Halloween-Special: Wahrheit oder Fiktion? (1/2) - #71
Show notes
Halloween-Special: Wahrheit oder Fiktion?
Was ist wirklich passiert und was entspringt nur unserer Fantasie? đđ©ž
In unserer Halloween-Spezialfolge wird es dĂŒster, unheimlich und garantiert nichts fĂŒr schwache Nerven. Wir erzĂ€hlen euch zwei FĂ€lle: Einer davon ist tatsĂ€chlich passiert, der andere ist frei erfunden. Doch welcher ist welcher?
Macht es euch gemĂŒtlich, lasst euch auf die Geschichten ein und hört genau hin. Achtet auf jedes Detail, hinterfragt eure Vermutungen und versucht herauszufinden, welcher Fall die bittere RealitĂ€t widerspiegelt und welcher nur Fiktion ist.
Seid ihr bereit fĂŒr eine Runde âWahrheit oder Fiktionâ?
đ§ Hört rein, ratet mit und verratet uns: Habt ihr den echten Fall erkannt?
Happy Halloween â und passt auf, was ihr glaubt. đ»đ€
Show transcript
00:00:01: Ja, Hallöchen!
00:00:03: Wie ihr hört, hört hier unsere bezaubernden Stimmen direkt am Anfang.
00:00:06: Das Intro ist heute nicht da aus GrĂŒnden die nicht ergrĂŒndbar sind, unergrĂŒndlich... Aber trotzdem begrĂŒĂen wir euch heute nach unserer zwei-wöchigen Pause endlich zu einer neuen Folge Campus Crime.
00:00:19: Zwischenmissen und Wahnsinn!
00:00:21: Ja,
00:00:22: das Intro
00:00:23: ist einfach abhandengekommen... Wer
00:00:27: weiĂ?
00:00:27: ...aber es passt doch super weil wir haben ja heute so eine Spooky-Folge vor.
00:00:32: also Das Intro ist verschwunden
00:00:34: Es passt jetzt
00:00:35: einfach.
00:00:35: Das hat dieser
00:00:36: Halloween-Geist geklaut.
00:00:37: Seit des Jahres.
00:00:39: aber Ihr wisst ja, dass wir zwei Wochen Pause gemacht haben und der
00:00:43: ein
00:00:44: oder andere hat dir auch schon gemungelt.
00:00:46: Dass das einen ganz bestimmten Grund hat.
00:00:48: Maxi, dass du jetzt erzÀhlst?
00:00:50: Ja
00:00:50: also ich bin Mama geworden und genau vor zweieinhalb Wochen jetzt am elften Oktober ist mein kleiner Prinz zur Welt gekommen und dann habe Erst mal zwei Wochen Pause gemacht, dieses typische Wochenbett hab ich durchlebt.
00:01:09: Zwei Wochen hat mir auch gereicht.
00:01:10: jetzt und jetzt habe ich auch total Bock wieder in den Alltag zu starten.
00:01:15: Und wir nehmen auf heute endlich.
00:01:19: Heute ist Mittwochabend Ja und vor zweieinhalb Wochen der Samstag.
00:01:23: da war so Anne und mein Gedanke das war der zehnte Oktober.
00:01:27: Ey!
00:01:27: Wir wissen ja nicht wann das Kind kommt Wann es passiert.
00:01:30: Lass mal Samstag nochmal schnell aufnehmen Und ja, da noch mal schnell ne Podcast-Folge bisschen vorproduzieren fĂŒr die kommende Woche.
00:01:39: Weil wer weiĂ was in der Woche ist?
00:01:41: Ja Anne und dann bist du siebzehn Uhr dreiĂig zu mir gekommen am zehnten Oktober!
00:01:45: Ja und es war wirklich wie ich jetzt schonmal in einer Podcastfolge angekĂŒndigt hatte Es war sehr verrĂŒckt Maxi... Also ich hab gerade aufgebaut und Maxi Sagt so, heute zieht das mir irgendwie so ein bisschen.
00:01:59: Na mal sehen was kommt ist ja auch bald soweit.
00:02:02: und ganz kurz ich wollte ja unbedingt dass er oder wir wollten der Papa und Ich unbedingt.
00:02:06: unser Wunsch starten war ja der elfte oktober ich habe ja auch die elf als Tattoo und es steht ja so ein biĂchen als glĂŒckzahl bei uns Und generell in der familie.
00:02:14: das absolut so eine GlĂŒckssaal.
00:02:16: Ja das war wirklich wild Das war wie ein Mischteuch.
00:02:18: Ohja und dann der zehnte zehnte Anne ist hier und baut grad podcast auf Aber
00:02:22: Zehnte zÀhnte wer auch cool Wer auch cool?
00:02:24: Auf jeden Fall hab ich dann aufgebaut und sag dann zu Maxina, wie witzig wÀre das denn wenn jetzt genau bei der Aufnahme deine Fruchtblase platzt?
00:02:32: Und wirklich in dem Moment guckt Maxi mich an und sagt entweder habe ich gerade eingepisst oder meine Frucht Blase ist wirklich geplatzt.
00:02:37: Wirklich!
00:02:37: Das war krass und ich hatte einfach also davor nicht so krass irgendwelche Anzeichen.
00:02:42: Ganz im Gegenteil, ich war noch bei der Familie von meinem Mann und Partner
00:02:47: mit
00:02:49: dem Vater meines Kindes.
00:02:52: Ich bin dann noch Treppenhoch runtergelaufen am Haus und hab gesagt, ich will so gerne dass es bald losgeht.
00:02:57: Morgen ist doch unser Wunschdatum und er immer so Mensch entspannend nicht, wann er kommt.
00:03:02: Dann haben wir uns hier verabredet am zehnten Zehnten.
00:03:04: Das war wirklich so, ich stehe, ich sehe Anne noch im Augenwinkel wie sie aufbaut.
00:03:08: Und dann kommt einmal ... Es zieht richtig krass!
00:03:11: So richtig, uuh!
00:03:13: Einfach eine Wehe.
00:03:14: und in dem Moment Flatsch, Fruchtblase ist geplatzt.
00:03:17: Ich guck Anna an!
00:03:18: Ja ich musste erst mal lachen aber die Dame ist ja noch ganz entspannt duschen gegangen hat sich schon ein bisschen gekrĂŒmmt.
00:03:23: dann habe ich nachher... also wir haben den Papa dann.
00:03:27: Und dann hab ich gesagt, dass ich Maxi zum Krankenhaus fahre.
00:03:29: Weil er hĂ€tte noch von der Arbeit erst hierher und wieder zurĂŒck usw.
00:03:33: Hab ich gesagt es ist total unnötig!
00:03:35: Ich bin ja hier.
00:03:35: Anne
00:03:36: ist hier achten gelaufen wirklich eingegwar sie da?
00:03:38: Ein
00:03:39: unserer engsten Freundinnen hier ist auch mitgekommen weil die schon Kinder hat.
00:03:43: Liebe GrĂŒĂe an dich Kimmy endlich.
00:03:45: Endlich grĂŒĂe ich dich jetzt mal Ja, ich habe dich lieb.
00:03:47: Es war alles ganz toll, dass du dabei warst.
00:03:49: Und
00:03:49: Kimmy war immer so meine kleine Hebamme.
00:03:52: Ich hab Kimmy als erstes angerufen meine Fruchtbladest geplatzt.
00:03:55: natĂŒrlich du warst sowieso
00:03:57: allerersteste
00:03:57: am Start, aber dann war ich erst mal so im Bad.
00:04:00: Ich wirklich Kimmies Nummer gewĂ€hlt ist so Kim meine FuĂball hat das geplatzt.
00:04:04: was mache ich jetzt auch mal richtig und da sie so dann jetzt sofort in Kreis sein ja und dann habe ich auch wirklich mit sich weil
00:04:12: ich her Maxi nachher konntest du sie also Das muss man ja echt mal sagen, dass seine Wiener auch ganz schön krass gekommen sind.
00:04:17: Direkt.
00:04:18: Auch innerhalb von ein bis zwei Minuten immer und ich hab schon richtig panik, die Redo Gott was ist das wenn das Köpfchen jetzt gleich rauskommt?
00:04:24: Was mache ich?
00:04:24: Ich bin schon Kimi heimisch geschrieben beeildigt!
00:04:26: Beeildigt?!
00:04:29: Ich weià nicht, es dauert hier ganz schön schnell und dann habe ich dir noch geholfen.
00:04:32: und bei dem Socken anziehen sogar... Wenn du dich dran erinnerst, ich weiĂ es nicht mehr.
00:04:35: Keine Ahnung, es war einfach nur wie so'n Film.
00:04:37: Genau, das war einfach so witzig weil ich sollte fĂŒr ihren Partner noch Neues T-Shirt mitbringen.
00:04:42: Ich hab einfach ĂŒberall ... Also, jetzt sind drei SchrĂ€nke voll mit Klamotten und ich hab nirgends von ihm irgendwas gefunden.
00:04:48: Das war alles nur so Maxis.
00:04:50: Ich sag Maxi, wo ist er?
00:04:51: Ich find das nicht!
00:04:51: Ich war schon total panisch.
00:04:53: Aber dann habe ich gesehen, dass da ein ganz kleiner Bereich fĂŒr ihn auch mit seinen Sachen war.
00:04:57: Ja, einen
00:04:57: kleinen Bereich
00:04:58: darf er haben.
00:04:59: Dann habe ich
00:05:01: dich
00:05:01: allmannmĂ€Ăig sicher ins Krankenhaus gefahren.
00:05:05: Und es war fĂŒr mich eine ganz besondere Sache, weil ich das ja auch noch nicht so erlebt hab und dabei sein.
00:05:10: Da haben wir nie drĂŒber gesprochen, aber es war fĂŒr mich auch ganz schwer dich mit solchen Schmerzen zu sehen.
00:05:16: Weil man ja gar nicht helfen kann.
00:05:18: Ich war immer zwischen ich muss jetzt lachen weil mich das ĂŒberfordert halt.
00:05:21: Kennst du dieses emotionale Lachen?
00:05:23: Ja.
00:05:24: Wir sind zwischendurch als wenig gegangen gegangen da im Krankenhaus.
00:05:30: Dann habe ich gedacht, ich muss jetzt lachen.
00:05:32: Weil ich war so ĂŒberfordert da von ja dich auch mit diesen krassen Schmerzen zu sehen.
00:05:37: Wie lange wir gebraucht haben zum Fahrstuhl in der
00:05:39: Kreise?
00:05:39: Ewig!
00:05:40: Du hast ewig geworden aber es war richtig toll und dann sind wir ja sogar noch einmal eine Etage höher weil du nicht aussteigen konntest dann wieder runter.
00:05:47: Ja das hast du mir alle gesagt hast du super gemacht.
00:05:51: Straight in den Kreis stand der Papa schon da.
00:05:54: Ja, dann hab ich's da irgendwie gerockt und um zwei Uhr dreiĂig am elften ist er in der Nacht gekommen.
00:06:00: Aber schön wie lange du ihn noch in dir gehalten hast, dass er wirklich am Elften kommt?
00:06:06: Kurz vor Null Uhr habe ich noch zu meiner Mama gesagt, er kommt wirklich am Elften.
00:06:10: Weil jetzt von Null Ur wird's nicht mehr ... Obwohl wir im Auto ja noch gesagt haben alle, der wird heute kommendzehnt.
00:06:16: Aber ich schon so krasse Wien hatte und dann war so okay nein!
00:06:19: Der wird heute hundertprozentig kommen.
00:06:20: das wird jetzt hier eine schnelle Sache.
00:06:22: aber Pustekuchen lag ich doch fast acht Stunden in den Wien.
00:06:26: Wo man ja auch sagt es ist fĂŒr die ErstgebĂ€rne in Ordnung von der Zeit.
00:06:30: Es war trotzdem
00:06:31: bodenlos.
00:06:32: Ja den Abstand gemessen an der Zeit.
00:06:35: Wie schnell die Wien waren, war es wohl relativ lang.
00:06:38: Jetzt ist er da und freuen wir uns.
00:06:40: Wir wollten letzte Woche schon mal aufnehmen.
00:06:42: Da hat er uns noch keine Zeit gelassen.
00:06:44: Aber jetzt nehmen wir quasi auf zwischen Muttermilch- und Swing to sleep.
00:06:50: Richtig vielen schönen Geschenken, die man hier sehen kann.
00:06:54: Eigentlich passt das gar nicht zu unser Spooky.
00:06:58: Also mal kurz Geburtsbericht.
00:06:59: Jetzt wisst ihr Bescheid, ihr SĂŒĂen!
00:07:02: Und jetzt freuen wir uns wieder, hoffentlich wöchentlich in die Aufnahme zu gehen.
00:07:05: und wenn man es mal fĂŒr den Tag oder so ein bisschen verspĂ€ht.
00:07:07: Sei's aufgrund von technischen Problemen oder einfach weil mein kleiner vortechnischer
00:07:13: Probleme ...
00:07:14: Ja das ist nÀmlich das Round-O?
00:07:15: Oder vielleicht manchmal auch so wie letzte Woche, wenn mir dann aufnehmen wollten und dann war es irgendwie grad doch nicht so passend dass man sagt, ey komm lass es jetzt!
00:07:22: Wir ĂŒberstĂŒrzen nichts, wir nehmen einfach morgen auf.
00:07:24: Also ihr werdet es immer mal sehen, wenn die Folge online kommt.
00:07:26: Aber wir bleiben dran.
00:07:27: Wir werden Posten versuchen rechtzeitig Bescheid zu geben.
00:07:32: Dann trauen wir mal.
00:07:34: Gut, alles sĂŒĂen heute!
00:07:39: Es ist Zeit fĂŒr Spooky weil es ist ja nun bald Halloween und wir haben uns diesmal etwas besonderes ĂŒberlegt und zwar haben wir uns beide jeweils zwei FĂ€lle rausgesucht einen wahren und einen fiktiven.
00:07:57: Wir schauen mal wie weit wir heute kommen.
00:07:58: wie gesagt wir sind da auch ein bisschen an unseren kleinen, unser kleines Wölkchen gebunden.
00:08:05: Vielleicht wird es eine Doppelfolge?
00:08:06: Vielleicht schaffen wir das auch so?
00:08:08: Wir schauen mal!
00:08:10: Und zwar haben wir uns ĂŒberlegt, dass wir euch ein bisschen auf die Folter spannen und wir werden richtig im X-Faktor Style â ich als neunziger Jahre Kind liebe ja X Faktor, das ist unfassbarer.
00:08:22: Und du kennst das natĂŒrlich auch.
00:08:23: NatĂŒrlich.
00:08:24: Feier ist es auch.
00:08:25: RTL sein.
00:08:25: Aber
00:08:26: genau, Jonathan Fraggs Ja.
00:08:30: Wir wollen euch diese FÀlle prÀsentieren, aber noch nicht verraten welcher jeweils der wahre Fall ist und ihr könnt dann bei uns bei Social Media abstimmen zwischen den vier FÀllen wo ihr denkt das es war oder nicht?
00:08:47: Und das werden wir in der nÀchsten Folge auflösen.
00:08:50: Genau.
00:08:51: Anne startet heute erst mal mit zwei FĂ€llen und ich weiĂ ja auch nicht welchen der Wahre ist und welcher der fiktive ist.
00:08:58: Und je nachdem, wie weit die Zeit herangeschritten ist, gucken wir mal.
00:09:02: Ob wir dann sagen, heute erst mal zwei FĂ€lle?
00:09:04: Wir schauen mal und nÀchste Woche vielleicht oder auch noch heute bin ich mit zwei FÀllen dran.
00:09:10: Dann ist die Auflösung besonders interessant.
00:09:13: Ich kann ja schon mal im Privaten meine Meinung dazu sagen aber ich will's nicht hundertprozentig wissen.
00:09:19: Ich bin sehr gespannt, ob ich es direkt erkenne und denke, okay, safe!
00:09:25: Ist das der wahre
00:09:26: Fall?!
00:09:26: Oder man wirklich so denkt, oh Gott.
00:09:28: Beide könnten fiktiv sein?
00:09:30: Weil sie so absurd sind oder ... beide könnten auch wirklich wahrheitsgemÀà sein?
00:09:36: Ja, crazy!
00:09:37: Ich bin gespannt.
00:09:38: Dann sag die drei magischen Worte nicht ich liebe dich, ich dich auch aber...
00:09:42: Ich?
00:09:42: Sind ja keine drei Worten.
00:09:44: Ich
00:09:44: bin schwanger.
00:09:45: Nein SpaĂ!
00:09:46: Vor
00:09:46: allem die drei Magische Worte, ich war zu sagen Let's
00:09:49: go!
00:09:49: Aber es sind zwei.
00:09:50: Let's Go!
00:09:58: Also merkt euch immer gut Den Ăberschrift der Story des Fais, weil das ist auch das was wir dann angegeben werden.
00:10:07: Und meine erste Geschichte heiĂt Das Mysteriöse Haus.
00:10:13: Es ist Mittwoch Der dreizehnte November nineteen hundert vierund siebzig Ein kĂŒhler Herbsttag in einer beschaulichen Kleinstadt im US-Bundesstaat New York.
00:10:23: Hier fernab vom Trubel der GroĂstadt Reihen sich gepflegte ein FamilienhĂ€user aneinander.
00:10:29: Die StraĂen sind ruhig, die GrundstĂŒcke groĂzĂŒgig und viele der Menschen, die ihr leben kennen ihre Nachbarn seit Jahren.
00:10:36: Auch das groĂe dreistöckige Haus mit seiner weiĂen Fassade und den dunklen Fensterleden fĂŒgt sich in dieses idyllische Bild ein.
00:10:44: Mit seinem weitlĂ€ufigen GrundstĂŒck einem Sönkpool und einem eigenen Bootshaus wirkt es wie das perfekte Zuhause fĂŒr eine groĂe Familie.
00:10:53: Doch hinter diesen Mauern hat sich in den frĂŒhen Morgenstunden etwas Unvorstellbares ereignet Etwas, das erst viele Stunden spĂ€ter ans Licht kommen wird.
00:11:03: Es ist gegen achtzehn-dreiĂig als ein junger Mann völlig aufgelöst in eine nahegelegene Bar stĂŒrmt.
00:11:10: Er ist zwanzig Jahre alt heiĂt Ronald DeFio Jr.
00:11:14: und scheint auĂer sich vor Angst zu sein.
00:11:17: Aufgeregt berichtet er den Anwesenden dass jemand seine Eltern erschossen habe.
00:11:22: Er bittet um Hilfe und einige MĂ€nner aus der Bar begleiten ihn darauf hin zu seinem Elternhaus.
00:11:28: Was sie dort erwartet, können Sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen.
00:11:32: Als sie das Haus betreten, machen sie eine grausame Entdeckung.
00:11:36: Im Obergeschoss liegen mehrere leblose Körper.
00:11:40: Ronnitz Eltern der dreihundvierzigjÀhrige Ronald de Fio Signor und seine zweihandvierzichjÀhrige Frau Louise, liegen tot in ihren Betten.
00:11:49: Doch sie sind nicht die einzigen Opfer â auch die vier jĂŒngeren Geschwister des DreihundzwanzigjĂ€hrigen wurden ermordet Seine achtzehnjĂ€hrige Schwester Dawn, die dreizehnjĂ€hrigen Allison und seine beiden kleinen BrĂŒder Mark und John â zwölf-und neun Jahre alt.
00:12:05: Sechs Menschen eine ganze Familie ausgelöscht innerhalb einer einzigen Nacht.
00:12:12: Als die Polizei eintrifft wird schnell klar dass alle sechs Opfer durch SchĂŒsse getötet wurden.
00:12:18: Doch die Ermittler stehen vor einem RĂ€tsel.
00:12:21: Die Familienmitglieder liegen noch immer in ihren Betten ĂŒberwiegend auf dem Bauch.
00:12:25: Es gibt keine eindeutigen Hinweise auf einen Kampf.
00:12:28: Keine offensichtlichen Anzeichen dafĂŒr, dass eines der Opfer versucht hat vor dem TĂ€ter zu
00:12:33: fliehen.".
00:12:34: Dabei wurden die SchĂŒsse mit einem Gewehr vom Kaliber-VierunddreiĂig abgegeben â einer Waffe, deren Knall eigentlich kaum zu ĂŒberhören sein dĂŒrfte.
00:12:42: und dennoch scheint niemand rechtzeitig Alarm geschlagen zu haben.
00:12:46: Weder die Menschen, die nur wenige Meter entfernt in den anderen Schlafzimmer schliefen noch die Nachbarn, die in unmittelbarer NĂ€he des Hauses wohnten?
00:12:55: Wie konnte ein TĂ€ter sechs Menschen nacheinander erschieĂen, ohne das eines der Opfer flĂŒchtete oder um Hilfe rief?
00:13:02: Diese Frage wird noch lange fĂŒr Spekulationen sorgen.
00:13:06: ZunÀchst konzentrieren sich die Ermittlungen allerdings auf die Suche nach dem Mörder.
00:13:10: Ronald Defino Jr.
00:13:11: behauptet gegenĂŒber der Polizei einen Mann namens Luis Falini, den er mit der organisierten KriminalitĂ€t in Verbindung bringt könnte fĂŒr die Tat verantwortlich sein Doch wĂ€hrend die Beamten seine Aussage ĂŒberprĂŒfen, fallen ihnen zunehmend Ungereimtheiten auf.
00:13:27: Ronald widerspricht sich bei der Schilderung seiner eigenen Erlebnisse â auch die zeitlichen AblĂ€ufe passen nicht zu dem was die ermittler inzwischen herausgefunden haben.
00:13:37: und schlieĂlich richtet sich der Verdacht gegen den jungen Mann selbst.
00:13:42: In den frĂŒhen Morgenstunden des vierzehn November nur wenige Stunden nach der Entdeckung der Leichen gesteht Ronald die Morde.
00:13:50: Er selbst hat seine Familie getötet.
00:13:53: Nach seiner damaligen Schilderung war er in den frĂŒhen Morgenstunden des dreizehnten November aufgestanden, hatte sich ein Gewehr genommen und war damit durch das Haus gegangen.
00:14:03: Nacheinander hatte er auf seine schlafenden Eltern und Geschwister geschossen â Menschen mit denen er bis zu diesem Morgen unter einem Dach gelebt hatte, Menschen die ihm vertrauten.
00:14:14: Doch warum?
00:14:20: Die Ermittler erfahren, dass das Zusammenleben innerhalb der Familie keineswegs so harmonisch gewesen war wie es das groĂe gepflegte Haus von auĂen vermuten lieĂ.
00:14:29: Ronald hatte immer wieder Schreiben mit seinem Vater gehabt.
00:14:32: Es gab Berichte ĂŒber heftige Auseinandersetzungen Drogenkonsum und ein zunehmend angespanntes FamilienverhĂ€ltnis.
00:14:39: Aber reichen diese Konflikte aus um einen derart grausame Tat zu erklÀren?
00:14:44: Ronald selbst liefert im Laufe der Jahre immer wieder unterschiedliche ErklÀrungen.
00:14:49: WĂ€hrend seines Prozesses im Jahr neunzehntonundsebzig behauptet er schlieĂlich Stimmen gehört zu haben, die ihn dazu gedrĂ€ngt hĂ€tten seine Familie zu töten.
00:14:58: Seine Verteiligung argumentiert, er sei aufgrund einer schwerem psychischen Erkrankung zum Tatscheibpunkt nicht schuldfÀhig gewesen.
00:15:06: Doch das Gericht kommt zu einem anderen Schluss.
00:15:09: Die Geschworenen halten Ronald fĂŒr schuldfĂ€hig und befinden ihn des sechsfachen Mordes fĂŒr schuldig.
00:15:15: Er wird zu sechs Freiheitsstrafen von jeweils twenty-fĂŒnf Jahren bis lebenslĂ€nglich verurteilt, damit scheint eines der grausamsten Verbrechen das diese kleine Gemeinde je erlebt hat zumindest juristisch aufgeklĂ€rt.
00:15:29: Ronald de Feu Junior verschwindet hinter GefÀngnismauern.
00:15:33: Seine Eltern und Geschwister werden beigesetzt Und das groĂe Haus, in dem sich die Tragödie abgespielt hat steht fortan leer.
00:15:41: Von auĂen ist kaum zu erkennen was sich dort in jener Novembernacht ereignet hat.
00:15:46: Noch immer stehen die weiĂen Mauern noch immer blicken die markanten Fenster auf die ruhige StraĂe hinaus Doch im Innern ist nichts mehr so wie es einmal war.
00:15:56: Die Schlafzimmer in denen sechs Menschen ihr Leben verloren haben sind verlassen.
00:16:01: Die RĂ€ume, in denen noch wenige Monate zuvor eine Familie gelebt gegessen und gelacht hat stehen still.
00:16:08: Und irgendwann taucht das Anwesen auf dem Immobilienmarkt auf!
00:16:13: Ein groĂes Haus in guter Lage mit Reichlichplatz einem Swimmingpool- und direkten Zugang zum Wasser.
00:16:19: Der Preis ist erstaunlich gĂŒnstig.
00:16:22: NatĂŒrlich wissen die Menschen im Umgebung was hier geschehen ist.
00:16:25: Eine solche Tragödie lÀsst sich nicht einfach vergessen.
00:16:28: Doch nicht jeder glaubt daran, dass die Vergangenheit eines Hauses aus seine Zukunft bestimmen muss.
00:16:34: Und so wird sich schon bald eine neue Familie fĂŒr das Anwesen interessieren!
00:16:38: Eine Familie, die hofft hier ein glĂŒckliches Leben beginnt zu können â was sie zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt?
00:16:44: Nur wenige Wochen nach ihrem Einzug wird sie das Haus wieder verlassen und ihre Schilderungen von dem, was Sie in diesen Wochen erlebt haben werden dafĂŒr sorgen, Es ist Dezember da.
00:17:03: Etwas mehr als ein Jahr ist seit dem grausamen Morgen vergangen, als ein Ehepaar auf das groĂe Anwesen aufmerksam wird â George und Katie Lotz.
00:17:14: Sie sind auf der Suche nach einem neuen Zuhause.
00:17:17: Die beiden sind erst seit wenigen Monaten verheiratet und möchten gemeinsam mit Katys drei Kindern aus einer frĂŒheren Ehe einen Neuanfang wagen.
00:17:25: George ist achtundzwanzig Jahre alt und arbeitet als Landvermesser.
00:17:29: Casey ist dreiĂig, die drei Kinder Daniel Christopher Melissa, die von allen nur Missy genannt wird sind zwischen fĂŒnf und neun Jahre alt.
00:17:39: Als sie vermiere das Haus zum ersten Mal besichtigt scheint es beinahe so schön um wahr zu sein.
00:17:44: Mehrere Schlafzimmer, groĂzĂŒgige WohnrĂ€ume ein Swimmingpool und sogar das eigene Bootsaus Dazu eben ein GrundstĂŒck direkt am Wasser und das alles höre gerade einmal USD.
00:17:57: Ein erstaunlich niedriger Preis fĂŒr ein Anwesen dieser GröĂe!
00:18:01: Doch natĂŒrlich hat das vermeintliche SchnĂ€ppchen einen Haken.
00:18:04: George und Kessie erfahren bereits vor dem Kauf, dass in diesem Haus sechs Menschen ermordet wurden â da sein junger Mann hier seine Eltern und vier Geschwister im Schlaf erschossen hat.
00:18:15: Eine Vorstellung, die wohl die meisten Menschen davon abhalten wĂŒrde auch nur eine einzige Nacht in diesem GebĂ€ude zu verbringen.
00:18:22: Doch die Lutzes lassen sich davon nicht abschrecken!
00:18:25: FĂŒr sie ist das Haus vor allem eins â die Chance auf ein neues gemeinsames Leben.
00:18:31: Also entschlieĂen Sie sich das Anwesen zu kaufen und ziehen in Ihr neues Zuhause ein.
00:18:38: Die Möbel werden hineingetragen, Kartons ausgepackt und die Zimmer eingerichtet.
00:18:43: Nach und nach soll aus dem verlassenen GebÀude wieder ein richtiges Familienheim werden.
00:18:49: Und so nun scheint auch tatsÀchlich alles ganz normal zu sein, dennoch möchte die Familie auf Nummer sicher gehen.
00:18:56: Da George und Cassie katholisch geprĂ€gt sind, bitten sie einen Priester das Haus zu segnen â es ist eine Geste mit der Sie einen Schlussstrich unter die schreckliche Vergangenheit ziehen möchten!
00:19:07: Der Priester betritt das Haus wÀhrend die Familie noch mit dem Einzug beschÀftigt ist.
00:19:13: Doch was wÀhrend dieser Segnung geschehen sein soll, wird spÀter zu einem der bekanntesten Ereignisse.
00:19:19: Als der Geistliche sich in einem der Schlafzimmer im Obergeschoss auffĂ€llt und Weihwasser versprengt, soll er plötzlich eine tiefe bedrohliche Stimme hören â eine Stimme die nur ein einziges Wort sagt.
00:19:32: Raus!
00:19:34: Der Priester soll daraufhin erschrocken das Zimmer verlassen haben.
00:19:38: ĂhmâŠder geistliche selbst bestĂ€tigt es aber
00:19:42: nicht.".
00:19:43: FĂŒr George und Cassie beginnt der Alltag in ihrem neuen Zuhause.
00:19:47: zunÀchst trotzdem wie geplant.
00:19:49: Doch schon bald, so werden sie spĂ€ter berichten, verĂ€ndert sich etwas â es sind zunĂ€chst nur Kleinigkeiten!
00:19:55: George bemerkt dass er in manchen RÀumen ungewöhnlich kalt ist.
00:19:58: Selbst wenn die HeiĂung lĂ€uft und er zusĂ€tzlich den Kamin befeuert, scheint die KĂ€lte nicht vollstĂ€ndig zu verschwinden.
00:20:06: Immer wieder legt er Holz nach.
00:20:08: Er verbringt zunehmend mehr Zeit damit das Haus warm zu halten.
00:20:12: Dann kommen seltsame GerĂŒche hinzu.
00:20:14: An manchen Stellen soll es plötzlich unangenehm riechen, ohne dass die Familie eine Ursache dafĂŒr finden kann.
00:20:21: Die GerĂŒcher verschwinden genauso unerwartet wie sie aufgetaucht sind.
00:20:25: Auch merkwĂŒrde GerĂ€usche wollen Sie hören â Knarren, Klopfen und andere Laute, die sich nicht ohne Weiteres erklĂ€ren lassen!
00:20:35: Doch zunĂ€chst versuchen George und Cassy all das auf ganz gewöhnliche Ursachen zurĂŒckzufĂŒhrenâŠ.
00:20:40: SchlieĂlich ist es ein Ă€lteres Haus.
00:20:43: Vielleicht arbeitet das Holz, vielleicht gibt es Probleme mit der Heizung oder den Leitungen?
00:20:49: So vergehen die Tage.
00:20:50: doch anstatt sich langsam in ihrem neuen Zuhause einzuleben hat sie Familie zunehmend das GefĂŒhl dass mit diesem Haus etwas nicht stimmt.
00:20:59: Besonders George scheint unter dieser Situation zu leiden.
00:21:03: Es schlĂ€ft kaum noch Wacht Nacht fĂŒr Nacht gegen drei Uhr fĂŒnfzehn auf und verbringt immer mehr Zeit vor dem Kamin.
00:21:11: Auch seine Stimmung verÀndert sich.
00:21:13: Der sonst eher ruhige Familienvater wird zunehmend gereizt.
00:21:17: Kleinigkeiten bringen auf die Palme und immer hĂ€ufiger, zieht er sich von Cathy und den Kindern zurĂŒck.
00:21:22: Doch die merkwine Ereignisse beschrÀnken sich lÀngst nicht mehr auf George.
00:21:26: Eines Tages erzĂ€hlt die fĂŒnfjĂ€hrige Missi ihren Eltern von einer neuen Freundin im Haus.
00:21:32: Ihr Name sei Jodie.
00:21:34: ZunÀchst denken George und Cassie sich nichts dabei.
00:21:37: SchlieĂlich ist es nicht ungewöhnlich, dass kleine Kinder unsichtbare Freunde haben.
00:21:42: Doch Missis Beschreibungen werden immer seltsamer.
00:21:46: Jodie soll kein gewöhnliches MÀdchen sein!
00:21:48: Vielmehr beschreibt Missi ein groĂes SchweineĂ€hnliches Wesen mit leuchten roten Augen.
00:21:55: Sie behauptet, Jodie könne ihre Gestalt verÀndern und sei manchmal so groà wie ein Mensch.
00:22:00: Vor allem aber erzÀhlt sie ihren Eltern das Jodie schon sehr lange in diesem Haus
00:22:04: lebe."
00:22:06: und dass sie nicht möchte, das die Familie wieder auszieht.
00:22:10: Eines nachts bemerkt George etwas Ungewöhnliches vor dem Fenster seiner Tochter.
00:22:15: DrauĂen in der Dunkelheit scheinen zwei rote Augen zu leuchten.
00:22:19: Als er genauer hinsieht verschwinden Sie ganz plötzlich.
00:22:23: SpĂ€ter behauptet George, dass er in diesem Moment das GefĂŒhl gehabt habe von etwas beobachtet zu werden, Im Haus sollen sich TĂŒren plötzlich von selbst öffnen und schlieĂen.
00:22:38: Immer wieder hört die Familie Schritte- und KlopfgerÀusche, obwohl sich niemand in den betreffenen RÀumen befindet.
00:22:45: An manchen Tagen entdecken George und Cathy eine seltsame grĂŒnliche Substanz an den WĂ€nden und TĂŒrschlössern â eine schleimartige FlĂŒssigkeit fĂŒr die sie keine ErklĂ€rung finden.
00:22:56: Auch Cassey beginnt nun Dinge zu erleben, die ihr zunehmend Angst machen.
00:23:01: Sie berichtet von unsichtbaren BerĂŒhrungen und dem GefĂŒhl, dass sich jemand unmittelbar hinterherbefindet obwohl sie allein im Zimmer ist.
00:23:09: Einmal soll sie sogar das GefĂŒhl haben von einer unsichtbaren Kraft festgehalten zu werden.
00:23:14: Und dann gibt es noch die NĂ€chte Die Stunden in denen das Haus vollkommen still zu sein scheint und George wieder einmal schweiĂgebadelt aus dem Schlaf schreckt.
00:23:25: drei Uhr fĂŒnfzehn immer wieder dieselbe Zeit Ausgerechnet jene Zeit, die spĂ€ter mit den sechs Morden in Verbindung gebracht wird.
00:23:35: Langsam beginnt sich in George ein schrecklicher Gedanke festzusetzen Was wenn die Dinge, die in diesem Haus geschehen etwas mit der Vergangenheit zu tun haben?
00:23:44: Was wenn diese sechs Menschen, die hier ermordet wurden niemals wirklich gegangen sind?
00:23:49: Kessie versucht zunÀchst ihren Mann zu beruhigen doch auch sie kann sich die Ereignisse lÀngst nicht mehr erklÀren.
00:23:55: Die Anspannung innerhalb der Familie wÀchst.
00:23:58: Aus dem anfĂ€nglichen Traum vom gemeinsamen Zuhause wird zunehmend ein Ort, an dem sich niemand mehr richtig sicher fĂŒhlt.
00:24:05: Und wĂ€hrend George immer verschlossen und unberechenbarer wird, scheint sich etwas anderes zu verĂ€ndern â sein VerhĂ€ltnis zu Cathy und den Kindern!
00:24:15: Denn bald wird die Familie nicht nur Angst vor dem haben was möglicherweise in den dunklen RÀumen dieses Hauses lauert sondern auch vor dem Mann mit dem sie dort zusammenleben Denn George ist lÀngst nicht mehr der Mann, der wenige Wochen zuvor voll auf Vorfreude mit seiner Familie in dieses Haus gezogen ist.
00:24:31: Zumindest beschreiben George und Cathy die Situation spÀter so.
00:24:35: Der Familienvater wird zunehmend angespannt, gereizt und unnahbar.
00:24:39: Er schlÀft kaum noch, vernachlÀssigt eine Arbeit um verbringen Stunden damit, HÀuser den Kamin zu legen obwohl die Heizung lÀngs auf Hochtouren lÀuft.
00:24:49: Immer hÀufiger kommt es zu Streitigkeiten.
00:24:51: selbst Kleinigkeiten scheinen ihn aus Erfassung zu bringen Und Cassie macht sich zunehmend Sorgen um ihren Mann.
00:24:57: Doch auch sie selbst bleibt von den merkwĂŒrdigen Eignissen nicht verschont.
00:25:01: Eines Nacht soll Cassie plötzlich das GefĂŒhl gehabt haben, von einer unsichtbaren Kraft aus ihrem Bett gehoben zu werden.
00:25:08: SpÀter behauptet George sogar seine Frau wieder mal trotz des SchwÀben gesehen zu haben.
00:25:13: Bei einer anderen Gelegenheit soll Cassi unerklÀrliche Verletzungen an ihrem Körper entdeckt haben.
00:25:20: Die Grenzen zwischen Schlaf und Wirklichkeit scheinen fĂŒr die Familie zunehmend zu verschwimmen.
00:25:26: Was ist tatsÀchlich geschehen?
00:25:27: Was waren möglicherweise nur AlbtrÀume, um welche Rolle spielt das Wissen und die grausame Vergangenheit des Hauses?
00:25:34: Besonders George scheint sich immer stÀrker mit den Ereignissen zu beschÀftigen, die sich hier etwa mehr als ein Jahr zuvor abgespielt haben.
00:25:41: SchlieĂlich war es damals ebenfalls ein junger Mann gewesen der plötzlich seine gesamte Familie ermordete Ein Mann, der spĂ€ter behauptete Stimmen hĂ€tten ihn zu dieser schrecklichen Tat gedrĂ€ngt.
00:25:52: Und nun berichtet auch George von unerklÀrlichen Wahrnehmungen, schlaflosen NÀchten und einer Zunehmung inneren Unruhe.
00:25:59: Könnte sich die Geschichte tatsÀchlich wiederholen?
00:26:02: Oder ist es gerade die Angst fĂŒr diese Möglichkeit, wie George und seine Familie immer weiter belastet?
00:26:07: Die Situation spitzt sich zu.
00:26:09: George und Cassie fĂŒhlen sich in ihrem eigenen Zuhause nicht mehr sicher Die NĂ€chte wĂ€ren zu qual und aus dem Traum vom gemeinsamen Familienleben ist lĂ€ngst ein Zustand stĂ€ndige Anspannung geworden.
00:26:20: SchlieĂlich treffen sie eine Entscheidung, am vierzehnten Januar neunzehnundsechsundsiebzig gerade einmal achtundzwanzig Tage nach ihrem Einzug verlassen George und Cassy mit den drei Kindern das Haus.
00:26:31: Sie nehmen nur einen Teil ihrer persönlichen Sachen mit Möbeln und zahlreiche andere BesitztĂŒmer bleiben zunĂ€chst zurĂŒck.
00:26:38: die Familie selbst geht nie wieder in das haus zurĂŒck um dort zu wohnen.
00:26:42: Doch damit ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende.
00:26:46: Denn was George und Kathy in diesen achtundzwanzig Tagen erlebt haben, wird spĂ€ter fĂŒr ein groĂes Aufsehen sorgen.
00:26:52: Ihre Schilderung verbreiten sich weit ĂŒber die Grenzen der Kleingemeide hinaus.
00:26:57: Doch je bekannter die Geschichte wird, desto mehr Menschen beginnen ihr zu zweifeln.
00:27:01: Waren die seltsamen GerÀusche?
00:27:03: Die Erscheinungen und die nÀchtlichen Erlebnisse tatsÀchlich das Werk einer unsichtbaren Macht?
00:27:09: Hatte die grausame Vergangenheit des Hauses etwas mit dem zu tun, was sie Familie dort erlebt haben wollte?
00:27:15: Oder hatten die Lotzes sich durch das Wissen um die sechs Morde so sehr in ihre Ăngste hineingesteigert, dass sie irgendwann selbst nicht mehr zwischen Einbildung und Wirklichkeit unterscheiden konnten.
00:27:26: Vielleicht gab es fĂŒr all diese eigene ganz gewöhnliche ErklĂ€rungen.
00:27:29: Vielleicht wurde manches ĂŒbertrieben oder anders erinnert.
00:27:33: Oder vielleicht hat sich die Familie die gesamte Geschichte nur ausgedacht.
00:27:37: Eines jedenfalls steht fest, sechs Menschen wurden in diesem Haus ermordet und etwas mehr als ein Jahr spÀter verlieà eine andere Familie dasselbe Haus nach nur achtundzwanzig Tagen.
00:27:50: Was in diesen vier Wochen wirklich geschah lĂ€sst sich bis heute nicht zwei fĂŒr zwei rekonstruieren?
00:27:54: War dieses Haus tatsĂ€chlich Schauplatz unerklĂ€rlicher vielleicht sogar ĂŒbernatĂŒrliche Ereignisse?
00:28:00: oder war all das am Ende nichts weiter als eine gut erzÀhlte Geschichte Eine Geschichte, die vielleicht von Anfang an frei erfunden war?
00:28:11: Fragezeichen.
00:28:14: Damit endet meine erste Story.
00:28:18: Magst du die Erste EinschÀtzung?
00:28:21: Ăhm
00:28:21: ... Ja, erster EinschÀdzung ist wenn ich jetzt egal ob fiktiv oder nicht darauf eingehe also dieses Haus auf jeden Fall besessen von Geistern und von ... von den Personen vielleicht, die da verstorben sind.
00:28:38: Was weiĂ ich?
00:28:38: Aber auch der Anfang war gut.
00:28:41: Warum hat er sich ... Er sagt ja auch eine Stimme in ihn dazu gebracht, seine Familie zu ermorden.
00:28:47: Auch krass!
00:28:48: Aber was ich auf jeden Fall nicht mitgehe, dass die Familie sich das ausgedacht hat oder sich vielleicht viel eingebildet hat, weil sie wussten ja, dass das da passiert ist und haben trotzdem gesagt, ey, das Haus kaufen wir oder da ziehen wir einen, da finden wir unser GlĂŒck.
00:29:04: Vielleicht haben Sie sich das deswegen ja auch wirklich eingebildet.
00:29:07: Ja, aber... Dass
00:29:08: man dann doch so reinsteigert in solche Sachen und sagt, ich hab hier was Komisches gehört?
00:29:14: Also wenn ich ihn rausziehen wĂŒrde auf ins GĂŒnstich ist, aber ich wĂŒsste da ist ein Decksfachmord passiert.
00:29:20: Aber man ... Einbildung, ja, aber dieses ... Was fĂŒr Dicke!
00:29:26: Die kann man sich ja fast gar nicht einbilden.
00:29:28: Auch wenn sie sagt, ihr Mann ist zunehmender, verÀndert sich im Wesen und war auch relativ aggressiver geworden.
00:29:38: Und seine Stimmung hat sich sehr verÀndert?
00:29:42: Ich weiĂ nicht
00:29:43: ... Ja aber... Sie sind ja auch sehr glÀubig.
00:29:47: Das GlĂ€ubige Menschen sich vielleicht noch eher so ĂŒbernatĂŒrliches einbilden und mit dem Fahrer komische Konstellation.
00:29:54: Richtig, richtig mit den Fahrern raus.
00:29:57: Der andere, der Geistliche hat gesagt, das hat er nicht gehört.
00:30:02: Also wo ich wirklich nicht mitgehe bei so'n Ding wie sie schwebt ihr ĂŒberm Bett und sowas alles ... Kleinigkeit, dass der Raum immer kĂŒhl bleibt.
00:30:10: Da ist so eine Energie drin und da sind Seelen, die vielleicht auch nicht rausgelassen worden ... Boah!
00:30:16: Ich kann mich da auch relativ reinfuchsen und reinsteigern.
00:30:19: Ich find das schon ne sehr krasse Sache.
00:30:22: Okay?
00:30:24: Ich bin sehr gespannt auf deine zweite Geschichte.
00:30:27: grade sage ich so... Das könnte auf jeden Fall wahr sein weil da ist ein Mord passiert Das Haus sagt man so einen auf den Spuk des.
00:30:38: Wir haben ja auch hier diese KinderstÀdte, die sind in Zenowitz, wo wir waren ... Diese Klinik, wo man auch sagt, wenn man da
00:30:46: rein geht?
00:30:47: Genau
00:30:48: das ist da Spukt!
00:30:50: Und so, da sind ja schon ein paar Dinge dran...
00:30:53: Ja
00:30:54: also ich bin sehr gespannt, wenn ich jetzt gleich deine zweite Höhre, dass sich mir wirklich im Bild machen kann.
00:30:58: So okay, die war auf jeden Fall fiktiv oder die war nicht fiktive?
00:31:02: Okay dann bin ich mal gespannt.
00:31:05: Und zwar heiĂt diese Geschichte, oder dieser Fall der letzte Anruf.
00:31:12: Es ist der siebzehnte November neunzenhundertsechsundachzig.
00:31:17: in einer kleinen Gemeinde im Norden Englerns liegt dichter Nebel ĂŒber den StraĂen.
00:31:22: Seit Tagen regnet es und die Temperaturen sind inzwischen soweit gefallen dass sich in den frĂŒhen Morgenstunden eine dĂŒnne Eisschicht auf dem parkenden Autos bildet.
00:31:31: In einem kleinen Reihenhaus am Rande der Gemeinde lebt die vierundzwanzigjÀhrige Krankenschwester Eleanor Whitmore.
00:31:38: Eleanor arbeitet seit knapp drei Jahren in einem nahegelegenen Krankenhaus.
00:31:43: Ihr Kollegen beschreiben sie als zuverlĂ€ssig, freundlich oder eher zurĂŒckhaltend.
00:31:48: Sie fĂŒhrt ein ruhiges Leben und hat einen kleinen Freundeskreis und telefoniert bei einer jeden Abend mit ihrer Mutter Margaret, die etwa dreiĂig Kilometer entfernt wohnt.
00:31:58: Auch an diesem Montagabend klingelt gegen ... Es ist Eleanor.
00:32:07: ZunÀchst scheint das GesprÀch ganz gewöhnlich zu verlaufen.
00:32:09: Eleanor erzĂ€hlt von ihrer Arbeit davon, dass sie im nĂ€chsten Morgen frĂŒh aufstehen mĂŒsse und fragt ob ihre Mutter am Wochenende zu Besuch kommen möchte.
00:32:17: Doch dann unterbricht plötzlich das Telefonat â so wird es auch spĂ€ter rekonstruiert â und Margaret hört wie ihre Tochter den Hörer offenbar vom Ohr nimmt.
00:32:27: Im Hintergrund ist ein dumpfes GerÀusch zu hören!
00:32:30: Dann frag Eleanor leise, Mama hast du gerade etwas gesagt?
00:32:35: Margaret verneint.
00:32:36: FĂŒr einen Moment herstelle.
00:32:39: Dann sagt Eleanor ein Satz den ihre Mutter spÀter immer wieder wiederholen wird.
00:32:44: Mama!
00:32:45: Ich glaube da steht jemand im Flur.
00:32:49: Bevor Margaret antworten kann bricht die Verbindung ab.
00:32:52: Sie versucht sofort Ihre Tochter zurĂŒckzurufen doch niemand nimmt ab.
00:32:57: Auch beim zweiten und dritten Versuch bleibt das Telefon unbeantwortet.
00:33:01: ZunÀchst versucht Margaret sich zu beruhigen.
00:33:04: Vielleicht hat Eleanor ein Nachbarn gehört, vielleicht war es nur ein technisches Problem?
00:33:08: Noch als ihre Tochter auch eine halbe Stunde spĂ€ter nicht erreichbar ist, ruft sie schlieĂlich die Polizei.
00:33:14: Zwei Beamte fahren zur Eleanors Haus.
00:33:17: Die HaustĂŒr ist verschlossen â die Fenster sind geschlossen und im Wohnzimmer brennt noch Licht.
00:33:22: Als die Polizisten das GebÀude betreten finden Sie keine Spur von Eleanor.
00:33:27: Ihre Handtasche liegt auf dem KĂŒchentisch Ihr Mantel hĂ€ngt an der Garderobe.
00:33:32: Auf der Arbeitsplatte steht eine halb ausgedruckene Tasse Tee und im Wohnzimmer liegt der Telefonhörer neben dem Apparat.
00:33:39: Auf den Boden des Fluors entdecken die Beamten etwas MerkwĂŒrdiges, eine Reihe feuchter FuĂabdrĂŒcke.
00:33:46: Sie beginnen unmittelbar vor der Keller-TĂŒr doch anstatt zu Hause zu fĂŒhren enden sie mitten im Flur.
00:33:52: Von Eleanor Whitmore fehlt jedes Spur.
00:33:56: Die Polizei leidet anschlieĂend eine Vermissensuche ein.
00:34:00: Freunde, Nachbarn und Kollegen werden befragt.
00:34:02: Und die umliegenden WĂ€lder und StraĂen werden abgesucht.
00:34:05: Doch niemand hat Eleanor an diesem Abend gehört oder gesehen â im AusschlieĂlich der Mutter.
00:34:12: Selbst ihr Auto steht noch vor dem Haus!
00:34:15: Daher gehen die Ermittler zunÀchst davon aus dass die junge Frau Opfer eines Verbrechens geworden sein könnte.
00:34:20: Aber es gibt eben keine Einbruchsspuren und keine Hinweise auf einen Kampf und auch keinen Zeugen.
00:34:28: Genau sieben Tage nach ihrem Verschwinden klingelt bei Margaret Whitmore erneut das Telefon.
00:34:35: Es ist einundzwanzig Uhr vierzig.
00:34:38: Als Sie abnimmt, hört sie zunĂ€chst nur ein leises Rauschen â dann eine Stimme!
00:34:43: Die Stimme ihrer Tochter.
00:34:44: Mama?
00:34:45: Margaret isst wie Erstaat.
00:34:47: Sie ruft Eleanor's Namen, fragt wo sie sei und ob es ihr gut gehe.
00:34:52: Doch ihre Tochter antwortet nicht auf die Fragen.
00:34:56: Stattdessen flĂŒssert sie.
00:34:57: Er ist immer noch im Flur.
00:34:59: Und dann wird die Verbindung
00:35:01: unterbrochen.".
00:35:04: Margaret Whitmore wird spÀter aussagen, dass sie einige Sekunden braucht um zu begreifen was gerade geschehen ist.
00:35:10: Sie hat definitiv die Stimme ihrer Tochter gehört und so gibt es auch immer zu Protokoll.
00:35:15: Daran besteht fĂŒr sie nicht der geringste Zweifel.
00:35:19: Doch Eleanor ist seit sieben Tagen verschwunden.
00:35:22: Noch in derselben Nacht verschÀndigt Margaret erneut die Polizei.
00:35:25: Die Ermittler reagieren zunÀchst skeptisch.
00:35:29: SchlieĂlich steht die Mutter unter enormem psychischen Druck.
00:35:32: Seit einer Woche weiĂ sie nicht, ob ihre Tochter noch lebt.
00:35:34: Könnte es sein, dass sie sich die Stimme nur eingebildet hat oder hat sich jemand einen grausamen Scherz erlaubt?
00:35:40: Die BN-Beamten nehmen den Vorfall dernoch ernst und veranlassen eine ĂberprĂŒfung der Telefonverbindungen.
00:35:47: Dabei machen Sie eine ungewöhnliche Entdeckung!
00:35:49: Der Anruf soll tatsÀchlich von Eleanor's Festnetzanschuss gekommen sein ausgerechnet aus jenem Haus das seit ihrem Verschwinden leersteht.
00:35:58: Die Polizei fÀllt also erneut zu dem GebÀude.
00:36:01: Doch als sie beanten, dass Haus betreten, finden die alles so vor wie sie es wenige Tage zuvor verlassen haben.
00:36:08: Die RĂ€ume sind leer â niemand scheint sich dort aufgehalten zu haben!
00:36:11: Die Fenster sind verschlossen und an den TĂŒren gibt es keine Spuren eines gewaltsamen Eindringens.
00:36:17: Auch das Telefon steht noch immer an seinem Platz im Wohnzimmer.
00:36:21: Die Ermittler lassen die Leitung prĂŒfen doch ein eindeutiger technischer Fehler kann zunĂ€chst nicht festgestellt werden.
00:36:28: Wie also konnte von diesem Anschluss ein Anruf ausgehen?
00:36:32: In den folgenden Tagen konzentriert sich die Polizei erneut auf Eleanor's persönliches Umfeld.
00:36:38: Sie befragt weiter die Kollegen, ĂŒberprĂŒft ihre letzten Kontakte und versucht herauszufinden ob die junge Frau möglicherweise jemanden in ihrem Haus erwartet hatte.
00:36:46: Vielleicht irgendwie ein Date, einen Bekannten... Doch Eleanor scheint am Abend ihres Verschwindens keine Verabredung gehabt zu haben!
00:36:55: Eine Kollegin erinnert sich lediglich daran, dass Eleanor in den Wochen zuvor ungewöhnlich mĂŒde gefirkt habe.
00:37:02: Mehrfach soll sie erzÀhlt haben nachts von GerÀusche im Haus geweckt worden zu sein.
00:37:06: ZunĂ€chst habe sie vermutet das die alten Heizungshore dafĂŒr verantwortlich seien doch irgendwann sei sie ĂŒberzeugt gewesen dass die GerĂ€uschen aus dem Flur kamen.
00:37:15: Schritte!
00:37:16: Langsame schwere Schritte die mitten in der Nacht vor ihrem Schlafzimmer stehen geblieben.
00:37:22: Einmal habe Elianor ihre Kollegen sogar erzĂ€hlt, dass sie morgens ihre Keller-TĂŒr offen vorgefunden haben.
00:37:29: Obwohl sie sicher gewesen sei diese am Abend zuvor abgeschlossen zu haben.
00:37:34: Die Kollegin habe ihr damals geraten das Schloss Austauschen zu lassen.
00:37:38: Doch Elianore habe nur gelacht und gesagt, dass ich vermutlich einfach zu viele Nachtschichten arbeite.
00:37:43: FĂŒr die Ermittler bekommen diese Aussagen nun eine ganz neue Bedeutung.
00:37:47: hatte sie möglicherweise jemand?
00:37:49: Hatte sich möglicherweise jemand unbemerkt Zutritt zu Elianos Haus verschafft, hatte sich dort vielleicht sogar jemand versteckt?
00:37:56: Die Polizei untersucht das GebÀude ein weiteres Mal.
00:37:59: Besonders der Keller rĂŒckt nun in den Mittelpunkt der Ermittlungen.
00:38:03: Es ist ein niedriger feuchter Raum mit unverputzten WĂ€nden.
00:38:06: Alte Regale stehen an einer Seite, daneben einige Kartons Werkzeug und ausrangierte Möbel.
00:38:12: An der hinteren Wand entdecken die Beamten eine schmale HolztĂŒr.
00:38:16: Sie fĂŒhrt in einen kleinen Abstellraum der offenbar seit Jahren kaum benutzt wurde.
00:38:21: Darin befinden sich lediglich einige alte HaushaltsgegenstÀnde und ein verstaubter Spiegel, doch als einer der ermittelt den Raum genauer untersucht fÀllt ihm etwas auf.
00:38:31: An der Innenseite der TĂŒr sind mehrere tiefe Krattspuren zu erkennen â unmittelbar daneben stehen drei Worte die offenbar vor langer Zeit mit einem spitzen Gegenstand in das Holz geritzt wurden.
00:38:44: Lass ihn nicht rein!
00:38:47: Vier Worte.
00:38:48: Lass ihn nicht rein!
00:38:51: ZunÀchst können die Beamten mit dieser Entdeckung wenig anfangen.
00:38:54: Doch als sie beginnen, die Geschichte des Hauses zur Untersuchungen stoĂen sie auf einen Vorfall der bereits mehr als zwanzig Jahre zurĂŒckliegt und er eine erschreckende Ăhnlichkeit mit Eleanor verschwitten aufweist.
00:39:06: Es ist neunzehnundneinzehntzig, als sie damals zu dreiĂigjĂ€hrige Edith Hargraves gemeinsam mit ihrem Ehemann Thomas in das kleine Reihenhaus zieht.
00:39:17: Die beiden sind erst seit wenigen Jahren verheiratet.
00:39:19: Thomas arbeitet als Mechaniker in einer nahegelegenen Fabrik, wĂ€hrend Edith sich um den Haushalt kĂŒmmert.
00:39:25: Nach auĂen fĂŒhren sie ein unscheinbares Leben.
00:39:28: Doch im Oktober aus der Nacht wird die Nachbarschaft noch lange beschĂ€ftigt werden â denn Edith verschwindet!
00:39:36: Ihr Ehemann geht spĂ€ter an eines Morgens von der Nachtschicht nach Hause gekommen zu sein und das Haus leer vorgefunden zu habenâŠ.
00:39:42: Auf dem KĂŒchentisch steht noch das FrĂŒhstĂŒcksgeschirr, Addis Mantel hĂ€ngt an der Garderobe und ihre Handtasche liegt im Schlafzimmer.
00:39:50: Nichts deutet darauf hin, dass sie geplant hatte, das Haus fĂŒr lĂ€ngere Zeit zu
00:39:53: verlassen.".
00:39:55: Thomas verstÀndigt die Polizei.
00:39:57: Doch trotz umfangreicher VersuchmaĂnahmen bleibt Addis verschwunden â weder ihre Leiche noch persönliche GegenstĂ€nde werden jemals gefunden.
00:40:04: Und obwohl die Ermittler auch ihren Ehemann mehrfach befragen, ergeben sich keine ausreichenden Hinweise auf einen Verbrechen!
00:40:12: Und schlieĂlich werden die Ermittlungen eingestellt.
00:40:15: Doch als die Polizei mehr als zwanzig Jahre spĂ€ter erneut mit den ehemaligen Nachbarn spricht, Ă€ndern sich einige von ihnen an merkwĂŒrdige Ereignisse, die dem Verschwinden vorausgegangen sein sollen.
00:40:25: Eine Ă€ltere Nachbarin berichtet, Eddys habe sich in den Wochen zuvor zunehmend zurĂŒckgezogen.
00:40:31: Meffach habe sie nachts das Licht im Haus brennensehen â einmal sei Eddis sogar völlig aufgelöst vor ihrer TĂŒr erschienen!
00:40:38: Sie habe behauptet, dass nachts jemand durch ihr Haus gehe.
00:40:42: Jemanden, den sie hören aber niemals sehen könne.
00:40:45: Besonders unheimlich sei gewesen, daĂ Addis immer wieder von einem Mann gesprochen habe der angeblich vor ihrer SchlafzimmertĂŒr stand.
00:40:53: Noch wenn sich die TĂŒr öffnete, sei der Flur leer gewesen.
00:40:57: Die Nachbarin habe damals vermutet das Addis unter Schlafproblem oder einer starken nervlichen Belastung lit.
00:41:02: Niemand habe ihre ErzÀhlungen wirklich ernst genommen bis sie eines Tages spurlos verschwand.
00:41:08: FĂŒr die Ermittler stellt sich nun eine entscheidende Frage.
00:41:11: Kann es tatsÀchlich sein, dass innerhalb von zwanzig Jahren zwei Frauen aus dem selben Haus verschwunden sind?
00:41:17: Zwei Frauen, die zuvor von nÀchtlichen Schritten und einer unbekannten Gestalt berichtet haben sollen?
00:41:23: oder handelt es sich leglich um einen unheimlichen Zufall?
00:41:26: Die Polizei versucht Thomas Hargraves ausfindigzumachen doch der ehemalige Bewohner ist bereits einige Jahre zuvor verstorben und damit scheint eine wichtige Spur endgĂŒltig verloren.
00:41:37: Allerdings entdecken die Ermittler in den Unterlagen noch etwas anderes.
00:41:41: Nach Eddys Verschwinden hatte Thomas das Haus zunĂ€chst weiter bewohnt, doch nur wenige Monate spĂ€ter war ĂŒberraschend ausgezogen.
00:41:48: In einer alten Aussage hatte er damals erwÀhnt dass er wiederholt nÀchtliche Telefonanrufe erhalten habe Anrufe bei denen sich niemand meldete.
00:41:57: Lediglich ein leises Atmen sei am anderen Ende Leitung zu hören gewesen und manchmal So behauptete Thomas, habe er im Hintergrund die Stimme seiner verschwundenen Frau erkannt.
00:42:08: Die Beamten hatten seinen Angaben damals keine gröĂere Bedeutung beigemessen.
00:42:12: Doch nun mehr als zwei Jahrzehnte spÀter erinnert diese Aussage auf erschreckende Weise an das was Margit Whitmore es wenige Wochen zuvor erlebt hat.
00:42:23: Zwei verschwundene Frauen, zweizuggebliebene Angehörige und Telefonanrufe, die scheinbar von Menschen stammen, Doch wĂ€hrend die Ermittler noch versuchen einen Zusammenhang zwischen den beiden FĂ€llen herzustellen, ereignet sich etwas das die Geschichte endgĂŒltig in eine neue Richtung lenken wird.
00:42:43: Denn am Abend des ersten Dezember neunzehnundsechsundachzig klingelt bei Margaret Whitmore erneut das Telefon.
00:42:51: Wiederhört sie zunÀchst nur ein leises Rauschen und widermeldet sich die Stimme ihrer Tochter.
00:42:56: Doch dieses Mal sagt Eleanor nicht dass jemand im Flur steht.
00:43:00: Dieses mal flĂŒstert sie NUR die Worte.
00:43:03: Mama macht nicht auf.
00:43:06: Im selben Moment klingelt es an Margaret's HaustĂŒr.
00:43:10: Margaret Whitmore steht wie erstart in ihrem Wohnzimmer, noch immer hÀlt sie den Telefonhörer in der Hand.
00:43:16: Am anderen Ende Leitung ist nur noch ein leises Rauschen zu hören.
00:43:20: Dann klinglt es erneut.
00:43:22: Margaret blickt zur HaustĂŒre.
00:43:24: FĂŒr einen kurzen Moment ĂŒberlegt sie ob ihre Tochter vielleicht tatsĂ€chlich vor dem Haus steht?
00:43:29: Ob Elia nur nach all den Tagen endlich zurĂŒckgekehrt.
00:43:32: Doch dann erinnert sie sich an die letzten Worte, die sie gerade am Telefon gehört hat.
00:43:37: Mama mach nicht auf!
00:43:39: Margaret bleibt wo sie ist.
00:43:42: Als es ein drittes mal klingelt geht sie vorsichtig zum Fenster und schiebt den Vorhang einen kleinen StĂŒck zur Seite.
00:43:48: DrauĂen ist es dunkel.
00:43:50: Die StraĂe in der Tende vor dem Haus wirft nur einen schwachen Lichtschein auf den Gehweg.
00:43:55: Auf der Treppe von ihrer HaustĂŒr kann Margaret niemanden erkennen Und dennoch ist sie sich sicher, dass es gerade geklingelt hat.
00:44:03: Sie verstÀndigt die Polizei!
00:44:05: Als sie beamten wenig spÀter eintreffen finden sie weder vor dem Haus noch in der nÀheren Umgebung eine verdÀchtige Person.
00:44:12: Auch Margaret kann nicht erklĂ€ren wer an ihrer TĂŒr gestanden haben könnte.
00:44:17: Doch dir Mittler sind inzwischen ĂŒberzeugt, dass jemand die Frau gezielt in Angst versetzen will.
00:44:22: Sie vermuten das sie anrufen und das verschwinden ihrer Tochter miteinander zusammenhÀngen.
00:44:26: In den folgenden Tagen wird deshalb eine Ăberwachung vom Margarets Telefonanschuss eingerichtet.
00:44:31: Sollte der unbekannte Anrufer sich erneut melden, hoffen die Beamten endlich herauszufinden woher die GesprÀche kommen.
00:44:38: und tatsÀchlich ging das Telefon am Abend des achten Dezember erneuert wieder um einundzwanzig Uhr vierzig.
00:44:45: Margaret hebt ab!
00:44:47: ZunĂ€chst hört sie nichts dann ein leises Atmen und schlieĂlich eine Frauenstimme.
00:44:52: doch dieses mal ist es nicht Eleanor.
00:44:54: Die Stimme klingt Ă€lter, brĂŒchiger und beinahe so als wĂŒrde die Frau nur mit groĂer MĂŒhe sprechen können.
00:45:00: Und Margaret sagt dass sich dieser Satz nachher bei ihr so eingebrannt hat, so steht es im Protokoll, und zwar sagt die Frau einen Satz er hat uns gefunden und dann bricht die Verbindung ab.
00:45:16: Die Ermittler versuchen sofort den Ursprung des Anrufs zurĂŒckzuverfolgen doch die ĂberprĂŒfung fĂŒhrt zu keinem eindeutigen Ergebnis.
00:45:23: Es lÀsst sich nicht feststellen, wer gesprochen hat oder von welchem Anschluss das GesprÀch tatsÀchlich ausging.
00:45:29: Es ging ĂŒber verschiedene Funkmasken.
00:45:31: FĂŒr Margaret steht allerdings fest, dass die Stimme nicht ihrer Tochter gehörte und als sie Polizei ihr spĂ€ter eine alte Tonaufnahme aus den Ermittlungsunterlagen zu Addis Hagraves vorspielt behauptet sie, eine erschreckende Ăhnlichkeit zu erkennen.
00:45:46: Könnte es tatsÀchlich Addis gewesen sein?
00:45:49: Jene Frau, die bereits zwanzig Jahre zuvor aus demselben Haus verschwunden war?
00:45:54: Die Ermittler können diese Vermutung weder bestÀtigen, noch wiederlegen.
00:45:58: Und in den folgenden Wochen bleibt das Telefon still.
00:46:01: Auch die Suche nach Eleanor bringt leider keine neuen Erkenntnisse.
00:46:06: Die Polizei ĂŒberprĂŒft erneut das Haus, die Nachbarschaft und mögliche Verbindungen.
00:46:10: Doch weder Eleanor Whitmore nor Edis Hargreys werden gefunden.
00:46:15: SchlieĂlich wĂ€ren die aktiven Ermittlungen zurĂŒckgefahren.
00:46:19: Margaret sieht einige Monate spÀter zu ihrer Schwester.
00:46:22: Sie erklÀrt die stÀndige Angst und die Erinnerung an die Anrufe, nicht mehr ertragen zu können.
00:46:27: Das Haus ihrer Tochter bleibt zunÀchst leer Und irgendwann kehrt auch in der kleinen Gemeinde wieder der Alltag ein.
00:46:34: Doch eine Frage lÀsst die Menschen, die sich mit dem Fall beschÀftigt haben bis heute nicht los.
00:46:39: Was geschah mit Eliana Whitmore?
00:46:42: War sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen?
00:46:44: Hatte sich tatsĂ€chlich jemand unbemerkt in ihrem Haus aufgehalten Und warum gab es so viele Ăhnlichkeiten zum Verschwinden der frĂŒheren Bewohnerin?
00:46:53: Vielleicht hat ein unbekannter TĂ€ter die Geschichte von Edith Hargreys gekannt und bewusst versucht, die Polizei auf eine falsche FĂ€hrte zu locken.
00:47:01: Vielleicht waren die Anrufe nichts weiter als ein grausamer Scherz.
00:47:04: Vielleicht hatte Margaret in ihrer Verzweiflung Stimmen erkannt, die sie unbedingt hören wollte.
00:47:10: Doch wie erklĂ€rt man dann die nĂ€chtlichen GerĂ€usche, die Spuren an der KellertĂŒr?
00:47:14: Und vor allem wer klingelte am Markus HauszĂŒr genau in dem Moment, als die Stimme ihrer verschwundenen Tochter sie davor warnde zu öffnen.
00:47:25: Bis heute gibt es keine gesicherten Antworten auf diese Fragen.
00:47:30: Zwei Frauen verschwanden aus dem selben Haus.
00:47:33: beide sollen zuvor von einer unbekannten Gestalt berichtet haben und Jahre nach ihrem Verschwinden wollten Angehörige noch immer ihre Stimmen im Telefon gehört haben.
00:47:43: War hier tatsĂ€chlich ein unbekannter TĂ€teramtwerk, der ĂŒber Jahrzehnte unentdeckt blieb?
00:47:47: Gab es eine ErklĂ€rung fĂŒr die redselhaften Anrufe, die niemals gefunden wurde?
00:47:52: Oder war die gesamte Geschichte am Ende nicht zweiter als das Produkt menschlicher Fantasie.
00:48:00: Also diese Geschichte ... Die darf einfach nicht echt sein!
00:48:06: Ich finde sie so krass gruselig und schande dass du mir die erzÀhlt hast.
00:48:10: jetzt um diese Zeit ist es dunkel drauĂen.
00:48:14: ich find die So krass gruselig.
00:48:17: Wirklich wurde auch ... Also, ich hab mir alles so vorgestellt und dann wirklich hatte mehrfach GĂ€nsehaut und in der Moment noch mal wieder das Telefon geklingelt.
00:48:27: Dann gesagt wurde Mama mach nicht auf und in dem Moment klingelt die TĂŒr.
00:48:31: Oh Gott!
00:48:31: Ich habe so zusammengezuckt, wirklich?
00:48:35: Nein, nein, es darf nicht.
00:48:36: Aber
00:48:37: manche Sachen lassen sich ja einfach erklÀren.
00:48:39: vielleicht wirklich jemand, der das gehört hat und jetzt ein bisschen farscht oder so.
00:48:45: Aber auch diese ErklÀrung dass sie vielleicht ja auch die Stimme sich einbildet in der gerne hören möchte, dass die Tochter anrufen.
00:48:53: Vielleicht hat doch gar keine angerufen also man kann ja nicht wirklich herausfinden...
00:48:56: aber trotzdem wo sind die Frauen?
00:48:57: Wo sind die Frauen diesen Wegpunkt?
00:48:59: Das ist ja auch Fakt!
00:49:01: Ja ich finde auch das mit dem Keller ziemlich gruselig.
00:49:04: Oh Gott, nee.
00:49:04: Ich find alles davon ganz
00:49:05: gruselig!
00:49:06: Aber so auch bei X-Faktor sind ja auch immer wieder Sachen wo man sagt es kann nicht wahr sein und im Endeffekt ist das doch wahr?
00:49:11: Ja... Also weiĂt du wie oft ich bei dieser Serie falsch lag?
00:49:14: Weil ich dachte, es kann gar nicht wahr werden.
00:49:16: Das basiert ja immer nur darauf aber trotzdem irgendwo in meiner Kern.
00:49:20: Tja...
00:49:21: Oh nein, nein!
00:49:22: Also wir haben auf der einen Seite das mysteriöse Haus die der Sechsfachmord und die Familie die ganz viele Gruselige Sachen in diesem Haus erleben was ich auch schon extrem gruselig finde, mit ĂŒber dem Bett schweben.
00:49:37: Und irgendwie kalt und Vater verÀndert sich.
00:49:41: Und vor allem auch mit dieser Missi, die dort diese SchweinsÀhnliche Figur sieht ... War
00:49:46: auch ganz
00:49:47: krass.
00:49:47: Mit den roten Augen.
00:49:48: Auf der anderen Seite dieser letzte Anruf, die beiden verschwundenen Frauen aus England, die nicht aufgeklÀrt sind in der Anrufe.
00:50:00: Man kann es nicht nachverfolgen.
00:50:03: Ja, und mit diesen beiden Geschichten werde ich euch jetzt einfach umklaren lassen.
00:50:09: Und ich denke auch es ist fĂŒr heute.
00:50:11: reicht, dass wir diese beiden Geschichte haben und ihr jetzt zu Hause ganz fleiĂig mal ... RĂ€tseln sollt!
00:50:20: Es wird geschummelt wenn ihr googlt
00:50:22: aber... Wir machen heute noch... Ich will vielleicht noch Bilder erstellen und vielleicht nochmal eine Umfrage dann
00:50:29: morgen.
00:50:29: Wenn's rauskommt die Umfrage Und dann könnt ihr
00:50:35: mal
00:50:36: abstimmen, welche ihr fĂŒr wahrhaltet.
00:50:40: Vielleicht kennt sie auch eine der beiden die wahre Geschichte?
00:50:45: Vielleicht aber nicht!
00:50:47: Dann nÀchste Woche genau das gleiche Prinzip von meiner Seite...
00:50:51: Ich bin schon sehr gespannt.
00:50:52: Ich liebe einfach alles, was mit Halloween und Grusel zu tun hat.
00:50:55: Geschichten?
00:50:56: Ja!
00:50:57: Auch wenn wir dann eine Woche nach Halloween sind aber man kann sich trotzdem noch gruseln.
00:51:00: Pups
00:51:00: egal... ich habe die ja auch schon fertig, das springt jetzt den Rahmen und ich komme gar nicht klar auf diese Stories.
00:51:06: Besonders die letzte Story komme ich ĂŒberhaupt nicht drauf klar.
00:51:09: Die verfolgt mich in den Schlaf.
00:51:11: Danke dafĂŒr.
00:51:13: Dann wĂŒnsche ich euch oder wir eine gute Nacht oder auch nicht.
00:51:18: Ich hoffe, ihr habt diese Folge gehört.
00:51:20: Wenn es noch hell drauĂen ist ...
00:51:22: Das ist relativ schwer jetzt.
00:51:25: Aber das ist einfach besser fĂŒr euch, weil ich bin's schon sehr gruselig!
00:51:30: Und dann hören und sehen wir uns next week.
00:51:33: See you soon!
00:51:34: Bis dann!
00:51:35: TschĂŒss!
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