Der Puppenmacher von Nowgorod - #59

Show notes

In einem grauen Wohnblock im russischen Nischni Nowgorod lebt ein sonderbarer Mann zwischen lebensgroßen Puppen, alten Friedhöfen und seiner immer düsterer werdenden Obsession mit dem Tod. Während auf Friedhöfen der Stadt merkwürdige Dinge geschehen, ahnt niemand, welches Geheimnis sich wirklich hinter seiner Wohnungstür verbirgt.

Fall ab: 12:13

Show transcript

00:00:15: Ein Podcast

00:00:15: von Anne und

00:00:16: Maxi.

00:00:17: Zwei Lehrerinnen in der True-Crime-Welt.

00:00:20: Trigger-Warnung?

00:00:22: Dieser Podcast ist für Personen unter sechzehn Jahren nicht geeignet.

00:00:26: Wir sprechen über echte Gewaltverbrechen an jungen Menschen, einschließlich körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt.

00:00:33: Bitte entscheide achtsam ob du weiterhörst.

00:00:39: Klingeling!

00:00:41: Und herzlich willkommen zu einer neuen Folge...

00:00:44: Campus crime zwischen

00:00:45: Wissen und Wahnsinn.

00:00:47: Verrückt, weißt du das ist immer so.

00:00:48: dieser Moment?

00:00:49: Wo ich nicht weiß, fängt Maxi jetzt an oder sag' ich einfach mal was?

00:00:53: Und jetzt schon gerade auch wieder so eine richtig witzige Aufnahmesituation!

00:00:56: Ich seh dich halt gar nicht weil hier so ein kleiner Tisch steht auf dem Tisch drauf und wir unsere Mikros dran haben damit die so von oben kommen.

00:01:03: mal ein bisschen Das ist einfach so witzig.

00:01:05: Ich sehe nur Maxis Körper

00:01:07: und die Haare oben.

00:01:08: Wie zensiert, unser Gesicht ist zensierter.

00:01:11: Wir haben einen Aufsteller auf meinem Tisch hier.

00:01:14: Da hängen die Mikros dran, dass sie nach unten zeigen.

00:01:18: Weil wir bequemer am Tisch sitzen als sonst haben wir uns das immer auf der Couch ein bisschen entspannter gemacht aber... Wie ihr wisst, mein Beuchlein wächst aus irgendeem Grund.

00:01:27: Ich kann es jetzt gar nicht mehr sagen, warum wir es

00:01:30: so ... Das weiß ich auch nicht!

00:01:31: Der wächst und wächst.

00:01:32: Und das wird immer unbequemer wenn man dann so lange... Also ein Stuhl ist ein schöner

00:01:36: bequemer Stuhel.

00:01:38: der ist schon sehr gut für mich.

00:01:41: Weil

00:01:41: du hast so einen Sessel?

00:01:42: Mein vorderbauch.

00:01:44: Deswegen ist das jetzt eine super Alternative, weil wir mir einfach hier so ein bisschen erhöhter sitzen.

00:01:50: Aber siehst du mal, wir haben uns trotzdem gut verstanden und es war kein Peinliches.

00:01:54: Wir reden beide los, sondern irgendwie haben wir's gespürt.

00:01:58: Aber

00:01:59: das ist doch nie!

00:01:59: Also wir müssen noch nie die Aufnahme stoppen oder so weil wir sagen jetzt haben wieder beide dazwischengeräte oder so wenn wir die aufnahm... Stoppen.

00:02:07: ja!

00:02:07: Wenn wir die Aufnahmen stoppen müssen dann aus technischem Gründen.

00:02:10: also wirklich wir sind absolut authentisch hier.

00:02:12: wir haben wir quatschen los wir machen da keinen stopp oder irgendwie sowas.

00:02:18: Es ist immer so, wie es ist.

00:02:19: So hört ihr uns und soll's auch

00:02:21: sein?

00:02:21: Normalerweise verlasse ich mich mal darauf, dass du anfängst, weil normalerweise fängst du immer an ... Lange Rediger keinen Sinn!

00:02:27: Jetzt wollte ich eigentlich zu dir

00:02:30: Anne...

00:02:31: Zu mir.

00:02:31: Ich möchte einmal das zu unseren Zuhörern erklär'st wo's morgen für dich hingeht Und erhingeht und wie doll du dich doch freust morgen.

00:02:43: Da sieht man auch die andere Facette eines Lehrerberufs

00:02:46: Also, und eine andere Facette meiner Erwähnlichkeit.

00:02:50: Das stimmt!

00:02:52: Und dazu möchte ich sagen dass ich heute in solchen Kittenheels in der Schule war... Aus Leo?

00:02:58: Ja, Leo und gemachten Fingernägeln und was weiß ich alles.

00:03:02: und morgen fahre ich auf eine Outdoor Experience von Donnerstag bis Sonntag weil ich fahrene mit meinen Schülern im Juni Klassenfahrt oder auf eine Projektfahrt, die heißt TU Outdoor.

00:03:19: Vielen lieben Dank an

00:03:20: meinen

00:03:21: liebsten hochwohlgeborenen Kollegen der das letztes Jahr für meine fünfte organisiert hat.

00:03:27: Ja und TU Outdoors ist einmal von einer Kirche halt organisiert und ja es geht halt darum um Gemeinschaft gemeinsam Leben aber alles so draußen outdoor Camp mäßig in Fahrtfinderzelten mit Holzhacken Feuer machen und all so ne schönen Sachen, die da auf mich zukommen.

00:03:52: Also ich sag mal mit Kindern macht das richtig der Spaß bestimmt?

00:03:55: Ich bin ja auch so eine ... Feuermaus.

00:03:58: Ich mach halt total gerne Lagerfeuer oder ...

00:04:00: Feuerteufe oder was?

00:04:02: Nee also keine Ahnung!

00:04:03: Das ist immer so wenn ich jetzt bei den Mädels war oder so, wenn mich jemand von den Mädel aus der Heimat hört Dann ist es auch immer so, Maxi, mach du mal das Feuer.

00:04:12: Mach mal Kamin an!

00:04:14: Ich hab da gar keine Hemmung ... Also ich liebe das eigentlich, draußen ein Feuer zu machen oder den Grill anzumachen.

00:04:20: Das macht mir total Spaß.

00:04:21: Das liegt daran,

00:04:21: weil du so eine Pferdehände hast, die keine Hitze spürst?

00:04:25: Ja, ich

00:04:26: spüre da auch keine Hitzen.

00:04:27: Ich fass da voll ins Feuer, drehe noch mal ein bisschen das Holz und dann ist das noch besser.

00:04:31: Dann atmet das da so ein bisschen mehr und dann kommt die Flamme noch ein bisschen größer heraus.

00:04:37: Nee aber das find ich total cool.

00:04:39: Aber was mich einfach total abneigt, zelten?

00:04:43: Nein.

00:04:44: Und das du jetzt einfach ... Ihr müsst euch vorstellen, es ist ja nicht mal so dass die Klasse mitfährt morgen und Anne da mit ihrer Klasse und alle sind zusammen und man hat ja mit den Kids immer Spaß und Ablenkung.

00:04:55: Da geht man auch ein bisschen über seine ... Na ja wie sagt man für seine Hemmschwelle hinüber und sagt naja dann zelte ich da mal mit denen oder bander da mal in Wald oder wie auch immer.

00:05:06: Aber Anne ist ja morgen einfach alleine.

00:05:09: Ja, also nicht ganz ... Sorry!

00:05:11: Also nicht ganz alleine?

00:05:12: Ich war allein im Wald und bereite mich MacGyver mäßig davor.

00:05:15: Doch so eine Art.

00:05:16: Nein, es ist immer bei Theo so... Also ich war schon mal auf einer anderen Theo-Fahrt, Theo Toto Tage, das heißt Tageetische Orientierung.

00:05:24: Und Toto ist halt für die etwas größeren schonen Time of taking off.

00:05:28: Da geht das darum ums Älterwenn usw.

00:05:30: Das sind eine Jugendherberge.

00:05:31: Man muss halt immer dieses Training vorher einmal machen.

00:05:35: Morgen bis Sonntag mit allen Lehrkräften und ehrenamtlichen Mitarbeitern, die dort halt auch an der großen Theo Outdoor-Verteil nehmen.

00:05:45: Morgen das Programm quasi die Tage schon einmal durchspielen.

00:05:48: also wir machen all das was die Kinder machen damit wir es mit anleiten können usw.

00:05:53: Ja jetzt musste ich meine ganze Ausstattung wieder zusammen krempeln weil Typ Camping und Outdoor, also früher schon.

00:06:04: Alle die mich kennen von früher ... Ich war ja mal bei den Pfadfindern.

00:06:08: Also ich hab auch noch einen Pfadfinder-Messer, das kommt morgen zum Einsatz.

00:06:11: Ui!

00:06:11: Aber das ist mittlerweile schon... Na ja?

00:06:15: Oh Gott, es ist ca.

00:06:16: um zwanzig Jahre her.

00:06:17: Wie

00:06:17: du bist schon über fünfundzwanzig?

00:06:20: Ist ja unangenehm.

00:06:20: Nee, ich hab null das schon gemacht.

00:06:21: Ich bin rausgekommen als mein Geiver und hab dann gleich so weitergemacht.

00:06:26: Ja, also ... Auf die Sache mit den Kindern freu ich mich schon.

00:06:29: Das ist auch mit Floßmachen und so weiter, aber morgen ... Lass es einfach mal auf mich zukommen!

00:06:34: Ich hab mir so eine Powerbank gekauft gestern noch mal.

00:06:37: Du hast dich komplett ausgestattet?

00:06:39: Heute hat ja ein paar Kollegen über einem Lehrerzimmer rumgefragt, jetzt hast du von einem Kollegen einen Schlafsack bekommen der für minus-二zig Grad oder

00:06:50: so?

00:06:50: Nein, nein.

00:06:51: Der ist nicht so extrem.

00:06:52: Aber der für Kälte ist, ich habe einen Zähl kriege ich morgen noch morgen nicht in dem Pfadfinalezelt schlafen muss, das ist mit den Kindern dann.

00:07:00: Dann hab ich noch eine Kopflampe und ... Ich habe noch ne Isomatte.

00:07:06: Was ist das jetzt so ein Schlafsack für?

00:07:08: Das war doch für Minusgrade auch, ne?

00:07:10: Ich hab nicht den für Minussgrade genommen, der ist nur für so fünf ...

00:07:13: Aber

00:07:13: den,

00:07:14: den du hättest können ...

00:07:16: Wäre noch kälter gewesen.

00:07:17: Der hätte es an einen Arktis zelten können.

00:07:19: Genau!

00:07:20: Ja, das wär natürlich toll.

00:07:21: Aber

00:07:22: ich möchte einfach nur darauf mal zurückgreifen, dass ich einfach sage... Guck mal, Anne fährt morgen.

00:07:27: Morgen Nachmittag, Vormittag ist sie noch in der Schule.

00:07:30: Morgen-Nachmittag fährt sie los.

00:07:32: Gut Freitag wäre ihr ganz normal unterrichtet.

00:07:34: Dann ist die da Freitagsamstag und Sonntag.

00:07:37: Und es ja nicht so dass sie den Montagdienste hat oder so frei hat.

00:07:40: Sie wartet einen Montag ganz normal wieder Unterricht.

00:07:43: Das ist einfach zusätzliche Arbeit, Nein, nicht bezahlt bekommen.

00:07:48: Es sind keine zusätzlichen Stunden oder so, es ist einfach die Vorbereitung auf deine Klassenfahrt?

00:07:52: Ich find das schon richtig krass!

00:07:54: Also was man da dann manchmal auch wenn ich jetzt...ich gehe ja nun nächstes Jahr ein Jahr an Babypause, ich bin dann nicht da, wenn meine in der achten Klasse sind.

00:08:02: Da hätte ich denn dieses Theo Indoor quasi darauf.

00:08:05: Das hatte ich auch schon dann reserviert.

00:08:06: Ich glaube, dass ist hier bei uns auch eine neue Nähe und das war in so einem...

00:08:10: Ja, ist Theo Toto.

00:08:11: Genau, das ist dann in so einen Ferienanlagen direkt und das ist gut so ganz normale Unterkünfte.

00:08:17: Da fahre ich ja nur nicht mit, aber da hätte ich auch nächstes Jahr drei oder vier Tage zur Vorbereitung hingemusst, dass sich das einfach mal durchspiele und mit denen dann schon mal plane quasi die Klassenfahrt.

00:08:29: Find' ich auch schon echt krass!

00:08:30: Also Anne ... Ich melde mich am Wochenende mal bei dir, ob du wirklich noch ... Und ich

00:08:35: überhaupt Empfang hab da?

00:08:36: Ob

00:08:36: du überhaupt noch lebst.

00:08:39: Du wolltest doch eigentlich ins Nagelstudio und deine Nägel abfeilen lassen ne?

00:08:43: Ja habe ich jetzt zeitlich nicht mehr geschafft.

00:08:45: also es ist wie's is Da müssen die jetzt mit leben, dass ich damit Nägeln ankomme.

00:08:50: Ja ist

00:08:50: ja.

00:08:51: Hauptsondern wenn man sich deine Stecke schon mit, dann ist alles okay?

00:08:54: Ne, ne, ne!

00:08:54: Ich hab ein gutes Survival-Outfit.

00:08:56: Nice.

00:08:57: Jaa...ja und ähm..ja, ich habe was zur Hölle im Moment.

00:09:04: Ach ok.

00:09:05: Dann spiele ich das mal ein.

00:09:12: Jetzt.

00:09:13: Ja und

00:09:14: zwar

00:09:15: fahre ich immer mit dem Auto und hab für den Radio gehört.

00:09:18: Das ist nicht der was zur hölle Moment.

00:09:20: aber gestern war ich ja mit einer Freundin bei einem bekannten Rechtsmediziner, Professor Dr.

00:09:28: Klaus Puschel.

00:09:30: Tatsächlich, mein Vater kennt ihn sogar auch hier heute mit ihm gesprochen.

00:09:32: Er war fünfzig Jahre lang jetzt in der Rechtsmedizin Hamburg, der Leiter und er gestern so einen schönen Satz oder hat immer wieder erwähnt wie dankbar wir sein sollen dass wir jetzt hier sind und das man leichter... Also das leichte was passiert manchmal als man glaubt?

00:09:48: Hat mir manchmal schon Angst gemacht.

00:09:50: also Wer mich kennt, weiß ich bin der Hypochonne.

00:09:53: und er hat von Aneurismen im Gehirn erzählt.

00:09:57: Die auch platzen können.

00:09:58: Er hat zum Beispiel gesagt, dass ... von den Leuten die da waren jeder Dritte gesehen einen Aneurisma hätte oder so?

00:10:06: Auf jeden Fall war das eine Sache.

00:10:07: Das war dieser Satz, den er immer gesagt hat.

00:10:09: Heute hab ich schon wieder ne traurige Sache im Radio gehört.

00:10:13: Es gab nämlich in NRW nen ... Ja, einen schlimmen Verkehrsunfall.

00:10:18: Wo eine siebenundvierzigjährige Frau in einer Gruppe von Kindern auf Fahrrädern gefahren ist.

00:10:25: Man weiß jetzt noch gar nicht warum das passiert ist und warum Sie die Kontrolle verloren haben.

00:10:30: Das war keine mutwillige Tat am Anschein nach aber halt einfach ein Unfall.

00:10:34: Und zwei dieser zwölf Kinder sind dabei dann verstorben danach.

00:10:40: Da dachte ich mir wieder ja ... Es geht manchmal so schnell.

00:10:45: Man muss einfach ein bisschen mehr im Hier- und Jetzt-Leben, auch mal dankbar sein für den Moment ... dem man hat.

00:10:52: Und das, was man so hat.

00:10:53: Ich find es ganz schlimm natürlich für die Eltern, Kinder, Geschwister, Angehörigen aber auch für die Frau natürlich.

00:11:02: Wer weiß, warum das passiert ist?

00:11:06: Ich glaube da wird man nicht mehr seines Lebens froh, wenn man da zwei Kinder fahrlässig auf dem Gewissen hat.

00:11:13: Also wie ich das jetzt gesehen hatte stand jetzt halt noch nicht fest, ob sie irgendwie was Herzinfarkt hatte oder irgendwas gesundheitliches.

00:11:21: Kontrolle, Handy war zu dem Zeitpunkt als ich es gehört aber auch noch nicht klar.

00:11:25: Das kommt ja dann auch immer noch dazu.

00:11:27: Aber ist einfach furchte, oder?

00:11:29: Ganz ganz schlimm mit den Fahrrad unterwegs und eine Schulklasse dann oder was weiß ich?

00:11:36: Ludi

00:11:36: waren das war glaube ich kurz vor Schulbeginn die waren auf dem Weg zur Schule.

00:11:40: Aber ja Schulkinder

00:11:44: Genau, das fand ich total ... irgendwie total traurig.

00:11:49: Natürlich!

00:11:50: Und die

00:11:50: sind dann im Krankenhaus eben verstorben.

00:11:54: Gut... Ja, das war mein Waszölle-Moment und so ein bisschen die Aufforderung.

00:11:58: Seid dankbar was ihr habt, seid dankbar dass wir hier sind und geht immer wachsam.

00:12:05: Ja, und dann hast du auch etwas Krasses zu erzählen heute oder so?

00:12:10: Oder sollen wir schon in den Fall einfach starten?

00:12:11: Ich denke, wir können den Fall starten Und ich freu mich ganz doll, heute hast du einen Fall mitgebracht.

00:12:19: Dann sag' ich mal die berühmten Worte.

00:12:21: Lasst uns anfangen!

00:12:23: Let's

00:12:24: go!

00:12:32: Ja gut, Guti... Also ich hab heute wirklich mal einen ungewöhnlichen Fall glaube ich.

00:12:37: Also so in diese Richtung hatten wir noch gar nicht.

00:12:41: Ähm... Es ist ja doch irgendwie ... Ich bin durch TikTok drauf auf diesen Fall ein bisschen zu mir eingespielt worden.

00:12:51: Ich habe gedacht, das werde ich mal googeln und mal ein bisschen recherchieren.

00:12:55: Er ist jetzt nicht so lang aber ich fand ihn total interessant.

00:13:01: Ich sage mal, ich fand den interessant!

00:13:03: Und wir gehen heute immer in einen Land, in dem wir lange nicht mehr waren, und zwar nach Russland.

00:13:10: Und ja...ich fange dann einfach mal an Nischni Novgorod liegt dort, wo die Wolger breit und schwer durch Russland fließt.

00:13:22: Eine alte Stadt – eine graue Stadt!

00:13:24: Eine Stadt mit Kirchenkuppeln, bröckelnden Fassaden, endlosen Straßen und Wintern, die sich wie ein kaltes Tuch über alles legen.

00:13:34: Der Schnee bleibt an den Fenster Simsen hängen.

00:13:37: Der Wind zieht durch die Höfe.

00:13:39: In den Hauseingängen richt es nach feuchter Kleidung, alten Beton- und abgestandenem Rauch.

00:13:46: In einem dieser Wohnhäuser lebt Anatoli Moskvin.

00:13:51: Gemeinsam ist er in einer kleinen Drehzimmerwohnung.

00:13:55: Fünf Stockwerke, abletternde Farbe im Treppenhaus.

00:13:59: Der Geruch von Staub, feuchter Kleidung und dem alten Essen hängt auch hier in der Luft.

00:14:04: Schritte hallen durch die engen Flure – man kennt sich hier nicht wirklich aber man erkennt sich zumindest!

00:14:10: Die alten Frauen am Fenster, den Mann mit den Einkaufssaschen... Der stille Historiker mit den müden Augen und dem gebeugten Gang.

00:14:20: Anna Toli ist kein Mann, über dem man auf der Straße lange sprechen würde.

00:14:24: Kein Mann, der auffällt weil er laut ist.

00:14:27: Er ist eher einer von denen die man übersieht – ein stiller Mann, ein gebildeter Mann, einmal mit Büchern, Notizen, alten Karten und einem Kopf voller Sprachen, Namen und Geschichten.

00:14:41: Seine Wohnung selbst ist für eine Dreizimmerwohnung nicht sonderbar groß!

00:14:45: Er wohnt ja hier mit seinen Eltern zusammen in dieser Wohnung.

00:14:50: Sie ist nicht verwahrlos, nicht chaotisch im üblichen Sinne aber eben sehr voll.

00:14:55: Voll mit Dingen die nicht recht zusammen passen wollen.

00:14:58: Bücher stapeln sich an den Wänden Papier liegt auf den Tischen Stoffreste hängen über Stuhllehnen Alte Kleidungsstücke liegen gefaltet bereit Bänder Spitzen Perücken kleine Schuhe Puppenkleider Und dazwischen sitzen sie Lebensgroße Puppen.

00:15:16: Nicht eine, nicht zwei – nicht ein seltsames Sammlerstück in einer Ecke sondern viele!

00:15:24: Sie sitzen auf dem Sofa, sie lehnen an der Wand.

00:15:27: Sie liegen auf Betten.

00:15:28: Sie stehen im Zimmern als warteten sie auf etwas.

00:15:32: Manche tragen Kleider, manche Mäntel und manche haben Mützen auf dem Kopf.

00:15:37: Manch wirken festlich angezogen, als würde gleich Besuch kommen.

00:15:41: Andere sehen aus, als hätte man sie gerade schlafen gelegt.

00:15:45: Anatoly bewegt sich zwischen ihnen mit einer Selbstverständlichkeit, die fast zärtlich wirkt.

00:15:50: Für ihn sind sie kein Scherz, kein Hobby das man weglächelt, kein Staubfänger für ein Regal – Sie gehören zu seinem Alltag!

00:15:57: Sie sind da wie andere Menschen Pflanzen haben, Katzen, Fotos von Verwandten oder Porzellanfiguren in den Vitrinen.

00:16:04: Er spricht mit ihm, er rückt ihn die Kleidung zurecht, er streicht Stoffglatt und bindet Schleifen.

00:16:11: Er setzt ihn Gesicht auf, wächst an um glatt Blass wie Mondlicht hinter dünnen Wolken.

00:16:17: Manche dieser Gesichter wirken kindlich, andere starr – die Augen blicken ins Leere.

00:16:22: und doch behandelt Anatoli sie nicht wie tote Dinge.

00:16:26: Er behandelt sie als müsste man vorsichtig mit ihnen sein.

00:16:29: Als könnten Sie frieren, als könnten Sie sich einsam fühlen.

00:16:33: Wenn es draußen dunkel wird und der Frost an die Fensterscheiben kriegt sitzt Anatoli in seiner Wohnung Die Stadt raus stumpf hinter dem Glas.

00:16:41: Autos fahren durch Schneematsch, irgendwo schlägt eine Tür, irgendwo bellt ein Hund.

00:16:46: und drin sitzt dieser Mann zwischen seinen selbstgemachten Figuren.

00:16:50: Er näht, er stopft, erkleidet sie ein, er ordnet sie, er bewahrt sie.

00:16:55: Manchmal feiert er mit ihnen Geburtstage kleine Rituale liest ihn zum Schlafengehen Märchen vor Dinge die für Außenstehende seltsam wären aber in seiner Welt offenbar Sinn ergeben.

00:17:07: Seine Eltern haben es schon lange stillschweigend hingenommen.

00:17:10: Für sie ist es Alltag!

00:17:11: Seine Mutter stellt Tee auf den Tisch, während neben ihr regungslos eine dieser Gestalten sitzt.

00:17:17: Sein Vater schaut fern ohne dem Blick noch lange auf die stillen Gesichter zu richten, die aus dem Zimmerecken zu sehen scheinen.

00:17:24: Vielleicht redet man irgendwann nicht mehr darüber weil man sich an alles gewöhnen kann?

00:17:29: Vielleicht sagt man sich einfach Anatholie war schon immer anders Eigen, Still ein wenig verschlossen Ein Mann, der sich für Vergangenes interessiert und nicht für die Gegenwart.

00:17:41: Mehr für Gräber alter Adelsfamilien als für Gespräche am Küchentisch – mehr für Namen, die längst niemand mehr ausspricht als für Menschen, die direkt vor ihm stehen!

00:17:51: Also gewöhnt man sich daran an die Puppen auf dem Sofa, an die kleinen Schuhe im Flur, an den Kleider trocknen, an Gesichter, die einen aus der Dämmerung heraus ansehen.

00:18:01: Vielleicht sagt man sich er sammelt eben es exzentrisch... Jeder Mensch hat seine Eigenheiten.

00:18:07: Und so bleibt die Wohnung, was sie nach außen hin immer war – eine Wohnung in einem grauen Haus im Nischen-Ninovgorod.

00:18:14: Ein Fenster unter vielen ein stilles Leben hinter Glas.

00:18:18: Aber wer länger hinsied merkt dass hier etwas nicht stimmt Dass diese Truppen relativ groß sind und auch sehr zahlreich Das Anatoli sie nicht besitzt wie Gegenstände sondern wie Gesellschaft Dass in dieser Wohnung etwas sitzt, dass viel schwerer ist als Einsamkeit.

00:18:38: Alleine das finde ich gruselig, dass er da so Puppen sammler ist.

00:18:44: Ich finde es schon ein bisschen strange ... Ohne jemanden zu nahezutreten, aber so'n erwachsener Mann, ein extremes Fable für Puppe hat.

00:18:54: Ich hab mir das richtig wie Sexpuppen vorgestellt?

00:19:00: Er hat sich nicht an den vergangenen Puppen.

00:19:02: Sie sind aber einfach so.

00:19:04: seine Gesellschaft?

00:19:05: Ja, genau ich denke auch so einen jungen... Also nicht jung geblieben worden, aber am Kopf jung gebleben.

00:19:10: der spricht dann mit denen und denkt ein bisschen das sein so seine vielleicht nicht Kinder Frauen wie auch immer seine Freunde ja man denkt sich schon seinen Teil dabei.

00:19:22: also ganz normal

00:19:24: ja genau also ne.

00:19:26: und wie gesagt die Eltern Die haben auch so gesagt, dass sie sich daran gewöhnt haben.

00:19:32: Es war nicht ausgedacht, das war für sie irgendwann normal.

00:19:38: Ich würde jetzt euch und dir maximal seine Person ein bisschen genauer vorstellen.

00:19:44: Er ist eine sehr interessante Persönlichkeit auf.

00:19:46: Ja also Anna-Toli Mosken wird in der sowjetischen Stadt damals Gorki geboren.

00:19:55: Also dem heutigen Nischni Novgorod.

00:19:58: Also Norfgerod gibt es zweimal in Russland, soweit ich das herausgefunden habe.

00:20:06: Es ist hier gemeint, dass die große Industriestadt eben östlich von Moskau und es gibt auch noch Velikinovgorod eine sehr alte historische Stadt im Westen Russlands.

00:20:16: Genau!

00:20:16: Und er ist halt in der Industriestadt geboren.

00:20:20: Eine Stadt, die damals zu dieser Zeit für Ausländer geschlossen war.

00:20:24: Fabriken, Militärindustrie, kalter Krieg rauchende Schornsteine unter grauen Himmel.

00:20:29: Eine Welt aus Beton und Kontrolle in der Kinder zwischen Plattenbauten spielen und alte Frauen schweigend auf Parkbänken sitzen.

00:20:37: Schon früh wirkt Anna Toli anders als andere Jung.

00:20:41: Während andere Fußballspieler durch Inhöfe rennen, zieht es ihnen an Orte die den meisten Menschen meiden – Friedhöfe.

00:20:48: Alte Grabstätten verwitterte Namen auf Stein.

00:20:52: Gemeinsam mit Freunden streift er als Kind durch die Friedhöfe der Stadt.

00:20:57: Besonders ansprechend findet er dort die sehr alten Friedhöfen.

00:21:02: Zwischen schiefen Kreuzen und überwucherten Wegen scheint Anatoli etwas zu finden, das ihn mehr interessiert als die Welt der Lebenen.

00:21:10: Mit elf Jahren erlebt er dann einen Vorfall, über den er später immer wieder schreiben und sprechen wird – ein Moment, der sich tief in sein Gedächtnis eingebrannt haben soll Irgendwann mal einen Trauerzug für ein verstorbenes Mädchen, die elf Jahre alt war.

00:21:30: Er selbst war auch gerade in diesem Alter, also noch recht jung und die Menschen in dunkler Kleidung stehen um den kleinen Sarg, kerzenlich flackert.

00:21:39: der Geruch von Erde und kalter Luft hängt in der Umgebung und plötzlich so beschreibt er es später selbst greifen Erwachsene nach ihm drücken ihn näher an den Sarg und zwingen ihn sich über den leblosen Körper zu beugen.

00:21:53: Eine Erwachsener drückte mein Gesicht auf die wächsane Stirn des Mädchens mit der bestickten Mütze, schreibt er später.

00:21:59: Ich konnte nichts anderes tun als sie wie befolen zu küssen.

00:22:03: Vielleicht ist es nur eine Erinnerung – vielleicht ein Trauma?

00:22:07: Vielleicht der Moment in dem sich in Anatoli etwas verschiebt?

00:22:11: Denn während andere Kinder lernen den Tod zu fürchten beginnt Anatoli offenbar, sich ihm zuzuwenden!

00:22:19: studiert an der Fidologischen Fakultät der Moskauer Staatlichen Universität und schnell wird klar, dass hinter seiner stillen Art ein außergewöhnlicher Geist steckt.

00:22:28: Anatuli spricht dreizehnt Sprachen fließend.

00:22:31: Er beschäftigt sich mit kältischer Geschichte, Volklore alten Ritualen und Linguistik.

00:22:36: in akademischen Kreisen geht er als hochintelligent.

00:22:40: manche nennen ihn einen Genie andere nenne ich ihn exzentrisch.

00:22:44: Blade ist ja auch beides.

00:22:45: Sein Leben spielt sich immer mehr zwischen Büchern und Friedhöfen ab.

00:22:50: Über sechzigtausend Bücher und Dokumente sammelt er im Laufe der Jahre – Geschichte, Orgultismus, Begräbnisrituale!

00:22:58: Der Tod wird nicht nur zu einem Interessengebiet für ihn.

00:23:01: Er wird so etwas das sich durch jeden Bereich seines Lebens zieht wie ein dunkler Faden.

00:23:07: Während andere Menschen Familien gründen, Beziehungen führen oder ausgehen, zieht sich Anatolie immer weiter zurück.

00:23:15: hat kaum soziale Kontakte, keine Dates, keine große Liebe erraucht nicht, ertrinkt nicht.

00:23:20: Stattdessen lebt er weiterhin mit seinen Eltern in der kleinen Wohnung in Nischeninovgorod umgeben von Büchern, Notizen und seinen Puppen.

00:23:29: Und je älter er wird desto tiefer scheint er in seine eigene Welt hinein zu rutschen.

00:23:35: Als ehemaliger Dozent für keltische Studien arbeitet er zeitweise an der lingoistischen Universität von Nischeninofgorod.

00:23:42: Nebenbei schreibt er Artikel für lokale Zeitungen.

00:23:45: Vor allem aber wird er bekannt für etwas anderes, Friedhöfe!

00:23:51: Anatoly kennt die Friedhöpe der Region besser als fast jeder andere Mensch.

00:23:55: Er nennt sich selbst Necrokulist – ein Forscher des Todes.

00:24:00: Im Jahr zwei Tausend Fünf erhält er den Auftrag hunderte Friedhöfen der Oblast-Nischeninovgorod zu dokumentieren.

00:24:07: eine gigantische Arbeit und Anatoley beginnt es zu laufen.

00:24:11: Tag für Tag wandert er kilometerweit durch die Region.

00:24:14: Dreizig Kilometer am Tag, das war sich mal vorstellen, durch Dörfer, Wälder, Felder und verlassene Wege.

00:24:21: Insgesamt besucht da hunderte Frithöfe.

00:24:24: Siebenhundertzweiundfünfzig sollen es gewesen sein.

00:24:27: Es steift auf Heuböden in verlassenen Häusern oder direkt zwischen Grabstein.

00:24:31: Manchmal verbringt der Nächte ins Särgen nur um zu verstehen wie sich eine Beerdigung anfühlt.

00:24:37: Während die meisten Menschen Frithilfe nur Besuchen wenn sie müssen scheint Anatoli dort erst mal wirklich zu hohe zu kommen.

00:24:45: Die Polizei kontrolliert ihn immer wieder, er ist ein einsamer Mann auf abgelegenen Friedhöfen und das wirkt verdächtig.

00:24:52: Doch jedes Mal zeigt Anatoli seine akademischen Unterlagen, Forschungsarbeiten, Artikeln.

00:24:58: Jedes Mal lassen sie ihn dann natürlich ziehen.

00:25:02: Niemand ahnt zu diesem Zeitpunkt dass sich hinter dem stillen Historiker mit den höflichen Antworten längst eine Welt verbirgt die ... ja!

00:25:11: doch etwas anders aussieht, als es vielleicht irgendjemand glauben würde.

00:25:16: Und das finde ich schon mal so ein bisschen spooky oder man würde sagen, ist man mal kaber jemanden der sich gerne auf Friedhöfen rumtreibt?

00:25:22: Also ich bin auch nicht so gern auf dem Friedhof.

00:25:24: Ich verbinde das eher immer mit Traurigkeit.

00:25:29: Wenn das jetzt ein Friedhof ist, wo man weiß, da liegt jemandem, den man kennt, find ich es noch schwieriger.

00:25:33: Auf großen Friedhöfe gehe ich auch mal spazieren aber erscheint ja recht besessen zu sein.

00:25:40: wirklich

00:25:41: Das ist noch mal was ganz anderes, wie wir Frithöfe besuchen.

00:25:46: Ähm ... Ja

00:25:47: das ist ...

00:25:48: Aber es ist halt so taktisch klug, ne?

00:25:50: Wenn er auch geprüft wird und seine Unterlagen da zeigt oder würde niemand von ausgehen, dass da jetzt irgendwie doch was anderes dahinter steckt.

00:25:58: Ich bin auch noch sehr gespannt, was dahintersteckt aber es macht einen sehr merkwürdigen Eindruck, dass er so besessen ist und dann verbringe ich da ein, zwei Tage oder was?

00:26:13: Nur um zu wissen wie es sich anfühlt wenn ich tot bin.

00:26:18: Nee das fühlte sich sowieso nicht so an.

00:26:20: Ja

00:26:20: einfach so wissen wir.

00:26:21: eine Beerdigung in die Richtung finde ich auch strange.

00:26:26: aber man kann ja auch meinen dass wir ja auch einmal capris hobby haben mit unserem podcast und dass sie faszination sage ich mal für tot und mobile sachen sag ich mal Schon immer wahrscheinlich Menschen, also viele Menschen schon immer so bewegt hat.

00:26:44: Vielleicht ist das seine Obsession?

00:26:47: Wir wollen jetzt mal gucken was es damit aufsicht hat.

00:26:50: Wir haben den zweiten November-Zweißen-Elf.

00:26:54: Also er ist schon sehr lange dabei diese Friedhöfe zu inspizieren und sich auf den Friedhöfen rumzutreiben.

00:27:03: Und in Novgorod liegt ja sehr viel Schnee.

00:27:08: Es ist immer sehr kalt.

00:27:11: Das fahre Licht der Straßenlatern spiegelt sich in dem Eis, während Wind gegen die Fenster der alten Wohnblocks drückt.

00:27:20: In der kleinen Drehzimmerwohnung sitzt Anatholie zwischen Bücherstapeln und Stoffresten.

00:27:27: Und wieder einmal an seinen Puppen.

00:27:31: Vielleicht nicht gerade an einem Kleid oder Ordne der Notizen.

00:27:35: Oder er sitzt einfach still auf dem Sofa Schaut Fernsehen, ist etwas.

00:27:42: Ist auf jeden Fall entspannt zu Hause.

00:27:44: In der Wohnung ist es warm Die Luft riecht nach Stau Papier und Alten Ja überresten.

00:27:51: Überall sitzen nun die Figuren regungslos in menteln Kleidern und Wollstrümpfen Und ihre blassen Gesichter verschwimmen im schwachen Licht Der Zimmerlampe.

00:28:00: Doch dann klingelt es Einmal kurz und nüchtern.

00:28:05: Anna Thuli denkt sich vermutlich nichts dabei.

00:28:07: Vielleicht seine Eltern, die wiederkommen.

00:28:10: Vielleicht ein Nachbar.

00:28:11: Vielleicht wieder jemand von einer Zeitung oder einem Bekannter aus akademischen Kreisen.

00:28:16: in Nischninovgorod kennt man ihn immerhin.

00:28:19: Der seltsame Historiker der Friedrufsexperte.

00:28:23: Der Mann, der lieber zwischen Grabsteinen spazieren geht als unter Menschen.

00:28:27: also muss man wirklich sagen er ist wirklich bekannt Ein kluger Geist, ein bekannter Linguist.

00:28:33: Er spricht dreißend Sprachenfließen und wird auch in den Kreisen für kältische Rituale-Oklatismus immer wieder zur Rate gezogen.

00:28:42: Es ist nicht ungewöhnlich, dass Journalisten mit ihm sprechen usw.

00:28:46: Doch als Anatoly die Tür öffnet, stehen dort mehrere Polizeibeamte.

00:28:52: Schwere Winterjagden, kalte Gesichter... Der Geruch von Schnee zieht mit ihnen ins Treppenhaus!

00:28:59: Seit Monaten häufen sich auf den Friedhöfen der Region seltsame Vorfälle.

00:29:04: Immer wieder werden Gräber geöffnet, Erde liegt frisch aufgewühlt neben eingesunkenen Grabstellen, Fritoswärter melden Verwüstungen.

00:29:12: doch nichts passt zu gewöhnlichen Vandalismus.

00:29:15: Kein Schmuck fehlt keine Wertgegenstände, keine religiösen Symbole.

00:29:21: Es wird etwas anderes was die Fälle miteinander verbindet.

00:29:26: Die Polizei beginnt Friedhöfe zu überwachen Und immer wieder taucht dabei derselbe Mann auf.

00:29:33: Anatoly Moskven Ein Historiker mit Karten, Notizbüchern und detailliertem Wissen übernahezu jeden Friedhof der Region.

00:29:43: Ein Mann, der hunderte Frithöfe dokumentiert hat und kilometerweit durch die Oblast wandert oft allein – oft nachts!

00:29:51: Die Ermittler wissen zunächst nicht was genau sie ihm vorwerfen sollen aber irgendwann reicht er Verdacht für eine Durchsuchung.

00:29:59: Anatholie bleibt ruhig, fast höflich.

00:30:02: Er lässt die Beamten eintreten und zuerst wirkt alles irgendwie ein bisschen sonderbar.

00:30:08: Die Wohnung ist vollgestoffen mit Büchern, Papier, kaum freie Flächen.

00:30:14: Und zwischen den Möbeln sitzen lebensgroße Puppen auf Sofaß-, Stühlen oder Betten.

00:30:19: Manche tragen Kinderkleidung andere haben dicke Wintermendel, socken lange Haare, manche haben Schleif und kleine Schuhe an den Füßen kurze Haare Masken auf.

00:30:30: Also selbst erfahrene Beamte halten sie im ersten Moment nur für bizare, selbstgemachte Figuren eines exzentrischen Mannes.

00:30:38: Doch je länger Sie sich in der Wohnung bewegen, desto unangenehmer wird das Gefühl.

00:30:43: Die Puppen wirken einfach zu echt!

00:30:47: Die Größen stimmen – die Formeln unter den Kleidern wirken nicht wie Stoff oder Watte.

00:30:53: Manche Hände sehen seltsam menschlich aus.

00:30:56: Die Gesichter bestehen aus Wachstoff und Materialien, die echte Haut imitieren sollen.

00:31:03: Doch dann beginnt die Polizei genauer hinzusehen – und plötzlich kippt die Stimmung in der Wohnung vollständig!

00:31:10: Denn unter den Kleidern befinden sich keine Puppenkörper.

00:31:14: Es sind mumifizierte Kinderleichen.

00:31:16: Oh Gott!

00:31:17: Ausgetrocknet, präpariert, teilweise ausgestoft damit sie ihre Form behalten.

00:31:23: Nein….

00:31:24: Manche mit Spielohren im Körper, manche mit sorgfältig geschminkten Gesichtern.

00:31:29: Einige tragen Namen.

00:31:31: Insgesamt finden die Ermittler mehr als zwanzig tote Mädchen und junge Frauen in der Wohnung und in der Garage des Hauses.

00:31:38: Die Puppen, die jahrelang regungslos zwischen Bücherstabeln und Möbeln gesessen haben waren niemals Puppe gewesen.

00:31:46: Noch während die Ermitteler die Wohnung durchsuchen verbreitet sich die Nachricht in Nischni Novgorod wie ein Lauffeuer Der stille Historiker, der Friedhofsexperte.

00:31:55: Der Mann mit den Puppen.

00:31:56: Innerhalb weniger Stunden stehen Journalisten vor dem Wohnblock.

00:32:00: Kamerateams drängen sich im Schnee.

00:32:01: Nachbarn sprechen plötzlich über den seltsamen Geruch im Treppenhaus.

00:32:05: Über Anatolis nächtliche Spaziergänge.

00:32:07: Über die Figuren in der Wohnung, die sie immer nur für ein merkwürdiges Hobby gehalten hatten.

00:32:12: und mitten in diesem Chaos sitzt Anatoli erstaunlich ruhig keine Flucht kein Widerstand keine Panik.

00:32:19: Fast wirkt es, als verstehe er selbst nicht warum alle so entsetzt sind.

00:32:24: Die Polizei nimmt ihn fest!

00:32:27: Während Ermittler beginnen die Identität der mumifizierten Mädchen zu rekonstruieren wird Anatoli verhört und schnell wird klar dass sie Beamten es nicht mit einem gewöhnlichen Täter zu tun haben Denn Anatoli spricht über die Toten nicht wie über Leichen.

00:32:42: Er spricht über Sie als wären sie noch da.

00:32:45: Er erklärt, er habe die Mädchen gerettet.

00:32:47: Er habe sie nicht allein auf den Friedhöfen zurücklassen

00:32:49: wollen.".

00:32:50: Manche Quellen berichten das er glaubte Wissenschaft könne Tote eines Tages wieder zum Leben erwecken.

00:32:56: Als Experte für alte Kulturen und Todesrituale beschäftigte er sich jahrelang mit Legenden über Geisterwiedergeburt um Kommunikation mit den Toten.

00:33:05: Besonders faszinierte ihn die Vorstellung Alterthroiden, die auf Gräbern schliefen, um in verstorbenem Kontakt aufzunehmen Und irgendwann begann an Natulie genau das selbst zu tun.

00:33:15: Wenn er Entzeitungen Todesanzeigen von Kindern fand, die ihn – wie er sagte – ansprachen, besuchte er ihre Gräber nachts.

00:33:22: Er legte sich auf die Erde über ihn und wartete, lauschte stundenlang.

00:33:27: Später behauptete er, die Kinder hätten ihn gerufen.

00:33:30: Er sagte, er habe niemals ein Grab geöffnet ohne vorher die Erlaubnis des Kindes gespürt zu

00:33:35: haben.".

00:33:36: Mit den Jahren wurde es für ihn körperlich immer schwerer, nachts auf Friedhöfen zu schlafen.

00:33:40: Also begann er die Leichen mit nach Hause zu nehmen.

00:33:43: In seiner Vorstellung rettete er die Kinder damit Er glaubte ihre Körper würden unter der Erde verrotten hässlich werden und vergessen wären.

00:33:51: Zuhause jedoch in Wärme mit Kleidung Musik und Aufmerksamkeit könnten sie weiter existieren.

00:33:57: Anatholie trocknete die Körper und verwandelte sie ein lebensgroße Puppen Nicht weil er sie zerstören wollte sondern weil er glaubte, ihnen neue funktionierende Körper geben zu müssen.

00:34:07: Er war überzeugt, dass die Wissenschaft oder die Schwarze Magie eines Tagesweges finden könnte genau diese Kinder wieder zum Leben zu erwecken und bis dahin wollte er sie bewahren.

00:34:18: Er sprach mit ihm, sang ihn Lieder vor, schaute Zeichentrickfilme mit ihm und feierte ihre Geburtstage.

00:34:24: Für die Ermittler wird immer offensichtlicher Anna Thuli lebt in einer vollkommen eigenen Realität.

00:34:30: Kurz darauf wird er psychiatrisch untersucht Und die Diagnose lautet paranoide Schizophrenie.

00:34:36: Die Ärzte erklären ihn schließlich für schuldunfähig, damit endet der Fall nicht mit einem normalen Gerichtsprozess und auch nicht einer Gefängnisstrafe.

00:34:44: Stattdessen ordnet ein russisches Gericht seine Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik an.

00:34:51: Der Fall von Anatoli Moswin ist bis heute schwer einzuordnen.

00:34:55: Denn auch wenn das, was er getan hat für viele Menschen unvorstellbar und verstörend wirkt, sahen die Ermittler in ihm nie einen klassischen Serienmörder.

00:35:04: Er tötete keine Kinder!

00:35:05: Er handelte nicht aus Sadismus, Macht oder sexueller Gewalt – stattdessen lebte er offenbar über Jahre in einer Welt, in der er glaubte den Toten etwas Gutes zu tun.

00:35:15: Das macht seine Taten nicht harmlos.

00:35:16: Für die Familie der Kinder muss die Vorstellung unerträglich gewesen

00:35:19: sein.".

00:35:20: Aber gleichzeitig zeigt der Fall auch, wie gefährlich schwere psychische Erkrankungen werden können, wenn ein Mensch irgendwann freuständig den Bezug zur Realität verliert.

00:35:30: Anna Toli war kein Mann, der Angst verbreiten wollte – eher jemand, der sich immer weiter an Einsamkeit, Obsession und seinen eigenen Gedanken verlor bis er irgendwann selbst nicht mehr erkannte, wie falsch sein Handeln geworden war.

00:35:43: Bis heute findet er sich deshalb im psychiatrischer Behandlung.

00:35:47: Immer wieder wird geprüft, ob sich sein Zustand verbessert hat.

00:35:50: Doch jedes Mal entscheiden Gerichte am Ende, dass er in Behandlung bleiben soll und das hat sich bis heute nicht geändert.

00:36:02: Man sagt es mit der Nekrophilie, das ist ganz interessant.

00:36:04: Das hatte Dr.

00:36:06: Puschel gestern auch gesagt, warum man Leute mit nekrophilen Leigungen ... Täter geworden sind.

00:36:13: Er hat ja jetzt keine Tat, er hat sich nicht vergangen oder so?

00:36:17: Auf jeden Fall nicht.

00:36:18: Aber die werden häufig in Sicherheitsverwahrung gesteckt, je nach Ausprägung, weil man Angst hat, dass das irgendwann nicht mehr ausreicht.

00:36:30: Sondern dass sie dann diese sexuelle Veranlagung auch darüber lagern wollen, dass sie vorher jemanden töten.

00:36:36: Dass nur Tote zum Missbrauchen nicht mehr aushalten reicht.

00:36:41: Ich sagte ehrlich, ich hab die ganze Zeit drauf gewartet.

00:36:43: Was jetzt kommt?

00:36:44: Was er nun mit ... Also was das auf sich hat mit diesem Rieseninteresse auf dem Friedhof und den Leichen mit all dem.

00:36:53: Dass es sich auf jeden Fall meinte ist, dass die Polizei vor seiner Tür steht.

00:36:59: Und dass die Gräber geöffnet wurden, dass es dort irgendwie umgegraben wurde usw.

00:37:06: Okay!

00:37:07: Es fehlt bei allen Grab etwas.

00:37:10: Ja, das sind komplett die Leichen dann gewesen in dem Falle.

00:37:13: aber ich dachte okay irgendwie ... Die Unterhose oder so, dass er sich wirklich daran vergeht und ja, da's sexuell aktiv wird diese Nikrophilie ist ja das halt, dass man mit Leichen Sex hat ne?

00:37:28: Und denn dass man da irgendwie HIV bekommen kann Bakterielleinfektionen naja und sowas halt Pilz Blablabla, Hepatitis B und C. Und ich hab sogar schon mal einen Fall auch gehört gehabt.

00:37:43: Frag mich nicht!

00:37:44: Das war immer ein Mann der auch ... was weiß ich?

00:37:50: Mit irgendwelchen Krankheiten zum Arzt gegangen ist.

00:37:53: Es kommt ja auch bekannt vor.

00:37:54: Dann hat er immer gesagt entweder haben Sie das und das, das kriegt man nicht weg oder ne?

00:37:59: Also so eine Krankheit hat man irgendwie nur wenn sie mit Leichen verkehren.

00:38:06: Und er war Pastor.

00:38:08: Nein, war er Pastor?

00:38:09: Ich weiß

00:38:10: es nicht mehr, aber ich erinnere mich auch daran.

00:38:11: Irgendwas

00:38:12: war ein krasser Fall, dachte ich mir so wow und das dachte ich hundertprozentig.

00:38:17: Aber ja zu diesem Fall fehlt mir eigentlich nur Einsatz ein und das ist krank.

00:38:22: Psychische Krankheit in meinen Augen total krank, total ... In einer ganz anderen ... Welt, lebt diese Person alleine mit den ganzen Puppen und dieser Drang danach dann irgendwann ... Mit den Toten zu kommunizieren.

00:38:40: Und die dann wirklich noch auszustopfen, zu mumifizieren und wirklich hinzustellen und mit denen Geburtstage für einen Kinderfilme zu schauen.

00:38:50: Als wären sie echte Personen!

00:38:51: Er würde so der Retter der Kindheit, der Nation da sein.

00:38:55: Und den Kindern ja helfen wieder ins Leben zurückzukommen

00:38:58: oder was?

00:38:59: Also...

00:39:01: So psychisch krank.

00:39:03: Also ganz eindeutig, ich finde es richtig.

00:39:06: natürlich hat er keinen Mord oder ist kein Täter in dem Falle das jemand getötet hat aber er ist auf jeden fall eine psychiatrische Anstalt und ja... Ich weiß gar nicht wie ich mich jetzt ausdrücken darf also was ich eigentlich sagen will Aber er ist in

00:39:23: einer psychiatrischen Anstaltung richtig aufgehoben.

00:39:25: Genau danke!

00:39:27: Das

00:39:27: wollte ich.

00:39:28: Ich hab den Fall genommen, weil ich das total interessant

00:39:31: ... Hast du ein Bild?

00:39:32: Ja.

00:39:33: Den total interessant finde ich den Fall.

00:39:35: Aber ich find ihn gar nicht so schlimm also...

00:39:38: Trotzdem gruselig!

00:39:39: Hättest du mir das am Abend erzählt, sag' ich dir ehrlich jetzt scheint gerade noch die Sonne in meinem Wohnzimmer rein.

00:39:44: Ähm aber hättest Du mir dieses Story am Abend erzählt wenn wir schon im Bett liegen?

00:39:51: es ist dunkel und dann fängst du anders jemand da Leichen aus dem Friedhof findet.

00:39:56: Oh mein Gott, oh mein Gott.

00:39:59: Ich hab

00:40:00: Maxi grad ein Bild gezeigt und daneben mit einer Puppe ... Nein!

00:40:03: Nein?

00:40:04: Also dieser

00:40:04: Mann, ja nee aber diese Puppee die er da so hergerichtet hat, die ist ganz gruselig.

00:40:10: Anne du musst unbedingt Bilder hochladen das ist ja...

00:40:15: ich hab jetzt dieses Wort,

00:40:16: das ist geisteskrank

00:40:18: der Puppenbilder oder der Pappenmacher heißt es hier.

00:40:23: So nennen wir auch die Folie ... Äh, die Foliestilie.

00:40:26: So

00:40:26: nenn wir die Folge der Puppenmacher.

00:40:28: Irgendwas schönes denken sie uns aus?

00:40:30: Das war ja ganz großartig.

00:40:32: Also ich finde diesen Fall keine Ahnung.

00:40:35: warum sagt es mir liebe Zuhörer, dass jemand jetzt so wie mein letzter Fall da das Mädchen wird entführt und diese jahrelange Suche nach dem Mädchen dass sie ermordet wurde, mit dem Stein da ertrosselt wurde.

00:40:50: Blablablablabla ertrosselt!

00:40:51: Nee du kannst nicht ertroßelt werden mit einem Stein aber

00:40:54: ähm... wenn ich schwangerschaftsdemenz konterische.

00:40:56: Genau.

00:40:57: Aber ich hab mich ja immer noch kurz verbessert ne?

00:40:59: Du wurdest mit dem stein erschlagen.

00:41:01: Pi-Papo finde ich gar nichts so gruselig.

00:41:04: Ich find das so krass eher so spannend und denke mir so oh mein Gott ist arme Mädchen.

00:41:09: Aber diesen Fall heute finde ich richtig grusulich.

00:41:12: Ich finde ihn richtig psychisch ungrusulch Und ich finde, gibt es da kein Film zu?

00:41:18: Kein Horrorfilm.

00:41:19: Also das ist ja ein absoluter klassischer

00:41:21: Horrorfilm

00:41:21: oder?

00:41:22: Nee, es gibt einen Kurzfilm aber ich denke mal... Hilfe!

00:41:26: Es sind sehr viele Horrorfilme auch nur basierend auf solchen Sachen also.

00:41:30: Ja,

00:41:30: aber das wäre

00:41:31: eine absolute krasse Geschichte.

00:41:33: Wenn du mir das am Abend erzählt hast... Also drehen

00:41:35: wir jetzt einen eigenen Puppenfilm oder was?

00:41:38: Ich bin die Puppe.

00:41:42: Das war mein Fall auf jeden Fall ein bisschen kürzer Aber ich finde ihn trotzdem sehr interessant.

00:41:47: Nee, nicht interessant gruselig?

00:41:49: Ich finde ihn gar nicht grusselig.

00:41:50: Ich finde den interessant weil ich dieses Paranoide, also diese Paranoidisch-Sophrenie interessant finde.

00:41:58: Weil ich finde das total Ihnen als Persönlichkeit interessant, weil der einfach hochintelligent ist, hochgebildet.

00:42:04: Also dieses schöne Sprich von Genie und Wahnsinn liegen nah beieinander trifft er hier absolut auf ihn zu!

00:42:14: Drei Zehensprachen spricht dieser Mann.

00:42:17: Er ist schon Wahnsinn!

00:42:18: Der war Professor alles wirklich hochgebildet und hat dann aber so ein Warn entwickelt, dass auch keiner davon gefeiert ist, dass irgendwie einen das erwischen kann finde ich auf jeden Fall sehr interessant.

00:42:37: Ja, ich hab leider nichts darüber gefunden.

00:42:39: Vielleicht kennt jemand diesen Fall auch und hat das woanders schon mal gehört oder gesehen?

00:42:43: Ich hab nicht darüber gefunden ob die Eltern verurteilt wurden weil es hätte mich interessiert.

00:42:47: Weil du als Elternteil in einer Dreizimmerwohnung nicht irgendwie mitbekommst dass diese Puppen ein bisschen merkwürdig riechen.

00:42:54: Ich weiß nur was sie gesagt haben.

00:42:56: Sie haben sich dann gewohnt und dachten das sei ein merkwürdiges Hobby aber eine dreizimmer wohnungen ist ja nun wirklich nicht groß.

00:43:04: Deswegen gut.

00:43:07: Also dieses Bild kannst du... Ich hab gerade so

00:43:11: Kopfkriege, das ist

00:43:13: zu gespeichert in meinem Kopf.

00:43:14: Aber

00:43:14: jetzt erst mal kein Laptop mehr?

00:43:16: Ja stimmt.

00:43:17: Anna hat nämlich ihren Laptopp fallen gelassen und jetzt muss der eingeschickt werden.

00:43:20: Jetzt ist sie erstmal lost.

00:43:23: Ja gut!

00:43:25: Gut ihr Lieben ich hoffe ihr habt diesen Fall nicht abends oder nachts gehört zum Einschlafen.

00:43:35: Wenn wir jetzt noch nichts bei Instagram hochgeladen haben zu den Bildern, dann wirklich googelt mal selber der Puppenmann oder der Pappenmacher.

00:43:44: Dann gönnt euch!

00:43:48: Wir wünschen euch ein wunderschönes Wochenende?

00:43:53: Jetzt kann ich sagen viel Erfolg für die Mathe-Prüfung dies Freitag.

00:43:56: Genau, Mathe.

00:43:57: Jetzt

00:43:57: war ich ja angeblich schon so spät aber jetzt kann ich euch viel Erfolg morgen für die Matte Prüfung mittlere Reife wünschen.

00:44:06: Hier in MV, genau!

00:44:09: Guti bis

00:44:10: dahin tschüss.

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