44 Tage Hölle - #57

Show notes

Die Episode erzählt den Fall von Junko Furuta — einer Schülerin, die Opfer eines der schockierendsten Gewaltverbrechen Japans wurde. Schritt für Schritt wird rekonstruiert, wie die Tat geschehen konnte, warum niemand eingriff und welche Spuren der Fall bis heute hinterlassen hat. Eine düstere Geschichte über Macht, Angst und das Versagen des Umfelds.

Fall ab: 16:09

Show transcript

00:00:15: Ein Podcast

00:00:15: von Anne und

00:00:16: Maxi.

00:00:17: Zwei Lehrerinnen in der True-Crime-Welt.

00:00:20: Trigger

00:00:21: Von?

00:00:22: Dieser Podcast ist für Personen unter sechzehn Jahren nicht geeignet.

00:00:26: Wir sprechen über echte Gewaltverbrechen an jungen Menschen, einschließlich körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt.

00:00:33: Bitte entscheide achtsam ob du weiterhörst.

00:00:39: Hallo und willkommen zurück zu einer neuen Folge.

00:00:43: Hallöchen!

00:00:44: Ähnlich sind wir wieder zurück aus einer Kleinpause.

00:00:48: Ja, waren ja nur zwei Wochen.

00:00:50: Aber eine quasi ja nur ... Wir haben

00:00:53: genau eine Woche ausgesetzt aber es hatte auch einen Grund.

00:00:56: Genau du warst ja auf Klassenfahrt und wir haben ja vorhin schon drüber gequatscht.

00:01:01: Aber erzähl doch mal ein bisschen davon.

00:01:02: ich finde es total spannend was ihr gemacht habt.

00:01:05: vielleicht der eine oder andere auch.

00:01:08: Ja, genau.

00:01:08: Ich war mit meiner zehnten Klasse zur Abschlussfahrt quasi.

00:01:11: Wir haben aber keine Abschlussfahrten in dem Sinne gemacht, sondern wir haben eher mehr oder weniger eine Exkursionsfahrt

00:01:16: gemacht,

00:01:17: wo es so ein kleiner Lehrfaktor war und da ich die Geschichtslehrerin und die Geografielehrerin meiner Klasse bin, haben wir eine Geschichtexkursion gemacht was... Absolut auch unter anderem schon vor paar Jahren mal so als Wunsch geäußert wurde, dass wir da unbedingt mal hinfahren wollen.

00:01:33: Und auch mein Wunscht total war das wir nach Krakow fahren und dann mit dem Besuch nach Auschwitz ins Konzentrationslager.

00:01:41: Erstmal sind wir natürlich nach Karkow gefahren.

00:01:43: Ganz lange Zugfahrt.

00:01:46: Elfstundenzug, glaube ich?

00:01:47: Ja es war hart und noch mit zwei Stunden Verspätung leben wir.

00:01:51: Schön die Deutsche Bahn!

00:01:52: Oh und dann abends war so geil... Wir sind ja wirklich sehr spät angekommen in Krakau und dann, wie gesagt eigentlich, zwanzig Uhr ankommen, sind irgendwie zweitens zwanziger angekommen.

00:02:01: War mir auf dem Hostel total fertig und das hatte einfach nicht mehr so viel offen.

00:02:05: Und dann sind meine Jungs noch losgerannt.

00:02:07: Wir finden hier bestimmt was um die Ecke, da soll es ein Dönerladen geben und wir müssen jetzt auch etwas

00:02:11: essen.".

00:02:11: Das war wirklich so eine Rammstönerladen, so einen Richter hieß Caesar-Döner.

00:02:17: Das war immer der Running Gag bei uns.

00:02:18: dann einfach nur geil.

00:02:20: Also ich glaube wirklich keine.

00:02:22: zehn, fünfzehn Minuten später als sie den weggedrückt hatten habe ich einen Anruf von denen bekommen weil die sollten wieder zurückkommen schon ... ja!

00:02:29: Also ich kann Ihnen nur sagen, uns geht es gerade gar nicht gut.

00:02:32: Wir kommen jetzt zurück!

00:02:34: Der hat direkt durchgehauen.

00:02:36: Ach Hammer gewesen wirklich das war schon mal der erste Fail.

00:02:39: Na ja und dann Stadttour gemacht Krakos wunderschön Leute.

00:02:43: wir hatten einfach siebenundzwanzig Grad und Sonne auf unserer Klassenfahrt.

00:02:47: Während wir hier acht Grad und Regen

00:02:48: haben.

00:02:49: Ich habe Anne angerufen und sie sagt hey es kann nicht sein ich sehe deine Bilder wirklich ich hab mit Sonnenhut und wirklich Strandkleid gefühlt wie alle Die Stadt-Tour, die gemacht am Dienstag.

00:03:03: Es war richtig witzig!

00:03:04: Also es war super heiß und wir haben abends ... Wir sind wirklich durch die Gassen planiert noch nach dem Abendbrotessen mit einer Kugel Eis.

00:03:12: Und da hat

00:03:13: irgendwie Schüler haben dann zu mir gesagt also ich muss mich immer daran zurück erinnern dass wir in Polen einfach sind.

00:03:18: wenn ich das nicht wüsste würde ich sagen wir sind hier irgendwie in Spanien oder Italien so süße Gassen Wunderschöne Gebäude, so ein toller Marktplatz.

00:03:29: Also krakos!

00:03:30: Wunderwunderschön und sauber.

00:03:34: So sauber?

00:03:35: Krass.

00:03:35: Wir waren überall, wir sind wirklich viel viel gelaufen

00:03:38: sehr viel.

00:03:39: unser Hostel war so zu Fuß glaube ich sogar von der Innenstadt zwanzig fünfundzwanzig Minuten entfernt.

00:03:45: Wir sind meistens dann abends mit der Bahn reingefahren oder mit der Straßenbahn.

00:03:49: Manchmal sind wir auch gelaufen noch zurück.

00:03:50: Wenn man so ein bisschen planiert ist, dann war man schon am Rande der Stadt oder innenstadt und dann haben die gesagt okay komm jetzt sind's nur noch zehn Minuten, dann laufen wir das jetzt noch egal wo du warst es waren nicht einmal irgendwie so schäbig dass du dachtest so was sind das jetzt so groß Großstadt-Style weißt Du?

00:04:08: Nichts.

00:04:08: also es war so.

00:04:09: uns haben auch alle Kids gesagt so sauber ja und na dann hatten wir halt am Mittwoch denn die Exkursionen Nach Auschwitz, da musste man nochmal anderthalb Stunden mit dem Bus hinfahren.

00:04:20: War natürlich richtig krass das zu sehen, ne?

00:04:22: Also war richtig, richtig krasses... Da gab es eine ordentliche Vor- und Nachbereitung und auch in Auschwitze die ganzen Barakken reinzugehen In die Gaskammer, in die Krinatorien dann um die Bilder zu sehen Original Bestände einfach von Schlafen, also die Schlafanzüge Pyjamas.

00:04:42: Die Heftlinge getragen haben diese typischen gestreiften Originalbriefe alles.

00:04:51: Also die Zyklon-Beebehälter, die ganzen Schuhe, die Haare wo sie abrasiert wurden war schon richtig heftig!

00:05:02: Ja, ich finde es ganz wichtig da mit Jugendlichen auch mal hinzufahren und die einfach nochmal so ein Bild zu geben.

00:05:10: Alles was wir ja immer uns nur online die Bilder anschauen können oder so ist natürlich sehr wichtig dass man das als Gegenstand in den Geschichtsunterricht nimmt aber dann wirklich vor Ort zu stehlen um das zu sehen.

00:05:19: wie ich's so oft habe Schieler mich gefragt Ist das jetzt wirklich echt?

00:05:24: Ich soja!

00:05:25: Das ist wirklich echt.

00:05:26: Wir sind hier und das ist ein Original-Gegenstand.

00:05:30: Die dachten oft, das ist wirklich auch nachgebaut.

00:05:33: Dann hab ich gesagt, nein!

00:05:34: Das ist eine richtige Baracke?

00:05:35: Ja...

00:05:36: Ich find's

00:05:37: so krass gewesen.

00:05:38: Ich

00:05:38: werd nächstes Jahr dann auch hin.

00:05:40: Dann Ende Klasse neun und auf jeden Fall seh' ich es auch so, dass man hinfahren sollte, weil wir haben da ja schon drüber auch so geredet.

00:05:49: Es ist einfach absolut erschreckend was Rechtsextremismus gerade für ein Trend geworden ist unter den Jugendlichen.

00:05:57: Es hören uns wahrscheinlich auch Leute aus Bundesländern, wo es noch nicht so schlimm ist.

00:06:01: Aber bei uns ist es wirklich extrem geworden in den letzten zwei, drei Jahren und ich find's richtig erschreckend.

00:06:07: Und das is' wirklich ein Trend!

00:06:08: Da ist mir nämlich jetzt gerade eingefallen, wenn du hast gesagt, dass ich letztens auch einen TikTok-Video gesehen hab.

00:06:12: Das war irgendwie von irgendwelchen Schülern hier aus der Nähe gedreht also zum Glück nicht von unseren.

00:06:19: aber das müssen so fünf Klässer gewesen sein.

00:06:22: So Fahrräder hast du gesehen?

00:06:23: Und dann wirklich eine Kinderstimme noch Jungbrutal, rechtsradikal.

00:06:29: Dann irgendwie der Name der Stadt heil und dann so irgendwas, wo ich dachte ... Alter!

00:06:34: Und die können damit nichts anfangen, wenn du sie damit konfrontierst?

00:06:38: Das hatte ich ja jetzt gerade selbst.

00:06:39: Was ist Antisemitismus und so weiter, dann ... Nee, wissen

00:06:43: Sie gar nicht!

00:06:44: Aber

00:06:44: können dumm nachplappern?

00:06:46: Aber

00:06:46: was sie sagen können, es ist ja Jude-Hö-Höh oder keine Ahnung, ein Hitler sollte zurückkommen, höh, achtundachtzig kennt auch jeder...

00:06:53: Ja das ist einfach noch peinlich!

00:06:54: Eigentlich ganz

00:06:56: peinlig!

00:06:57: Das Ganzdom ist nachgelabert, ganz ganz dumm.

00:07:01: Das sage ich auch so, wie es ist auf meinen Schülern ins Gesicht.

00:07:03: Mit meiner Zehnten habe ich ...

00:07:05: Nein!

00:07:05: Es ist

00:07:06: absolut

00:07:07: nicht cool.

00:07:07: Es ist dumm

00:07:08: ungebildet und ganz furchtbar.

00:07:10: aber aus dem Grund liebe ich auch wieder meine zehnte Klasse weil mit denen gehe ich da hin und dann mache ich mir gar keine Gedanken.

00:07:18: Null, null, zero, die sind so aufgeklärt, so reif... Wir waren in so einer Ruhe.

00:07:25: Sind wir da durch Ausschwitz gelaufen?

00:07:27: Besonders am Anfang, wenn dann dieses Tor ist, Arbeit macht frei und so ... Da hat keiner ein Wort gesagt.

00:07:34: Jeder war übelst in sich und hat sich das angeschaut.

00:07:38: Und klar, wir hatten auch wirklich eine vierständige Führung.

00:07:41: Das bei wie noch mal gesagten, siebenundzwanzig Gratte und Sonne.

00:07:44: Wir wollen uns nicht beschweren.

00:07:45: Wir haben oft schon rumgemerkert, es ist so heiß.

00:07:48: Stopp!

00:07:49: Halt!

00:07:50: Denkt dran bei uns zu Hause da.

00:07:51: Da sind wir jetzt grad acht Grad und reden.

00:07:53: Okay, nein, wir sagen nichts!

00:07:54: Aber irgendwann war dann auch die Luft raus, weil aus Respekt und Anstand ins Ist du dort nicht?

00:07:59: Du trinkst dort

00:07:59: nicht?".

00:08:00: Und dann war irgendwann auch das man mal geredet hat und mal getuschelt hatten wo ich dann auch wenn es mal behaltet wieder Ruhe.

00:08:06: aber besonders der Anfang wo wir dann wirklich reingegangen sind... Das war bei jedem so wow.

00:08:11: also ja und deshalb finde ich dass und da möchte ich eigentlich jede Klasse entkriegen was sich auch mit meiner Zehnten geschafft habe.

00:08:18: Hast du das erste Mal in Auschwitz?

00:08:19: Ja

00:08:20: War wirklich so beeindruckend.

00:08:22: Es war wirklich beeindruckender, aber ich sag mir vielleicht sind wir ein bisschen abgebrüht.

00:08:27: Viele unserer Kollegen hatten ja auch gesagt, passt auf euch auf, guckt euch nicht alles an wenn es euch zu schwer fällt dann verlässt den Raum oder oder oder und haben.

00:08:37: viele Kollegen sagen auch krass dass du da hin fährst.

00:08:40: Ich würde's nicht machen weil kann mir das wirklich nicht anschauen.

00:08:43: Das ist so erschreckend für mich Weil alles so einen Originalbestand wirklich ist.

00:08:48: Aber das war für mich nicht.

00:08:50: Ich weiß jetzt nicht, ob ich dadurch einfach abgebrüht bin, dass ich alles mir im Internet schon so oft angeschaut habe.

00:08:56: Das ist kein Neuland.

00:08:57: Es war krass, die Original-Schuhe zu sehen vor Ort.

00:09:01: Du schießt wirklich unten in einer Gaskammer, du bist bei den Öfen ... Das ist schon krass!

00:09:07: Aber es war jetzt nicht so ein Moment, da dachte ich, okay, krass nicht, ich muss hier raus, sonst passiert irgendwas.

00:09:12: Ich kann

00:09:12: das auch ganz gut verarbeiten?

00:09:13: Sonst würden wir auch kein True-Crime-Podcast machen.

00:09:19: Richtig!

00:09:20: Ja, filtern und das Aufarbeiten... Das war so krass.

00:09:26: wo wir da waren haben wir das alles denke ich mal so gut aufgenommen haben uns das angeguckt.

00:09:31: okay wir haben Fotos Videos gemacht bla bla bla Und dann am Abend ist noch sehr oft das Thema hochgekommen.

00:09:39: So könnt ihr euch da erinnern, wo wir dastanden und guckt mal dieses Bild hier nochmal an.

00:09:43: Viele Kinder haben im Nachgang erst realisiert, ach stimmt ja krass.

00:09:46: also was haben wir uns eigentlich gerade heute angeguckt?

00:09:48: Also die haben auch diverse Videos so respektvolle Videos wirklich geschnitten, haben sie auch bei TikTok hochgeladen habe ich gesehen fand ich super!

00:09:55: auch interessant, was die dann so gepostet hatten.

00:09:59: Zum Beispiel mein einer Junge hatte dann auch einen Zusammenschnitt gemacht und das ist noch nicht mal achtzig Jahre her erschreckend.

00:10:05: oder die eine hat dann auch so ein tollen Spruch irgendwas geposted und das Video dahintergemacht ja... Ach was weiß ich?

00:10:11: Irgendwie nochmal so'n aufklären Entspruch und so.

00:10:12: also wirklich ganz respektvoll und da bin ich sehr stolz dass es die Kids so sind, kannst du nicht mit jenen machen wissen wir ja?

00:10:21: Ja, kurz dazu.

00:10:22: Das war

00:10:23: wirklich ein schwerer Einstieg.

00:10:26: Aber so bin

00:10:26: ich ja mit meinem Was zu Hölle Moment fast ein bisschen fehl am Platz.

00:10:31: Ach, du wolltest noch einen Was zur Hölle Momente sagen?

00:10:35: Soll ich den einspielen?

00:10:36: Wollte ich ihn spielen, nein!

00:10:44: Also... Ich wollte dir die Geschichte jetzt erzählen und hiermit grüße ich den Figur Nachbarn meiner Eltern.

00:10:52: was bist du für einer also muss es kurz ausholen.

00:10:56: Meine Eltern sind schon etwas älter, sind ja schon Rentner.

00:11:00: Und die wohnen in einer Reinhaussiedlung und da wohn sie schon seit thirty-eight Jahren.

00:11:03: Die haben jetzt einen neuen Nachbarn seit eineinhalb Jahren mit dem auch am Anfang alles gut war usw.. Mein Eltern haben ein Hund!

00:11:10: Ein klein Bologna Der natürlich auch ab und an mal bellt.

00:11:14: Du kennst ja Wolli, der bellt ab und einmal aber in einem normalen Rahmen einfach wenn er rausgeht meine Taube sieht dann beltern ein bisschen usw.

00:11:21: Und am Anfang hat der Nachbar das auch ganz gut akzeptiert.

00:11:24: und dann fing er jetzt immer schon so an so beleidigend zu sein und hat auf meiner Eltern nicht mehr gegrüßt.

00:11:30: und immer ja euer Hund er bellt immer nur und klefft und hat Wollie auch so am Zaun immer angeschnaut usw.. Das ist ja so eine Nitriagartenzau.

00:11:40: Egal, ob das nur ein Bologna ist ... Die hat trotzdem Beschützerinstinkt und der Nachbar kommt manchmal hinten aus dem Gartentor.

00:11:46: Dann denkt Wolli erst mal, da kommt ein fremder Bell zwei, drei Mal, dann hört er auch auf, wenn er ihn so erkennt?

00:11:51: Klar,

00:11:51: ja.

00:11:52: Er

00:11:54: hat angefangen meine Eltern nicht mehr zu grüßen und so.

00:11:57: Und jetzt war letztens mein Vater abends draußen mit Wollie.

00:12:02: Wolle hier am Zaun geschniffelt usw.

00:12:06: Da hat er so ein grünes Lichtblinken gesehen.

00:12:10: Und da ist er da so hin und hat dann durch den Zaun geguckt, direkt an unserem Gartenzaun... ...hat das abfotografiert und hat es dann gegoogelt.

00:12:17: Das ist einfach so einen Hundevergrämer, hat der da angebracht, also ein Ultraschallgerät,... ...dass wenn Wolli bellt, ist er quasi auf ihn gerichtet auf unseren Garten,... ...wenn Wollibellt, dass der so Schwerzen im Kopf kriegt.

00:12:30: Also die kriegen dann so einen Ton, so einen ganz tollen Fohn.

00:12:33: Und

00:12:33: Wollie hatte auch dran gerochen?

00:12:35: und hat dann auch so den Kopf geschüttelt, wollte gleich wieder reingehen.

00:12:40: Das ist ja krass!

00:12:42: Es war meine Eltern richtig frech, weil sie meinten die haben immer miteinander geredet.

00:12:45: also sowas macht man auch einfach in der Nachbarschaft nicht.

00:12:48: Ist

00:12:48: doch auch Tierquäderei oder was?

00:12:50: Ja es ist halt nicht verboten.

00:12:51: aber es ist so tierschutzrechtlich, tierschutzwidrig sag ich mal ein bisschen und beschädigt.

00:12:57: das ist natürlich wieder irgendwie komisch.

00:12:59: Das Eigentum der anderen, weil das ja ein Tier als Sache gesehen wird sozusagen.

00:13:04: Ich finde die Art einfach.

00:13:06: Meine Eltern haben hinten auch so eine Bank, wo sie immer drauf sitzen im Sommer mit ihrem Kaffee und so weiter.

00:13:13: Direkt daneben hat der Nachbar für Kinder einen Planschbecken hingestellt und ein Trampolin.

00:13:18: Und im Sommer springen und planchen die da, sodass die Bezüge immer nass sind.

00:13:23: Da haben meine Eltern auch nie gesagt irgendwas, also die haben gar nichts dagegen.

00:13:27: Und jetzt ne?

00:13:28: No Front!

00:13:28: Es geht nicht um Kinder und das Kinder nicht spielen dürfen.

00:13:31: Genauso sehen meine Eltern das nämlich auch.

00:13:33: Sie haben dann lediglich die Kinder darum gebeten dass wenn sie sehen dass da die Kaffee tassen oder mal ein Weinglas steht dass sie dann aufpassen.

00:13:39: aber sie hören sich das auch als den ganzen Sommer stürzen wir älter nicht dass die Kinder im Garten sind, Tuben, Freunde haben, Pflanzenstücken...

00:13:44: Ja anzumaldes kann ja auch richtig hart nerven

00:13:46: und so weiter Und das finde ich richtig frech.

00:13:49: Auf jeden Fall war es am nächsten Tag noch da und dann ist Wolli raus, hat das einmal noch zwei, drei, vier mal gebellt und dann hat sie ihn auch nicht mehr gestört.

00:13:55: also der scheint nicht so stark gewesen zu sein.

00:13:58: Jetzt ist das Ding weg.

00:13:59: aber jetzt haben wir natürlich erstmal den Verdacht dass er erst mal was Billiges gekauft hat und dann vielleicht nochmal einen stärkeren kauft weil die gibt's übrigens über hundert Meter Hundegebälle ne?

00:14:11: So ein Ultrasch, als können wir nicht hören so'n Geräusch Hunde retut, finde ich richtig daneben.

00:14:17: Ja, finde auch sehr

00:14:18: daneben!

00:14:19: Also finde ich einfach daneben wenn man irgendwo hinzieht und da sind Leute die haben schon ein Hund und so dann muss man sich ja schon mal darauf einstellen dass es da vielleicht Gebelle gibt.

00:14:27: und Wenn das jetzt nicht wirklich so'n Kleffer ist der morgens bis abends durchklefft ohne Pause uns kümmert sich keiner.

00:14:33: darum kann Ich das verstehen.

00:14:34: aber so finde ich macht man Einfach Nicht.

00:14:37: das hat mir meine Mama Heute Erzählen.

00:14:38: Das finde ich nämlich Richtig.

00:14:39: Daneben Finde

00:14:40: ich

00:14:40: auch Und wenn er mir über den Weg Läuft Dann will ich das dem auch sagen hundertprozentig.

00:14:44: Das

00:14:44: finde ich richtig frech.

00:14:45: Geht gar nicht!

00:14:46: Der arme Wolli.

00:14:48: Ja, das war mein Wasserhölle Moment.

00:14:50: Den wollte ich nur loswerden.

00:14:52: Finde ich auch gemein gegenüber Tieren.

00:14:54: Nee, macht man einfach nicht...

00:14:56: Also nee, das geht gar nicht.

00:14:59: und Kinder

00:14:59: sind wirklich

00:15:00: lauter die den ganzen Sommer da anscheint in dem Planschbänken, rumplanschen und auf dem Trampo den Body schreien durchgehend durch.

00:15:09: Ich weiß!

00:15:10: Aber Kinder werden natürlich immer gehören.

00:15:12: Kinder in die Gesellschaft?

00:15:13: Ja aber das kann

00:15:14: genau so nerven.

00:15:15: dann irgendwann wenn es einfach super laut ist und man sitzt im Garten ...

00:15:18: ich weiß aber man würde ja eigentlich nicht so...

00:15:21: Nee, aber niemand könnte ja da nichts sagen, ihre Kinder sind

00:15:25: zu laut.

00:15:25: Ich kann das schon nachvollziehen, Hundegebellt kann noch nervig sein.

00:15:28: unsere Mai-Liefer fuhr ja noch mehr ne Kleffere.

00:15:32: fünf Minuten

00:15:33: Durchbild?

00:15:33: Nein, außer er sieht eine Taube.

00:15:35: Aber dann geht meine Mama ja auch direkt hin und holt ihn rein oder so.

00:15:39: Das finde ich dürfen Menschen auch nicht vergessen.

00:15:41: Es ist nur mal die Sprache der Tiere.

00:15:44: Und Hundebellen halt auch um sich mitzuteilen und ihre Freude zu zeigen oder was weiß ich... Auf jeden Fall habe mich das einfach heute aufgeregt weil das natürlich meine Eltern sind und meine Eltern schon alt und wenn sie nicht findet es gehört sich einfach nicht.

00:15:58: Ja!

00:15:59: Und zu Sachen, die sich nicht gehören können wir eigentlich gleich eine Überleitung machen.

00:16:04: In unserem Fall, du weißt ja heute gar nicht, wo es hingeht?

00:16:08: Nein, so wie immer.

00:16:09: Ähm ... Ja und nö da mach erst mal unseren Spruch!

00:16:14: Let's

00:16:15: go!

00:16:22: Ja also Maxi ich starte da erstmal mit einer Frage an dich die du gerne mal beantworten darfst darf auch jeder draußen sich mit überlegen was wäre schlimmer für dich Zu wissen, dass dir niemand helfen kann?

00:16:40: Oder zu wissen das Menschen alles mitbekommen und trotzdem nichts tun.

00:16:46: Dass mir ich oder die Menschen das sehen aber quasi mir nicht helfen wollen.

00:16:51: Das wäre für mich schlimmer.

00:16:53: Ja

00:16:53: warum?

00:16:54: Weil da so eine böse Absicht hintersteckt.

00:16:57: wenn man nicht kann dann übernehme ich gerne die Aufgaben und sage okay ich mache das ich mach das.

00:17:02: Aber wenn man sich sag ich mal so bewusst wegschaut, finde ich schon ... Das ist richtig würdelos.

00:17:11: Und das kränkt einen dann sehr.

00:17:13: Mhm.

00:17:15: Okay, natürlich ... Ich hab darüber auch noch gedacht und ... Ich find den Moment schlimm, wenn du weißt, niemand kann dir helfen?

00:17:22: So in einer Situation.

00:17:24: Niemand is da der dir vielleicht hilft.

00:17:27: Aber es andere sich auch wie du.

00:17:30: Natürlich gibt's manchmal auch Gründe dafür dass die Leute nicht helfen weil sie selbst Angst vor etwas haben oder selbst so viel im Kopf haben.

00:17:38: Wir werden uns heute den Fall der siebzehnjährigen Junko Furuta anschauen und ja, ich muss leider sagen dass sie wahrscheinlich beides erleben musste also eine Mischung aus reiner Hilflosigkeit das ihr niemand helfen kann.

00:17:59: Aber sie auch wusste, dass ihr niemand helfen will oder wird.

00:18:05: Sag dir der Fall was?

00:18:06: Vom Namen her?

00:18:07: Na ja, Namen brauche ich aber nicht fragen.

00:18:09: Genau,

00:18:10: Namen brauchst du nicht fragen, aber ich denke ... Ich weiß in welche Richtung das geht, dass es dieser Fall ist.

00:18:15: Aber ich möchte jetzt nichts zu viel verraten.

00:18:17: Dann zeig ich dir erst mal ein Bild von Junco.

00:18:20: Du kannst es ja einmal noch mal anschauen und beschreiben.

00:18:26: Ja, Junco äh... Woher kommt sie?

00:18:30: aus Japan?

00:18:31: Ja, genau.

00:18:32: Ich glaube dann ist es auf jeden Fall diesen Fall den ich kenne.

00:18:36: Junko sieht... Eigentlich schon aus wie eine wirklich junge Frau.

00:18:42: Du hast ja jetzt gesagt, siebzehn Jahre alt.

00:18:43: Ich hätte sie auch vielleicht sogar Mitte zwanzig geschätzt.

00:18:46: also er sieht auch sehr erwachsen geradeaus auf dem Bild.

00:18:48: Sie hat glaub ich so ein Blazer an und ne Bluse könnte so Bewerbungsfoto sein, so'n schwarz-weiß Foto.

00:18:53: Er hat volles Haar mittellang, Pony lächelt.

00:18:57: Oh!

00:18:58: Einfach so, ich finde die sieht total sympathisch aus oder?

00:19:01: Ja ganz lieb und scheinbar aber auch.

00:19:06: Ist auch gar nicht schlimm dass du den Fall schon kennst... Ich

00:19:09: kenne ihn aber nicht so detailiert.

00:19:11: Ich kannte ihn aber vorher auch schon und habe ihn auch wieder aus diesem Grund aus gewählt.

00:19:14: war das auch ein Fall war der mich schon vor langer Zeit in einem anderen Podcast sehr bewegt und gefangen hatte ja die Dynamik dahinter sehr krass findet natürlich auch wieder unser Spektrum reinpasst.

00:19:26: Er geht auch wieder in diese Richtung den Fall, den ich auch so krass hatte der letzte Fall von dir.

00:19:33: In dieser Richtung?

00:19:34: Genau er geht in diese richtung.

00:19:37: Gut dann würde ich einfach mal anfangen.

00:19:40: und zwar haben wir den März neunzehntneunundachtzig in Tokio Japan.

00:19:48: zwischen verlassenen Industrieanlagen und rostenden Maschinen betreten ermittler ein Gelände im Bezirk Koto.

00:19:55: Die Hinweise, die sie hierher geführt haben sind verstörend.

00:19:58: Doch noch glaubt niemand dass Sie kurz davor stehen einen der grausamsten Kriminalfälle der japanischen Geschichte aufzudecken!

00:20:07: Die Beamten bleiben vor einer alten Betonmischanlage stehen.

00:20:10: In der Trommel entdecken sie ein großes Fass schwer und mit Beton gefüllt.

00:20:16: Als das Fass geöffnet wird verändert sich die Stimmung augenblicklich.

00:20:21: Im Inneren liegt in einem Seesack eingewickelt die Leiche eines jungen Mädchens, eingeschlossen im Beton.

00:20:29: Versteckt wie etwas das niemals wieder ans Licht kommen sollte.

00:20:34: Die ihr mittlerweile wissen bereist dass es sich um einen Mord handelt.

00:20:38: Doch was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen dieses Mädchen war nicht einfach nur getötet worden.

00:20:44: Sie hatte vierundvierzig Tage lang überlebt.

00:20:48: Vierundviertzig Tage voller Gewalt Vierundvierzig Tage voller Angst und vierundviertzig Tage, in denen die Grenzen menschlicher Grausamkeit immer weiter überschritten wurden.

00:21:00: Und während die Ermittler beginnen, die letzten Wochen ihres Lebens zu rekonstruieren, stoßen sie auf eine Wahrheit, die selbst erfahrene Beamte Sprasluch macht – es ist die Geschichte der siebzehnjährigen Junku Furuta.

00:21:14: Ende der neunzehntachtiger Jahre wirkt Tokio wie eine Stadt, die niemals schläft.

00:21:18: Überall leuchten Neon-Reklam zwischen den Hochhäusern.

00:21:21: Spielhallen sind bis spät in die Nacht geöffnet, aus Restaurants um Bars trinken Musik auf die Straßen.

00:21:28: Japan erlebt zu dieser Zeit einen enormen Wirtschaftsboom.

00:21:31: Geld, Konsum und Erfolg bringen das Bild der Großstadt.

00:21:35: Viele junge Menschen träumen von Kanäre, Wohlstand und einem modernen Leben.

00:21:40: Doch hinter den grähen Lichtern entwickelt sich gleichzeitig eine andere Seite der Stadt.

00:21:45: Jugendbanden wären sichtbarer.

00:21:47: Gewalt unter Jugendlichen nimmt zu und organisierte Kriminalität gehört in manchen Fällen längst zum Alltag.

00:21:54: Besonders die Yakuza besitzt damals noch großen Einfluss auf das Nachtleben, Glücksspiel-, Schutzgeld-Erpressung und viele illegale Geschäfte.

00:22:04: Die Yakusa ist die bekannteste Form organisierter Kriminalitet in Japan vergleichbar mit Mafiaorganisationen in Italien oder kriminellen Syndikaten in anderen Ländern.

00:22:14: Anders als viele westliche Gangstergruppen agierte die Jacusa Jahrzehnte lang teilweise aber erstaunlich offen.

00:22:21: Viele Gruppen hatten eigene Büros, Visitenkarten oder sogar öffentliche Namen und Symbole.

00:22:26: In manchen Stadtvierteln wussten die Menschen genau welche Organisation dort Einfluss hatte.

00:22:32: Die Struktur der Jacusa basiert traditionell auf einem strengen Hierarchiesystem.

00:22:37: An der Spitze steht der sogenannte Oyaboon Eine Art Boss oder sowieso eine Vaterfigur wie der Partner.

00:22:45: Unter ihm arbeiten ranghöhere Mitglieder, die wiederum unter Gruppen kontrollieren.

00:22:49: Von jüngeren Mitgliedern wird absolute Loyalität verlangt.

00:22:53: Das Verhältnis innerhalb der Organisation wird oft wie eine Familie beschrieben – allerdings eine Familie, die auf Angst, Gewalt und Gehorsam aufgebaut

00:23:02: ist.".

00:23:03: Besonders in den neunzenhundertachziger Jahren, also zur Zeit des Fals von Junko hatten die Yakuza-Gruppen großen Einfluss auf das Nachtleben und die Kriminalität in den japanischen Großstädten.

00:23:15: Sie verdienten ihr Geld wie ich schon gesagt habe mit Glücksspiel, Drogenhandel, Schutzgelderpressung, Waffenhandel und natürlich auch Prostitution und Menschenhandel.

00:23:25: Und wie soll es anders sein?

00:23:27: Gewalt spielt aber eine zentrale Rolle!

00:23:31: Aber es ist natürlich auch so, dass viele Jugendliche eben diese Gruppen damals als Symbol von Macht und Einschüchterung gesehen haben.

00:23:39: Und dort auch schnell reingezogen wurden und vor allem natürlich gewaltbereite junge Männer häufig mit diesen angeblichen Kontakten zur Organisation pralten.

00:23:51: Manchmal war manchmal natürlich völlig übertrieben aber allein schon der Name Jacusa reichte oft aus um Menschen einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen.

00:24:02: Also gerade unter diesen Jugendlichen entsteht eine Kultur zwischen Rebellion, Macht und Gewalt.

00:24:07: Und richtig wie man das vielleicht auch noch so aus dem Film kennt mit Motorrädern.

00:24:13: Motorradgängs ziehen nachts durch die Straßen und einige junge Männer prallen dann eben mit den Kontakten zur Unterwelt und versuchen dadurch Leute einzuschüchern Respekt zu gewinnen.

00:24:26: Genau, und in diesem Tokio zwischen wirtschaftlichen Aufschwung, Neonlichtern und wachsender Junggewalt beginnt Junkos Geschichte.

00:24:36: Sie wird am achtzenden Januar neunzehundertsehneinundsebzig in Misato geboren.

00:24:41: Das ist eine kleine Stadt nördlich von Tokio.

00:24:45: Sie wächst gemeinsam mit ihren Eltern, ihren Brüdern in einem sehr gewöhnlichen Haushalt Auf.

00:24:51: Es gibt jetzt nichts Besonderes, wo man sagt, da wäre Gewalt oder Scheidung oder einfach ganz gewöhnlich.

00:24:58: Freunde und Lehrer beschreiben sie auch als höflich, freundlich, zuverlässig.

00:25:03: Sie hat gute Noten, fehlt nur selten im Unterricht und gilt als ruhig- und verantwortungsbewusst.

00:25:08: Während viele Jugendliche in ihrem Alter Rebellieren oder Probleme machen irgendwie auf die schiefe Bahn geraten versucht Junco eben alles richtigzumachen.

00:25:20: umbesucht die Yashio Minami Oberschule.

00:25:24: Neben der Schule arbeitet sie in einer Kunststofffabrik, um Geld für ihre Zukunft und ihre Abschlussreise zu sparen.

00:25:30: Nach ihrem Schulabschluss hat sie bereits eine feste Arbeitsstelle in Aussicht.

00:25:33: Ihr Leben wirkt geplant, stabil und

00:25:36: normal.".

00:25:37: Und das finde ich immer an diesen Fällen so... Ach, immer so schlimm!

00:25:41: Weißt du?

00:25:41: Das ist alles so... Es ist alles nur normal, so ... Ganz häufig frage ich, mich so sind wir manchmal zu leichtsinnig?

00:25:49: Dass man denkt einem selbst passiert sowas nicht.

00:25:52: Aber es sind immer einfach ganz normale Menschen häufig den sowas passiert.

00:25:57: und während Junku versucht sich ihre Zukunft aufzubauen bewegt sich aber in denselben Straßen eine Gruppe Jugendlicher die in ihrer Gegend bereits gefüchtet wird.

00:26:09: Gewalt, Diebstähle Natürlich, warum das auch immer dazugehören muss.

00:26:16: Gruppenvergewaltigungen gehörend für diese Jugendgruppe, wir reden von einer Jugendgruppen längst zum Alltag.

00:26:24: einige von ihnen prallen sogar mit Kontakten zur Akusa.

00:26:29: und dann schließlich am Abend des fünfundzwanzigsten November neunzehnundachtundachzig machen sich zwei dieser jugendlichen Hiroshi Miyano, achtzehn Jahre alt und Shinji Minato, sechzehn jahre alt auf den Weg durch Misato in Tokio.

00:26:45: Ihr Ziel?

00:26:47: Das ist wirklich, es macht mich immer so sprachlos!

00:26:49: Ihr Ziel natürlich Frauen ausrauben und vergewaltigen.

00:26:53: Was macht man auch nicht sonst am Wochenende wenn man unterwegs ist?

00:26:56: ne das ist ihr Ziel.

00:26:58: paar Frauen ausraumen und vergewaltigen Und auch sie scheinen irgendwo mit der Yakuza verbandelt zu sein oder zumindest intensive Kontakte zu pflegen.

00:27:12: Sie waren in der Gegend als Schimpierer bekannt, so nennt die Yakusa Mitglieder niederen Ranges.

00:27:18: Also sie fielen schon im Vorfeld der Tat mehrfach durch Verbrechen wie Taschendiebstahl, Erpressung und eben auch Vergewaltigung auf.

00:27:25: Ich bin natürlich wieder fragwürdig dass sie immer noch frei rumlaufen.

00:27:30: Na ja, aber dazu nachher noch etwas.

00:27:34: Gegen zwanzig Uhr dreißig entdecken sie dann Junco die ganz gemütlich nach ihrer Schicht mit dem Fahrrad nach Hause fährt und da schmieden die einen total perfiden Plan finde ich.

00:27:45: also auf die Idee muss man erst mal kommen.

00:27:50: Hast du eine Idee was dir jetzt vielleicht machen irgendwas was du dir vorstellen kannst?

00:27:54: Das wird vielleicht wieder einen

00:27:56: Raub geben ausrauben Und dann Gruppenvergewaltigung, wenn sie daraus so stehen.

00:28:02: Also ich weiß es ja nicht ... Irgendwas mit

00:28:03: Raub,

00:28:05: gefährliche Körperverletzung?

00:28:07: Ja, aber die Art und Weise was jetzt passiert ist nicht so ausgequeren.

00:28:13: Aber so ausgequeren!

00:28:14: Ich meine erst mal nur wie's dazu kommt.

00:28:16: also wir haben jetzt die beiden Jungs hier häufig mit Nachnamen genutzt, Miano & Minato.

00:28:23: und auf Mianos Befehl hin fährt Minato plötzlich auf sie zu und stößt sie mit voller Wucht vom Fahrrad.

00:28:31: Junco stürzt er natürlich auf die Straße, während der Angreifer weiterfährt und sofort verschwindet.

00:28:39: Und noch bevor Sie begreifen kann was gerade passiert ist nähert sich ein anderer Junge ganz ruhig freundlich und hilfsbereit hilft ihr auf!

00:28:48: Und wer ist es?

00:28:49: Hiroshi Miyano.

00:28:52: Er behauptet nämlich darauf hin den Angriff zufällig beobachtet zu haben und bietet Junko an, sie sicher nach Hause zu begleiten.

00:28:58: Damit ihr auch nichts mehr

00:28:59: passiert.".

00:29:00: Wer

00:29:00: rettet da in der Not?

00:29:01: Tut er jetzt so!

00:29:02: Und für Junku wirkt das zwar wie ein Fremder aber einer, die helfen will.

00:29:07: Sie hatten natürlich Angst, wurde umgestoßen, weiß darum, dass es gefährlich ist in den Straßen.

00:29:12: Aber

00:29:13: er gibt sich so charmant und hilft bereit, hätte gleich aufgeholfen und alles und sehr besorgt, dass sie erst mal überhaupt keinen Verdacht schöpft und nimmt das Angebot dankend an.

00:29:25: Doch anstatt sie nach Hause zu bringen, fährt Milano mit ihr zu einem nahegelegenen Lagerhaus.

00:29:31: Dort beginnt die Situation dann leider zu eskalieren.

00:29:34: Milano prallt mit seinen angeblichen Verbindungen zur Yakuza bedroht Junko und macht ihr klar dass sie keine Kontrolle mehr über diese Situation hat.

00:29:44: Später bringt er sie in ein Hotel woher sie anschließend das erste Mal vergewaltigt.

00:29:50: Danach ruft er seine beiden siebzehnjährigen Freunde Yoogura Und erzählt ihnen von der Tat.

00:29:59: Ogura soll Miliano gebeten haben, sie gefangt zu halten damit die beiden sie auch noch sexuell missbrauchen und vergewaltigen können.

00:30:06: Die Gruppe hat wie gesagt bereits Erfahrung mit der Gewalt gegen Frauen und schon oder kurz davor sollen Sie ein anderes Mädchen entführt und gemeinschaftlich vergewaltet haben.

00:30:16: Diesmal jedoch eskaliert die Situation In den frühen Morgenstunden.

00:30:21: gegen drei Uhr morgens bringt Miano Junko an einen abgelegenen Park, wo die anderen Drehungsbereits auf sie warten.

00:30:28: Dort machen Sie ihr wieder klar, dass sie nicht fliehen darf.

00:30:32: Sie sagen aus ihrem Portemonnaie ihre Adresse kennen, wenn sie fliehnen sollte oder Hilfe rufen sollte das dann ihre Familie stirbt.

00:30:42: Sie erzählen von den Yakuza und sie fügt sich unter der Todesangst Weil es auch bekannt ist, dass die Yakuza einfach so eingreifen.

00:30:53: Die Leute haben schon wirklich Angst vor denen gehabt.

00:30:57: Natürlich reicht das alles nicht aus und kurz darauf verschleppen die vier Jugendlichen sie dann in ein Haus im Tokyo-Stadtteil Ayase im Bezirk Adachi.

00:31:07: Und das ist das Haus von Minatus Eltern.

00:31:10: Zu der Tatzeit nutzen Sie bereits die zweite Etage vom Minatus Haus als Treffpunkt für Ihre Jahr.

00:31:17: kleinen Verbrechungssitzungen.

00:31:20: Also es waren zwei Etagen, die Eltern hatten auch nicht viel zu sagen.

00:31:24: unten waren dann die Eltern und oben konnten sie sich da frei austoben.

00:31:30: Als Junko das Haus in Ayase betritt ahnt sie noch nicht dass sie gerade den Ort betreten hat an dem für Sie die Hölle auf Erden beginnen wird Und den Ort an dem aus gewöhnlichen Jugendlichen nach und nach sadistische Monster werden.

00:31:46: Nach außen wirkt das Haus der Familie völlig gewöhnlich.

00:31:49: Eine typische Wohngegend, Familienhäuser, enge Straßen, Nachbarn direkt nebenan – nichts sollte darauf hin, dass sich hinter einer dieser Türen schon bald eine der grausamsten Fälle der japanischen Kriminalgeschichte abspielen wird.

00:32:04: Im Inneren beginnt die Gruppe sofort damit Junko vollkommen zu kontrollieren und vergewaltigt sie mehrfach.

00:32:10: Sie darf das Haus nicht verlassen, nicht telefonieren um mit niemandem sprechen!

00:32:16: Um sie gefügig zu machen, erzählen die Jungen immer wieder von ihren angeblichen Kontakten.

00:32:21: Sie drohen ja immer weiter damit ihre Familie zutöten falls sie flied oder Hilfe sucht.

00:32:26: Aus Angst beginnt Yoko schießt sich den Befehlen der Täter weiterzufügen.

00:32:31: Nach außen behaupten die Jungs über ihren Eltern und Nachbarn zunächst Junko sei Mianos Freundin und würde einfach freiwillig im Haus bleiben.

00:32:39: Doch schon nach kurzer Zeit wird offensichtlich das etwas nicht stimmt.

00:32:43: Immer wieder sind Schreie aus dem Haus zu hören, Möbel krachen gegen Wände, Türen schlagen – und trotzdem greift niemand ernsthaft ein, aus Angst sich mit der Yakuza

00:32:52: anzulegen.".

00:32:54: Am siebenundzwanzigsten November melden Junkus Eltern sie dann als vermisst.

00:32:58: um weitere Ermittlungen zu verhindern zwingen die Entführer Junco ihre Mutter anzurufen und ihr mitzuteilen dass sie weggelaufen sei, sich aber in Sicherheit befändene und bei Freunden sei.

00:33:09: Im Gerichtsprozess werden Minatos Eltern aussagen, dass sie nicht eingegriffen haben weil sie um Mianos Verbindungen zu Yakuza wussten und eben Repressalien fürchteten.

00:33:19: Zudem sagen sie aus das ihr eigener Sohn ihnen gegenüber immer gewalttätiger wurde.

00:33:24: also auch die Eltern hatten einfach Angst vor ihrem eigenen Sohn.

00:33:28: Während also das ganze Umfeld schweigt wird die Gewalt im hause Minatus immer schlimmer.

00:33:35: Was anfangs bereits brutal ist, entwickelt sich in den folgenden Tagen zu einem völligen Kontrollverlust.

00:33:40: Über vierzig Tage lang wird Junco nun von der Gruppe Jugendlicher und Fremder immer wieder vergewaltigt und gefoltert.

00:33:47: Die Täter beginnen Freunde einzuladen – immer mehr Menschen betreten das Haus!

00:33:52: Viele von ihnen sehen Junco.

00:33:53: Manche missbrauchen sie selbst andere beobachten es einfach nur.

00:33:57: Andere gehen wieder raus wollen damit nicht so tun haben.

00:34:00: Insgesamt sollen fast hundert Menschen von ihrer Gefangenschaft gewusst und auch einen Großteil sich an den Übergriffen beteiligt haben.

00:34:08: Es ist so

00:34:08: krass!

00:34:09: Und dann zu sagen, nie auch das will ich jetzt nicht machen, dann gehe ich

00:34:12: wieder.

00:34:13: Ey alleine dass du das siehst mit gehangen mit gefangen.

00:34:16: Du bist drinne so ein Straftäter in der Hinsicht.

00:34:21: Keiner sagt was.

00:34:22: also

00:34:23: oh mein Gott.

00:34:25: Jetzt mache ich kurze Trigger-Warnung, weil ich jetzt explizit werde sagen, was mit Junco so passiert ist.

00:34:34: Also wer das nicht abkann kann ja auch einfach skippen.

00:34:37: Ist jetzt nicht lang aber ich möchte trotzdem damit auch mal das Ausmaß deutlich wird, was Junco ertragen musste, möchte es hier kurz nennen.

00:34:46: also sie wird wirklich geschlagen, gedemütigt mishandelt immer wieder teilweise tagelang ohne schlaf.

00:34:53: Die Jungen behandeln sie wirklich nicht nur wie einen Menschen, sondern wie ein Objekt über das sie Macht ausüben können.

00:34:58: Sie vergewaltigen sie mehrfach, schlagen sie, foltern sie.

00:35:02: Sie rasieren ihr die Schamhaare ab, zwangen sie nackt zu Musik zu tanzen vor ihnen zu masturbieren und ließen sie nachts bei kalten Temperaturen mit Nuvininklamotten auf dem Balkon schlafen.

00:35:15: Sie führen ihr Vaginal- und Analgegenstände ein, zwingen sie große Mengen Alkohol, Milch und Wasser zu trinken.

00:35:22: Zudem wird sie gezwungen, mehrere Zigaretten gleichzeitig zu rauchen und Farbverdünner zu inhalieren.

00:35:28: Sie verbrennen sie mit Feuerzeugflüssigkeit und lassen sich

00:35:30: hungern.".

00:35:32: Ende Dezember leidet Junko an schwerer Unterernährung und ihr Körper hat kaum noch Kraft, da sie zu diesem Zeitpunkt wirklich nur noch Milch bekommen hat.

00:35:41: Hierbei spielte auch mit ein, dass sich ihre Vielzahl am Brandwunden entzündet hatten.

00:35:46: Deshalb sie tagelang in einen extrem geschwächsen Zustand auf dem Boden vom Minatumszimmer lag.

00:35:52: Besonders erschreckend ist dabei, wie schnell die Gewalt für die Täter zum Alltag wird.

00:35:56: Zwischen den Übergriffen spielen sie Videospiele, hören Musik oder essen gemeinsam mit ihren Familien während Junko nur wenige Meter entfernt um ihr Leben kämpft.

00:36:04: Mit jedem Tag verschlechtert sich ihr Zustand weiter – doch obwohl immer mehr Menschen ahnen dass in diesem Haus etwas Grau naches passiert, ruft weiterhin niemand die Polizei.

00:36:13: Der vierte Januar neunzehnneunundachtzig markiert dann den absoluten Höhepunkt der Gewalt.

00:36:19: Zu diesem Zeitpunkt befindet sich Junco Furuta bereits seit über einem Monat in Gefangscham.

00:36:25: Wahnsinn, ich bin sprachlos!

00:36:29: Ihr Körper ist schwer gezeichnet – sie ist geschwächt, verletzt und kann kaum noch sprechen.

00:36:35: Doch selbst das hält die Täter nicht davon ab, die Gewalt immer weiter zu steigern.

00:36:39: An diesem Abend verliert Hiroshi Miyano eine Partie Mayong.

00:36:46: Mayong ist ein traditionell chinesisches Gesellschaft- und Glücksspiel, das besonders in Ostasien sehr beliebt ist.

00:36:51: Es wird meist zu viert gespielt und erinnert grob an eine Mischung aus Kartenspiel- und Strategiespiel mit Spielstein.

00:36:58: In Japan ist Mayong vor allem unter jugendlichen und kriminellen Milieus seit Jahrzehnten weit verbreitet – häufig auch verbunden mit Geldwetten und Glückspielen.

00:37:08: Und offenbar reicht diese Kleinigkeit aus um seine gesamte Wut an Junko auszulassen.

00:37:16: Da beginnt sie zu schlagen, zu treten.

00:37:19: Dann zündet er Kerzen an und lässt heißes Wachs über ihr Gesicht tropfen.

00:37:23: Berichten zur Folge befestigen die Täter sogar kleine Kerzen auf ihren Augenliedern, dass das der Wachser so rauftropft und zwingen sie dazu, ihren eigenen Urin zu trinken.

00:37:35: Während der Misshandlungen tritt Milano so heftig auf Junko ein, dass sie gegen eine Stereoanlage stürzt und einen Krampfanfall

00:37:43: erleidet.".

00:37:44: Zu diesem Zeitpunkt ist ihr Körper bereits voller Entzündeterwunden und schwerer Verbrennungen.

00:37:48: Blut- und Eiter treten aus ihren Verletzungen aus.

00:37:51: Später berichten der Mittler, dass die jungen Plastiktüten über ihre Hände zogen um den Kontakt mit den austretenden Flüssigkeiten zu vermeiden und die Gewalt trotzdem fortzusetzen.

00:38:02: Die Täter schlagen weiter auf sie ein.

00:38:04: Sie lassen einen schweren eisernen Trainingsball mehrfach auf ihren Bauch fallen.

00:38:08: Anschließend übergießen sie Teil ihres Körpers mit Feuerzeugbenzin und setzten sie erneut in Brand.

00:38:15: Trotz ihrer schweren Verletzungen versucht Junco Berichten zufolge noch immer, die Flammen selbst zu löschen.

00:38:21: Doch irgendwann reagiert sie kaum noch.

00:38:23: Der Angriff dauert etwa zwei Stunden.

00:38:27: Irgendwann in dieser Nacht erliegt Junco für Router schließlich ihren Verletzung und wird gerade einmal siebzehn Jahre

00:38:34: alt.".

00:38:36: Ja also ich find das schon heftig... Was da passiert, also wir sprechen ja hier wirklich von Jugendlichen.

00:38:44: Der eine ist sechzehn die sind sechzen siebzehn achtzehn.

00:38:48: Das ist ja nochmal so eine krasse Gewalt, die aussehen und einfach nicht so außenaffekt.

00:38:56: ich habe es jetzt einen Tag gemacht hab irgendwelche Drogen Alkohol zu mir genommen.

00:39:00: das ist ja immer meistens so

00:39:02: oder oftmals

00:39:02: so dass sowas dann immer passiert.

00:39:04: aber die haben die die haben richtig eingesperrt Einen Monat, das war eine Entführung.

00:39:13: Und dann wirklich so krass

00:39:16: ... Ja aber ich hab mir das auch vorgestellt.

00:39:18: Oh Gott!

00:39:19: Sie haben wie ein Objekt.

00:39:21: Guck mal es wäre so wir beide in dem jetzt hier gerade entspannt Podcast auf und da hinten im dritten Zimmer würden wir eine Geisel halten und danach uns da vergnügen.

00:39:30: So war das.

00:39:30: Ich stell mir das wirklich vor... Wie sie auf dem Boden in diesem anderen Zimmer lag, schon ganz oft vergewaltigt wurde.

00:39:36: Schläge, Blutergüsse ... Quelltes Auge, weißte so blaue Gipfel und die Datteln da ein bisschen grad Playstation essen.

00:39:44: paar Ships fährsten sich rein und einer sagt oh ich geh mal wieder rüber!

00:39:47: Ich hab grad mal Bock.

00:39:48: Ja.

00:39:48: Ich hau mal ein bisschen drauf oder mal gucken was ich mache?

00:39:51: Das ist doch, das ist, zumal das ist geistes krank.

00:39:55: Oder was ne?

00:39:55: Ja es ist

00:39:58: menschlich.

00:40:00: weniger als vierundzwanzig Stunden nach Junkos Tod beginnt die Gruppe, bereits damit die Spuren zu beseitigen.

00:40:06: Na

00:40:06: klar natürlich!

00:40:08: Sie selbst kriegen das gar nicht so mit dass sie tot ist weil die sind dann... also die haben sich da halt so liegen lassen und waren halt mit ihr für diese Session sage ich mal fertig und sind dann erst einmal wieder gegangen und haben ihre Sachen gemacht, sie sind ja auch nach Hause gegangen.

00:40:21: und der Bruder Faminato, der informiert die Jungs darüber, dass Junko offenbar tot sei Und da breite sich natürlich Panik bei den aus, nicht wegen Reue oder irgendetwas, sondern aus Angst vor einer Mordanklage.

00:40:36: Darauf entwickeln die Täter Junkusleiche dann entdecken und stopfen sie in einen Seesack und legen den Sack dann in ein zweihundert-acht Liter Fass und füllen es mit Flüssigenbeton auf.

00:40:49: Genau dieses Fass wird eben später im Tokiota Bezirk Koto entdeckt werden – das Fass aus dem Einstieg meiner Geschichte!

00:40:58: Am Abend transportieren die Täter das Schwerefass schließlich zu einer Betonmischanlage und verstecken es in der Trommel eines Cement-Lasters, in der Hoffnung dass Junko für immer verschwinden würde.

00:41:09: Doch... Es ist auch erstmal so!

00:41:11: Es kommt nicht direkt raus aber wenige Wochen später beginnt die Gruppe Fehler zu machen Denn am XXIII.

00:41:17: Januar, neunzehntneunundachtzig werden Hiroshi Miyano und Yuugura wegen der gemeinschaftlichen Vergewaltigung einer anderen jungen Frau festgenommen.

00:41:25: Also sie haben fröhlich weitergemacht.

00:41:28: Und während der Ermittlungen finden Polizisten unter anderem Damenunterwäsche bei den Verdächtigen die Beamten beginn intensiver nachzufragen.

00:41:37: Und am neunzwanzigsten März kommt es schließlich zu einem entscheidenden Verhör.

00:41:42: Während der Befragung glaubt Miano offenbar, dass die Polizei bereits mehr weiß als sie tatsächlich weiß.

00:41:49: Er geht davon aus, dass einer seiner Komplizen den Mord an Junco gestanden hat.

00:41:54: Unter Druck nennt er sich den Ort, an dem sich die Leiche befindet.

00:41:59: Die wollten aber was ganz anderes wissen.

00:42:00: Die haben wegen jemanden ganz anderen gefragt ... Aber er hat das verwechselt und für die Ermittler beginnt damit langsam das wahre Ausmaß des Falz sichtbar zu werden.

00:42:11: Am nächsten Tag durchsucht die Polizei das Gelände und findet schließlich die Trommel des Betonmischers.

00:42:16: Darin, wie ihr jetzt nun wisst, ist das Fass mit Junkos Leiche.

00:42:20: Später wird sie dann auch anhand ihrer Fingerabdrücke identifiziert.

00:42:24: Nach und nach folgen weitere Festnahmen – auch Yasushi Watanabe, Shinji Minato und weitere beteiligte Geraten ins Visier der Ermittler.

00:42:33: Mit jedem neuen Verhör wird Clara dass die Wahrheit hinter diesem Fall noch grausamer ist als alles, was die Bozei anfangs vermutet hatte.

00:42:43: Das, was im Haus in Ayase passiert ist war keine einzelne Gewalttat sondern ein monatelanger Albtraum – nee stopp, tagelange –.

00:42:52: das was im Hause passiert ist zwar keine einzelnen Gewalttats, sondern einen tagelangen Albtraum, an dem deutlich mehr Menschen beteiligt waren als zunächst

00:43:02: angenommen.".

00:43:18: Scheiße, sorry.

00:43:27: Doch genau dieser Teil des Fals saug später für bis heute anhaltende Wut.

00:43:34: Im Juli, fährt schließlich das Urteil gegen Hiroshi Miyano den Fehler als Anführer der Gruppe ansehen.

00:43:42: Obwohl die Staatsanwaltschaft aufgrund der extremen Brutalität eine deutlich härtere Bestrafung fordert wird Miyano zunächst zu siebzehn Jahren Haft verurteilt.

00:43:52: Nach einer Berufung erhöht ein Richter das Urteil und zwar auf zwanzig Jahre.

00:43:58: Damit erhält Miyano zwar die höchste zeitlich begrenzte Haftstrafe, die damals in Japan möglich ist.

00:44:03: Doch viele Menschen empfinden selbst diese Strafe angesichts der Grausamkeit des Fals als unfassbar milde – zur Teilzeit ist Miyano ja gerade einmal achtzehn Jahre alt.

00:44:13: Berichten zufolge verkauft seine Mutter später sogar das Haus der Familie um eine gerichtlich angeordnete Entschädigung an Junkos Familie zu zahlen.

00:44:22: Doch auch nach seiner Haft verschwindet Miano nicht aus den Schlagzeilen.

00:44:25: In dem Jahr wird ihm eine vorzeitige Entlassung verweigert, Jahre später gerät er erneut wegen Betrugsverdacht ins Visier der Polizei.

00:44:34: Zwar wird das Verfahren später eingestellt, doch für viele Menschen bleibt sein Name dauerhaft mit dem Fall verbunden.

00:44:40: Auch Shinji Minato erhält zunächst eine vergleichsweise kurze Jugendstrafe – im Berufungsverfahren wird diese zwar erhöht, dennoch verbringt auch er letztlich nur wenige Jahre im Gefängnis.

00:44:50: Ich glaube, fünf oder sechs waren das.

00:44:52: Zum Zeitpunkt der Tat ist er erst sechzehn Jahre alt.

00:44:56: Besonders schockieren für viele Beobachter die Eltern von Minato werden trotz der Geschehnisse im Haus nicht strafrechtlich verurteilt.

00:45:04: Junkus Eltern verklagen die Familie später zivilrechtlich und gewinnen das auch.

00:45:10: Und genau nach seiner Entlassung klebt Minato dann Berichten zufolge wieder bei seiner Mutter.

00:45:17: Jahre später taucht sein Name erneut im Polizeiberichten auf.

00:45:20: In den letzten Jahren wird er wegen Versuchtenmordes festgenommen, nachdem er einem Mann mit einer Metallstange ihn attackiert und ihm mit einem Messer die Kehle verletzt haben soll.

00:45:30: Man sieht auch nicht wirklich was dazu gelernt ist noch genauso gewalttätig.

00:45:34: Auch hier Sushi Watanabe erhält letztlich nur eine zeitlich begrenzte Haftstrafe obwohl er an dem es Handlungen beteiligt gewesen sein soll.

00:45:42: Zur Teilzeit ist auch er noch minderjährig.

00:45:45: Besonders verstörend wirkt für viele jedoch das Verhalten von Joe Ogura nach seiner Entlassung.

00:45:50: Der verbringt etwa acht Jahre im Jugendgefängnis und kommt Ende der neunzelneinziger Jahre wieder frei, und später berichten mehrere Quellen, dass er ja offen mit seiner Beteiligung an Junkos Entführungen und Folter geprahlt haben soll danach noch.

00:46:06: Wie toll das alles war!

00:46:07: Oh

00:46:07: mein Gott... Er wird dann

00:46:09: in den Jahr zwei Tausend vier erneut festgenommen, nachdem er einen bekannten Brutal angegriffen haben soll Und während der Tatsache, den man immer wieder gedroht haben und erklärt haben, dass er bereits einmal getötet habe und wisse wie man damit davonkomme.

00:46:24: Das finde ich jetzt auch

00:46:25: krass!

00:46:25: Auch Oguras Mutter sorgst später für Entsetzen.

00:46:28: Berichten zufolge verwüstet sie Junkus Grab und gibt dem Opfer indirekt die Stolte daran das Leben ihres Sohnes zerstört worden sei.

00:46:38: Wie bitte?

00:46:39: Ja, aber find ich auch richtig krass.

00:46:43: Und es ist auch für viele Menschen in Japan so, dass das eben nicht nur eine Geschichte über unfassbare Gewalt ist sondern eben auch über ein Justizsystem.

00:46:52: Dass für viele das Gefühl hinterlässt ja wie soll man sagen, dass niemand wirklich so richtig verantwortlich gemacht wird?

00:46:59: na?

00:47:00: Also... Es sind ja schon für unsere Verhältnisse in den zwanzig Jahre viel, aber es ist ja relativ geringen an Betracht dessen was sie die Mädchen angetan haben.

00:47:12: Auf

00:47:12: jeden Fall!

00:47:13: Da habe ich natürlich auch mal so ein bisschen noch weiter recherchiert.

00:47:16: Wir sind ja auch in einer anderen Zeit, anderer Kontinent und um den Fall ein bisschen zu verstehen muss man natürlich auch einen Blick auf die gesellschaftliche Situation Japans Ende der neunzigartiger Jahre werfen.

00:47:27: Und nach außen wirkt Japan jetzt sehr modern und erfolgreich.

00:47:33: das Land hat einen enormen Wirtschaftsboom Tokio weg zu einer der reichsten und beeindruckendsten Metropolen der Welt heran.

00:47:42: Wir haben ganz viele neue Technologien, wirtschaftliche Erfolge prägen das Bild.

00:47:46: Aber hinter dieser modernen Fassade ist noch ganz viel auch traditionell geprägt und gerade auf das Frauenbild unterscheidet sich damals deutlich von heutigen Vorstellungen.

00:47:57: Von vielen jungen Frauen wird erwartet ruhig höflich angepasst um Konfliktscheu zu sein, Harmoniegel als wichtiger gesellschaftlicher Wert.

00:48:05: offene Konfrontation oder Widerstand werden häufig vermieden Und besonders junge Mädchen stehen oft unter Druck, Respekt vorgegenüber Männern und Autoritäten aufzutreten.

00:48:14: Und keine Probleme zu verursachen.

00:48:16: Natürlich bedeutet das nicht dass Frauen in Japan generell schutzlos waren oder Gewalt akzeptiert wurde.

00:48:21: Doch viele gesellschaftliche Strukturen sorgten eben dafür dass über sexualisierte Gewalt nur selten offen gesprochen wurde.

00:48:28: für Opfer bedeuteten Übergriffe oft nicht nur Angst, sondern auch eine enorme Scham.

00:48:32: Viele Frauen meldeten Straftaten deshalb nicht bei der Polizei oder sprachen nicht einmal mit ihren eigenen Familien darüber.

00:48:39: und hinzu kommt das Gewalt gegen Frauen besonders durch Jugendgruppe in einigen Gegenden Japans Ende der neunzehntetachtiger Jahre tatsächlich völlig normal war.

00:48:48: Jugendbanden sogenannte Bosozooko-Gruppen wären sichtbarer Und viele dieser Gruppen bestehen aus jungen Männern, die Gewalt, Einschüchterung und Kontakte zur Unterwelt eben als Symbol von Stärke ansahen.

00:49:01: Und auch die Polizei nicht so viel ermittelt hat bei solchen Sachen.

00:49:08: Auch die Täter von Junco bewegen sich ja genau in diesem Umfeld.

00:49:14: Es ist für viele schwer zu fassen gewesen ... Die Ermittlungen zeigen später, dass Teile der Gruppe bereits vor Jungusentführung andere Mädchen schon angegriffen und vergewaltigt haben sollen.

00:49:26: Trotzdem wurden sie vorher nie ernsthaft gestoppt.

00:49:30: Das ist bei diesem Fall auch wieder mal bezeichnet, haben wir öfters, dass diese Gewalt nicht im völlig Verborgenen entsteht sondern Menschen schreie hören, Freunde das Haus betreten ... Nachbarn bemerken Auffälligkeiten.

00:49:44: Selbst Familienmitglieder haben offenbar geahnt, dass dort etwas nicht stimmt.

00:49:49: doch eben Angst wegsehen und gesellschaftlicher Druck sorgen dafür das niemand konsequent eingreifen.

00:49:56: Und viele Experten sehen deshalb im Fall Junco Furuta Nicht nur ein unfassbares Gewalt verbrechen sondern auch ein Beispiel dafür wie gesellschaftliche Strukturen Angst und Schweigen Täter ihm schützen können.

00:50:08: Und mehr als drei Jahrzehnte sind nun seit dem Tod von Junkofruder vergangen.

00:50:13: Trotzdem gilt ihr Fall bis heute, als eines der grausamsten Verbrechen in Japan.

00:50:18: Vielleicht nicht nur wegen der Gewalt selbst sondern wegen allem was diesen Fall umgibt weil so viele Menschen Hinweise bemerkten niemand Eingriff.

00:50:26: Weil Schrei gehört wurden aber Türen geschlossen blieben.

00:50:30: Weil aus Jugendlichen innerhalb weniger Tage Täter wurden die jede Grenze verloren und weil viele Menschen bis heute das Gefühl haben, dass die Strafen dem Ausmaßheit hat niemals gerecht wurden.

00:50:42: Junko Furuta wurde nur siebzehn Jahre alt – Sie hatte Zukunftspläne, eine Familie, Freunde, einen Alltag wie Millionen andere Jugendliche auch….

00:50:52: Und doch endeten ihre letzten vierundvierzig Tage in einem Albtraum der bis heute schwer zu begreifen ist!

00:50:58: Der Beton, in dem Ihre Leiche versteckt wurde, sollte sie für immer verschwinden lassen ….

00:51:03: Doch genau das Gegenteil geschah.

00:51:06: Der Fall Junco Furuta wurde zu einem Symbol für das Versagen von Menschen, für Gruppendynamik und Entmenschlichung.

00:51:13: Und die Frage, wie weit Gewalt gehen kann, wenn niemand einschreitet?

00:51:19: Ja ...

00:51:19: Wow!

00:51:20: Also ich dachte schon

00:51:21: der letzte

00:51:22: Fall mit der Tötung auch im Endeffekt von dem jungen Mädchen.

00:51:27: Ja, fragt mich jetzt nicht mehr, wie sie hieß aber ...

00:51:31: Chanda Sharia.

00:51:32: Ähm,

00:51:33: das war so ein krasser

00:51:35: Fall.

00:51:35: Ich war so drinne ...

00:51:37: Das fand ich schon

00:51:38: wirklich sehr brutal und furchtbar.

00:51:40: Aber da ist es auch ... Es hat noch mal so'n krasses Ausmaß.

00:51:44: So diese Zeit in der sie wirklich entführt wurde, festgehalten wurde, gefangen gehalten wurde.

00:51:51: Und mich permanent missbraucht wurde.

00:51:53: Was ich überhaupt nicht verstehe?

00:51:55: Die Eltern waren im gleichen Haus und wurden nicht angeklagt.

00:52:00: Ja!

00:52:01: Entschuldigen Sie bitte?

00:52:04: Die haben das gewusst, die haben das gesehen.

00:52:07: Die haben vielleicht was gehört, das eine oder andere Mal und wussten als ein junges Mädchen gegen ihren Willen eingesperrt und wird mishandt... ...die hätten die zwanzig Jahre Gefängnis bekommen weil sie sind die Erziehungsberechtigten und haben die Aufsichtspflicht.

00:52:25: Und wenn er Jugendliche rein- und rausgehen und nebenbei immer noch mal in einem Zimmer aber sich verdrücken und da eine Straftat begehen, also Entschuldigung.

00:52:33: Elternhaften für ihre

00:52:34: Kinder oder

00:52:34: in dem Fall... In Japan gibt es unter anderem auch noch die Todesstrafe.

00:52:38: Verstehe ich gar nicht, warum sie keine Todesstraf erhalten haben.

00:52:41: Auch wenn's minderjährige waren kein Verständnis dafür.

00:52:45: Viel zu ein geringeres Strafmaß haben die alle bekommen.

00:52:48: Ich find's geil

00:52:49: auskrankt!

00:52:49: Du hast ja gesehen das ist bei den meisten von denen überhaupt Ja, nichts gebracht hat.

00:52:53: Sie sind gemiederstraffällig geworden nach teilweise siebzehn Jahren im Gefängnis.

00:52:59: Hilfe.

00:53:00: der eine kommt nach acht Jahren raus und prallt noch damit Und kann auch schön darüber erzählen was genau passiert ist und wie viel Freude er vielleicht daran auch hatte.

00:53:09: Also es geht gar nicht wie furchtbar das arme Mädchen.

00:53:14: Es ist einfach krass wie grauenvoll manche Menschen sein können.

00:53:17: Schlimm.

00:53:18: also ich stelle mir ja auch so dass vor.

00:53:20: Du kannst mir nicht erzählen, dass du das nicht mitkriegst.

00:53:22: Auch wenn du... Also natürlich die Eltern sind ja gefangen in dieser Angst vor den Jakusa-Jakusa.

00:53:27: wie auch immer man sieht jetzt nur Endeffekt Aussprüche bei der Variante.

00:53:31: Ich kann irgendwo diese Angst verstehen als es auch schwierig.

00:53:35: Wenn du weißt, der eine von denen hat Kontakte zu denen aber ...

00:53:40: Ich glaube, kein normaler Menschenverstand würde das aushalten und sagen, okay, ich schweige jetzt

00:53:45: ein.

00:53:45: Aber Sie haben ja trotzdem Schuld!

00:53:47: Natürlich, deswegen angeklagt und weil für mich das kein Rechtfertig ist.

00:53:50: Richtig zu sagen, ich hätte einfach Angst

00:53:52: wenn ich auf der Straße jemanden sehe wie der zu Boden gerissen wird, er holt einen Messer raus bedrohen und verkloppt den zu tiefsmirrer Menschen.

00:54:01: Okay vielleicht denke ich, ich gehe da jetzt auch nicht dazwischen, weil es keine Ahnung...

00:54:05: Aber ruf zum Beispiel Polizei?

00:54:06: Richtig

00:54:06: Weil ich sage nie, wenn ich ja zwischengewiesen wäre gegangen wäre.

00:54:09: Aber was nicht?

00:54:10: Das ist doch sehr ... Dann muss ich doch was machen!

00:54:13: Es ist doch unser eigener menschlicher Instinkt zu helfen.

00:54:18: Nee, weil vielen Leuten nicht.

00:54:20: Es ist ganz, ganz traurig und ganz furchtbar wegzusehen.

00:54:23: Ja da bist du beim Thema wieder wegsehen und ... nee.

00:54:27: Ähm ...

00:54:29: Nein, nein, nein.

00:54:30: Kann

00:54:31: ich nicht nachvollziehen und finde ich ganz erschreckend.

00:54:35: Ich bin sehr erschüttert.

00:54:38: Also ich wusste, dass dieser Fall in diese Richtung geht.

00:54:40: Ich hatte irgendwie was in Erinnerung gehabt,

00:54:42: dass

00:54:43: auf der Straße sie irgendwie ermordet wird und das ein Prozess ist oder eine Sache von drei, vier Stunden, wo sie da geknibelt

00:54:52: wird ... Das ist ein anderer Fall?

00:54:53: Ja,

00:54:54: aber dieses einen Monat, vierundvierzig Tag.

00:54:57: Du meinst so'n Fall mit einer Studentin, ne?

00:54:59: Wo die auch in so'nen Haus kurz reingelockt wird im Hinterhof.

00:55:03: Ich weiß es

00:55:03: nicht, was das war.

00:55:05: Aber genau,

00:55:06: es war irgendein asiatischer Fall und das war eigentlich so ein Vorfall ja... Nicht länger als in Paar

00:55:13: Stunden.

00:55:14: Da machen wir uns auf die Sofa und finden den heraus.

00:55:17: Machen

00:55:17: wir!

00:55:17: Ja gut

00:55:19: also Leute da hat Anna aber wieder wat hingeblättert.

00:55:23: Ich weiß nicht.

00:55:23: irgendwie liegen mir immer diese krassen Fälle.

00:55:26: War sehr interessant und auch gut dass durch Triggerwarnung ausgesprochen wird.

00:55:29: ich denke Das war sehr, sehr spannend für viele und viele haben dir gerne zugehört.

00:55:33: In dem Sinne einfach dass du es super krass rüber gebracht hast und uns sehr darüber einen guten Einblick gegeben hast wie traurig auch das Leben endete von ihr.

00:55:49: Aber weiß

00:55:50: man gar nicht was man sagen soll.

00:55:52: Dann bleibt uns ja eigentlich nur auszusagen, dass wir euch jetzt einen schönen Tag abend Nacht wünschen egal wann immer ihr uns hört.

00:55:59: Und nächste Woche ist Max wieder dran mit einer neuen Folge.

00:56:03: Ich bin gespannt, wo es hingeht ... vielleicht mal was anderes?

00:56:09: Wir werden's sehen!

00:56:09: Was

00:56:10: Anderes?!

00:56:11: Was meint sie jetzt damit?

00:56:12: Hast du mich ja auch angefangen?

00:56:13: Ja ich würde mal wieder interessant finden, vielleicht mal ... Spanien?

00:56:17: Erspanien.

00:56:18: Ich würd sagen nach Australien

00:56:21: oder

00:56:21: ... Ich weiß nicht immer nach Afrika.

00:56:24: Also wenn ich nach Australier gehe Leute.

00:56:26: Weiß ich genau welchen Fall du nimmst.

00:56:27: Nee, du weißt du nicht aber Dann wird es auf jeden Fall immer ein Backpacker-Fall.

00:56:32: Ist so, und ich liebe Backpackervälle?

00:56:36: Bist du noch im Backpackercoldcase?

00:56:38: Das ist doch meins!

00:56:40: Jugendliche müssen irgendwie verreisen in einem anderen Land... ...und dann passiert da was und sie tauchen nie wieder auf und keiner weiß bis heute was passiert ist.

00:56:47: Es hört sich

00:56:48: ganz makaber an zu sein, das sind meine Lieblingsfälle.

00:56:50: aber ja, das finde ich

00:56:53: immer

00:56:53: so krass spannend.

00:56:55: und jetzt hast du mich irgendwie.

00:56:57: vielleicht hab' ich Bock auf den Backpackerverfall.

00:57:00: Ich guck mal, was ich machen lässt.

00:57:02: Ich schau mal ... Ich hab echt noch keinen Planer, aber wir haben jetzt ein schön verlängertes Wochenende.

00:57:07: Vielleicht pflanze ich mich schon an den Laptop und recherchier schon mal und geh schon auf die Suche nach einem interessanten Fall für euch nächste Woche oder für dich Anna?

00:57:17: Danke!

00:57:17: Dann wünschen wir euch auch ein wunderschönes langes Wochenend.

00:57:20: See you soon und danke fürs Einschalten.

00:57:23: bis dann!

00:57:23: Bis dann!

00:57:24: Tschüss.

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